TV 1875 - Informationen aus der Abteilung im April 1999

„"Steter Netzball höhlt den Nerv“"

Da es für alle Mannschaften bis auf unsere Erste in den letzten Wochen nur darum geht den Abstieg irgendwie zu umgehen, sind uns natürlich die Netzbälle willkommen, um so dem Gegner den letzten Nerv zu stehlen.

Nach dem überraschenden Aufstieg in der letzten Saison muß sich unsere Jugendmannschaft jetzt wohl mit dem letzten Platz und damit dem sicheren Abstieg vertraut machen. Patrick Sonström und Dennis Gefken werden in der nächsten Saison ihr Debüt in einer der zahlreichen Herrenmannschaften geben müssen.

Als erstes wollen wir Dennis Gefken, den Mannschaftsführer der Jugend, zu Wort kommen lassen:

„"Zu den einzelnen Spielen von Patrick Sonström, Dennis Gefken, Mike Klug und Alexander Bobe kann man nicht viel sagen außer: „Dumm gelaufen!!!“ Aus den 12 Spielen konnten die Vier nur einen Sieg herausschlagen.

Patrick Sonström hat sich als einziger öfters mal durchsetzten können und hat daher eine durchweg positive Bilanz.

Zum Schluß möchte ich noch mal WERBUNG für unsere Schüler und zukünftige Jugend machen:

Leute!!! Wir brauchen motivierte und engagierte junge People, damit wir später nicht alle noch mit dem Krückstock an die Platte treten müssen. Also hört euch in eurer Umgebung um und holt frisches Blut an die Platte.“"

Diesmal ist es auch unserer ersten Herrenmannschaft gelungen, etwas Sinnvolles aufs Papier zu bringen, jedoch will der Schreiber anonym bleiben:

„"Nachdem wir in der Hinrunde nur drei Spiele mit voller Mannschaft antreten konnten, belegten wir eigentlich noch einen guten 5. Platz mit 9:9 Punkten. Außer den Mannschaften von Farge-Rekum und Walle waren alle Gegner zu schlagen und damit ist die Liga ansonsten ziemlich ausgeglichen.

In der Rückrunde mußten wir das 1. Spiel gegen Grohn mit fünf Mann bestreiten (alle haben gepennt, Sorry Michael Wehr). Derzeit liegen wir mit 7:7 Punkten und noch zwei Spielen vor uns auf einem mittlerem Tabellenplatz.

Wir hoffen, daß die anderen Mannschaften noch einige Punkte sammeln können und nicht absteigen.

Noch eine Bitte: Erdbeere bleib beim Tischtennis, denn es wird bald wieder Spaß machen und die Bilanz wird auch besser.“"

Kommen wir nun zu den schlechteren Tabellenständen also zur Mannschaft zwei und drei. Zuerst berichtet uns Wolfgang Hollstein:

„"Nach einem kurzen Zwischenhoch über den Jahreswechsel mit drei Siegen zog leider wieder Tristess bei uns ein. „Viele Niederlagen begleiteten ihren Weg“, würde der Dichter sagen. Leider schwächten die Mannschaft nicht nur krankheitsbedingte, sondern auch diverse privat bedingte Ausfälle, so daß trotz einer hervorragenden Bilanz der Helfer aus der dritten Mannschaft –(sie spielten erstaunlicherweise besser als in ihrer eigenen Liga)– viele Spiele abgegeben werden mußten. Es sprangen nur drei Siege, zwei gegen Hammersbeck und einer gegen SGO heraus. Leider werden wir uns daher, sofern kein Wunder geschieht, aus dieser Klasse zum Saisonende als Vorletzter verabschieden müssen. Dies, obwohl Laddy uns treu nach jeder Niederlage im Vereinsheim tröstete, und damit einer der Wenigen war, der regelmäßig an den Spielen teilnahm.

Es bleibt zu hoffen, daß wir in der nächsten Saison wieder an bessere Zeiten anknüpfen können.“"

Natürlich war unser Ohr an der Platte, der Rafeti, mit seinem Stift unterwegs:

„"Strohhalm... Bekanntermaßen hat der Strohhalm zwei Enden, gewissermaßen ein Gutes und eins der schlechteren Sorte. Da wir von der Dritten uns nicht darauf verlassen können, daß der Staffelleiter alle Spielberichte verlegt hat und die Tabelle nach Sympathie aufstellt, haben wir an der guten Strohhalmseite festgehalten und mit einem 9:5 über den Tabellenletzten TSV Farge-Rekum die letzte Chance genutzt, den Klassenerhalt noch sichern zu können. Freilich sind wir - bei zwei noch ausstehenden Spielen, bei der SG Marßel und gegen den Neurönnebecker TV und bisher sechs Punkten im Gepäck - in Zugzwang geraten, noch ein Spiel gewinnen zu müssen.

Die Stimmung im Team ist nach wie vor gut, so daß auch mal ein Kraftakt möglich sein müßte. Dabei bräuchte man sich eigentlich nur an unserem Michael Heydler zu orientieren, der nach durchwachsener Hinrunde in der Rückrunde alle Einzel gewinnen konnte und damit zum Shooting-Star avancierte.

Und gute Form zeigten auch Markus Holz und Thomas Srodka im oberen Paarkreuz, die ihren Gegnern durchaus Paroli bieten konnten und wichtige Punkte holten. Im mittleren Paarkreuz hat Harald Ulbricht sein kleines Tief aus der Vorrunde überwunden und ist wieder am Zuge. Käpt’n Günter Öhlschläger ist insbesondere im berüchtigten Doppel Öhlschläger/Ulbricht immer für Punkte gut. Fast jeder Gegner fällt auf die Finte mit der verschlagenen Angabe, verbunden mit Jubelsprüngen von Günter Öhlschläger oder Harald Ulbricht, ‘rein. Im Vereinslokal hat jede Finte den genauen Gegenwert von einem Bier.

Für Manfred Peters, Uwe Quast, Rainer Fehse und Berthold Tippelt kommt es in den beiden letzten Partien darauf an, durch Punktgewinne diesen einen wichtigen Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

...möge die Übung gelingen!“"

Zum Abschluß noch ein Tip für knappe Spielstände, z.B. bei 19:20:

„"Wie kann der zu lang werden - Immer in der Situation kommt die Vorhand nicht - Es ist zum Heulen –- Auf was soll ich mich denn überhaupt verlassen -– Soll ich ihn ausschupfen –- Einlullen –- Alle Fahrt heraus –- Und schieben -– Und schieben –- Ich mach ihm den Rhythmus kaputt –- Oh Gott sein Rückhandbelag –- Der steigt und steigt –- Schieß nicht –- Gott sei Dank er traut sich auch nicht mehr –- Wieder zu hoch aufgelegt –- Ihhhh püh gedeichselt –- Und wieder ganz flach - .. und flach -– Schieben Schieben –- Ist das Netz perforiert –- Wie kommt die Gurke hierher –- Schieben und Vooorsicht –- Wieder zu hoch –- Scheiß ....glück“"

Eine gute Auslosung bei den anstehenden Pokalspielen wünscht Euch

Markus Lahmann

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