„"Der Spitzensport wendet das, was allgemein als die stupideste der modernen Lebensbewegungen gilt, die Gleichheit und Monotonie der maschinellen Bewegung, in Lust um“"
Fangen wir also das Neue Jahr mit einem Lustgewinn an. Wenn wir so auf unsere Ergebnisse der einzelnen Mannschaften blicken, möchte ich eher sagen, es kann eigentlich nur besser werden in 1999, vielleicht kommt es dann auch zum oben beschriebenen Lustgewinn. Bis auf unsere erste Mannschaft stehen alle Mannschaften auf einem Abstiegsplatz. Das positive daran ist, daß noch alle Mannschaften aus eigener Kraft von den Abstiegsplätzen wegkommen können. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch mal auf die Trainingsmöglichkeit mit unserem Trainer Wolfgang Meiners, jeweils donnerstags von 19.45-21.30 Uhr hinweisen.
Kommen wir nun zur zweiten Herrenmannschaft, da die erste Mannschaft anscheinend weder lesen noch schreiben kann, denn auch in der letzten Vereinszeitung war die erste nicht vertreten.
Die zweite Mannschaft steht mit 4:14 Punkten zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz der 1. Kreisliga Mitte-Nord, jedoch ist der Drittletzte nur zwei Punkte entfernt, so daß ein Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn Grohn schon ein gewaltiger Schritt in Richtung Klassenerhalt wäre. Chancen rechnet sich die Zweite vor allem gegen SGO und Hammersbeck aus, da diese Gegner in der Hinserie besiegt werden konnten. Auch gegen TuRa und Vegesack(7:9) wurde nur knapp verloren. Mit nur ein wenig mehr Glück, nämlich die knappen Spiele für sich zu gewinnen, wäre also ein Verbleib in der Klasse gut möglich. Vor allem wenn die Nr. 1, der Rainer Lütjen, wieder so bombig spielt wie in der Hinserie (11:4). Ebenfalls das untere Paarkreuz mit Phuoc Thuan Tram und Roger Gedamke kann zufrieden sein, da sie ein positives Ergebnis erspielt haben. Bei den Doppeln waren Thorsten Bodenbinder und Wolfgang Hollstein fast unschlagbar.
Nach der zweiten kommen wir zu unserer dritten Mannschaft, wobei Profireporter Rafeti wieder aktiv war:
„"Nach einer langen Durststrecke gelang uns mit dem 9:2 beim Lüssumer TV ein äußerst wichtiger Sieg, der unsere Chancen auf den Klassenerhalt doch erheblich verbessert hat. Die Vorrunde wurde mit nunmehr 4:14 Punkten abgeschlossen.
Eifrigster Punktesammler war unser Markus Holz, der mit 7:6 sogar eine positive Einzelbilanz im oberen Paarkreuz vorweisen kann. Erwähnenswert auch noch die 5:5-Bilanz von Thomas Srodka. In den Doppeln dürfte in der Rückrunde einiges mehr möglich sein!
Da die Mannschaftskasse gut gefüllt ist, werden wir wohl noch einen Brasilianer verpflichten - man muß ihn ja nicht gleich einwechseln, oder?“"
Auch beim Weihnachtsturnier konnte Rafeti nicht gebremst werden und schreibt hierzu folgendes:
„"Um es vorweg zu nehmen - die Schürze mit den Wäscheklammern gewann Ingo Bruns, während Klaus Schmidt (auf eine CD spekulierend) die Bockwürste nicht gewann, das Puzzlespiel knapp verpaßte, die Toblerone sicher in der Tasche haben zu schien, aber am Ende jubelnd vor Enttäuschung das Werder-Feuerzeug einkassieren durfte - sowas nennt man Weihnachtsturnier!
26 Tischtennisspieler, Freunde, Gäste und ein Faustballer verwandelten die Sporthalle „Lange Reihe“ in ein Tollhaus (es soll Bier im Spiel gewesen sein ...!)
Nach unserem ausgeklügelten Vorgabesystem (Berthold Tippelt und ich gaben vor, aus den bisherigen 1873 Weihnachtsturnieren den wahrscheinlichen Spielverlauf errechnet zu haben) hatten wieder alle die gleiche Gewinnchance.
Die Preisverleihung im Vereinsheim stellte dann natürlich alle Vorausberechnungen auf den Kopf - zum Glück! Wir freuen uns schon auf das 1875. Weihnachtsturnier!“"
An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für das hervorragend organisierte Turnier von Berthold Tippelt und Rainer Fehse und schönen Dank an die Ehefrauen für das kreative Einpacken.
Auf einen erfolgreichen Saisonverlauf (vielleicht hilft dabei auch das Abschlußzitat) hofft
Markus Lahmann
"„Rückschläge vermeidet man am besten
indem man zuerst trifft
und zwar so hart
daß nichts mehr steht
dieses Wunschdenken aber
ist unwahr
wahr ist vielmehr
daß der Getroffene
jetzt guten Grund hat
zurückzuschlagen
möglichst entscheidend ...“"