Falls es mal wieder gegen einen Abwehrspieler geht, für den sei das deutsche Sprichwort eine kleine Hilfe. Nach langem Durchmischen der Mannschaften der letzten Saison sind aus vier Herrenmannschaften leider nur noch drei Mannschaften übriggeblieben. Dafür haben wir aber eine Jugendmannschaft, die in die zweite Bezirksklasse aufgestiegen ist gemeldet. Außerdem haben wir einen Landesligatrainer, der sowohl den Schülern und Jugendlichen als auch den Erwachsenen am Donnerstag einiges beibringen wird.
Da die Punktspielsaison schon begonnen hat, noch einen Tip für brenzlige Spielstände: Spielstand 19:18 (Gedanken eines Profispielers):
"Dieser verdammte Dusselbruder. Rettet sich mit einem Netzroller. Jetzt grad jetzt. Saukopf. Wieso kommt er überhaupt noch an diesen Qualitätsball heran mit seinen Stutzfingern. Stöhnt sich zu Tode, aber produziert noch dieses stinkige Windei. Dafür jetzt scharf auf Rückhand serviert. Wie kann der plötzlich die Rückhand umlaufen, war doch wie festgeschraubt. Zähes Luder war mir gleich mulmig wie ich 0:1 hinten lag. Es ist einfach zu schwül, um sich zu konzentrieren. Bloß das Volk da hinten hat noch Kraft, sich pausenlos zu belabern. Und schießt. Und noch einmal Sauerei links ist alles offen. Nicht. Nein. Idiot."
Mit dieser "Hilfe" hoffe ich, daß Ihr alle gut über die Runde kommt. Kommen wir nun noch mal zu den Ereignissen, die vor der Sommerpause stattgefunden haben.
Den wichtigsten Bericht habe ich von Rafeti erhalten, denn er hat schon fast historische Dimensionen, wer weiß wann in Zukunft mal wieder von einer 4. Herrenmannschaft berichtet werden kann:
"Verloren und doch gewonnen!
Unter diesem Leitsatz ist im Nachgang die vergangene Saison 1997/98 für die Vierte zu sehen: Nach einem wieder einmal mäßigen Verlauf sprang für das Team um Käptn Günter Öhlschläger ein 5. Tabellenplatz mit 14:14 Punkten heraus. Erfolgreichster Akteur war diesmal Harald Ulbricht, der mit 9:1 Siegen eine nahezu makellose Bilanz vorweisen kann. Damit avancierte er in der Rückrunde zum besten Spieler der 2. Kreisklasse Mitte-Nord (mittleren Paarkreuz).
Durch den in letzter Zeit zunehmenden Aderlaß in der Tischtennisabteilung bedeutet es für die Vierte sich aus der Kreisklasse zu verabschieden. Für Thomas Srodka, Günter Öhlschläger, Harald Ulbricht, Rainer Fehse, Michael Heydler, Berthold Tippelt, Wolfgang Junge und Markus Peters bedeutet dies jedoch als Dritte in der 3. Kreisliga spielen zu dürfen. Verstärkt wird das Team durch Markus Holz, Manfred Peters und Uwe Quast, die bereits Kreisliga-Erfahrung mitbringen.
In der nächsten Ausgabe hoffen wir von einem guten Saison-Start berichten zu können - bis dahin heißt es Daumen drücken!"
Soweit also Rafeti kommen wir nun zu Andreas, der endlich die Schule verlassen hat und sofort von der 1. Mannschaft verpflichtet wurde, die in diesem Jahr die Herreneinzelmeisterschaft zu organisieren hatte, etwas Sinnvolles zu tun bzw. seine Fähigkeiten nicht zu verlernen. Dann wollen wir mal seinen Kommentar zur Vereinsmeisterschaft hören:
"Meine erste Frage, die mir hierzu einfällt: Wo wahrt Ihr denn alle? Noch einmal zur Erinnerung, sie hat am 22.06.98 um 18.00 Uhr stattgefunden. Nun ja, zumindest haben sich 14 Teilnehmer gefunden und das Turnier konnte sehr übersichtlich und fast pünktlich beginnen. Eine unglückliche Auslosung ließ; Ingo und Roland in der ersten Paarung aufeinandertreffen. Mit der Folge, daß nun in der Haupt- sowie Trostrunde auf uns ein "unbesiegbarer" Gegner lauerte. Aber wer Meister werden will, muß auch solche Leute besiegen, hieß es dann. Nach mehreren schweißtreibenden Spielen war die Finalpaarung perfekt: Ingo Bruns gegen Roland Schütze.
Auch dieses Jahr beglückwünschen wir Ingo Bruns zum erneuten Sieg bei der Vereinsmeisterschaft im Einzel.
Ein Dank mochte ich auch Patrick Sonström aussprechen, der als einziger aus der Jugendmannschaft mitteilgenommen hat und immerhin den 11. Platz belegt hat - weiter so -. Hier noch einmal die ersten fünf Plazierungen:
Soweit also Andreas Haar zur Einzelmeisterschaft. Kommen wir nun zu den Meisterschaften die den Teamgeist immer wieder förden, den Doppeln.
Beim diesjährigen Stammdoppelturnier konnten wir mit einer sehr guten Beteiligung von insgesamt 12 Doppeln starten. Auch zwei Jugendliche, Patrick Sonström und Dennis Gefken, haben erstmals mitgespielt, um Erfahrungen zu sammeln. Es wurde in zwei Gruppen mit jeweils sechs Doppeln gespielt. Die ersten zwei jeder Gruppe bestritten dann über Kreuz das Halbfinale. Im Finale standen sich in einem spannenden Spiel das Doppel Thorsten Bodenbinder/Wolfgang Hollstein dem Doppel Ingo Bruns/Andreas Haar gegenüber. Die ersten vier Plätze belegten:
Zum Saisonfinale kurz vor den Sommerferin, gab es noch einen Knüller. Es wurde das Doppelturnier mit zugelosten Partner ausgespielt. Dieses Turnier eignet sich besonders gut, um neue Partner kennenzulernen. Wir hatten sogar einen Mitspieler aus Dänemark dabei, der nur wegen des Turniers seinen Urlaub unterbrochen hat.
Durch das Losverfahren entstanden sehr interessante neue Beziehungen. Rund acht neue Partnerschaften konnten geknüpft werden. Dies wurde hinterher im Biergarten unseres Vereinsheims bei guten Getränken noch vertieft.
Bei 30 Grad in der Halle konnte das Turnier gegen 18.30 Uhr (also fast pünktlich!?!) von unserer dritten Mannschaft, die die Organisation übernommen hatte, eröffnet werden. Damit es auch ein ausssagekräftiges Turnierergebnis gab, spielte jeder gegen jeden.
Nach schweißtreibenden Spielen, immerhin sieben an der Zahl für jeden Teilnehmer, standen die Gewinner fest.
Das Doppel Phuoc Thuan Tram/Ingo Bruns gewann das Turnier und konnte den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen.
Die weiteren Plazierungen waren:Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, daß sogar ein Mitglied der Jugendabteilung, nämlich Patrick Sonström an dem Turnier teilgenommen hat. Patrick konnte zusammen mit Bertold Tippelt wertvolle Erfahrungen sammeln. Dies sollte ein Ansporn sein, daß demnächst noch mehr Jugendliche an unseren Turnieren teilnehmen.
Das nächste Turnier findet zwar erst am Montag, den 21.12.1998 um 18 Uhr statt. An dieser Stelle schon mal ein Dank an die Chefeinkäufer Rainer Fehse und Bertold Tippelt. Aber gerade unser traditionelles Weihnachtsturnier erfordert immer eine ausgiebige Vorbereitung sowohl bei den Aktiven als auch bei den Organisatoren, so daß sofort nach den Sommerferien mit der Vorbereitung begonnen werden muß.
Da es sich bei dem Weihnachtsturnier um ein abteilungsübergreifendes Turnier handelt, sind auch Mitglieder aus anderen Abteilungen zur Teilnahme herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist bis zum 01.12.1998 jedoch nötig.
Zum Abschluß möchte ich diesmal nicht aus dem Tierlexikon zitieren, sondern Euch einige Buchtips für die kalte Jahreszeit aus der "Grün-Weißen-Krimi-Bibliothek" mit auf den Weg geben:
Viel Spaß; beim Lesen wünscht Euch
Markus Lahmann