Weltraumminen
Mit der Konstruktionsart 13 (Minenleger) kann man Weltraumminen auslegen.
Das Auslegen der Minen kann zum Einen mit dem LFG-Befehl vorgenommen werden
und kostet die Flotte eine Taktrunde. Minen können aber auch nach dem
Ende eines Hypersprungs ausgelegt werden. Es können beliebig viele Minen
in einem Raumsektor abgelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass man Minen
nur in Raumsektoren legen kann, in denen sich kein Planet befindet. Für
die Plantenverteidigung steht weiterhin der planetare Minenring zur Verfügung.
Es ist aber durchaus möglich, Planeten durch den BPL-Befehl in Felder
mit Weltraumminen zu bewegen, was allerdings nicht ganz ungefährlich
ist.
Weltraumminen können von keinem Ortungssystem geortet werden. Auch die
eigenen Minen werden nicht geortet oder in einem separatem Auswertungsbericht
ausgegeben. Man muss also schon selber Buch darüber führen, wo man
seine Minen ablegt.
Weltraumminen explodieren allerdings nur bei fremden Spielern (auch bei Bündnispartnern).
Weltraumminen reagieren auf Flotten, Satelliten und sonstige Objekte, wie
z.B. Kometen, Wurmlöcher usw.! Eine Besonderheit der Weltraumminen ist
der Umstand, dass sie direkt nach dem Bewegungssystem, also noch vor der Ortung
der entsprechenden Objekte aktiv werden. So können Weltraumminen z.B.
Flotten, die gerade aus dem Hypersprung oder Hyperflug kommen an der Ortung
hindern, indem sie sie sofort zerstören.
Hierbei muss noch erwähnt werden, dass nur ein Prozentsatz von 60%-85%
der Minen explodiert. Eine weitere Besonderheit im Kampf ist der Umstand,
das bei einem Kampf Weltraumminen gegen Flotten, der Flottenbesitzer nicht
erfährt, von welchem Spieler die Minen ausgelegt wurden.
Die Minen haben einen Kampfwert von 5 Punkten und kosten pro Mine 5 Einheiten Eisenerz, 3 Einheiten Chemikalien, 2 Einheiten Computer und 2 Einheiten Waffen. Ein Minenleger kann pro Takt eine Mine auslegen, somit kann eine Flotte aus 20 Minenlegern 20 Weltraumminen pro Takt auslegen. Der Syntax für das Auslegen einer Weltraummine ist ML( [Anzahl der Weltraumminen] ).
Weltraumminen können mit zwei Bewegungsbefehlen (LFG, HYS) ausgelegt werden.
So könnte also ein LFG-Befehl aussehen: LFG
13,N,N,ML(10),N,ML(5)
So könnte also ein HYS-Befehl aussehen: HYS 13,1,150,180,ML(10)
Anmerkung 1: Sollten Minen mit einem HYS-Befehl gelegt werden, können keine Truppen mit dem Bewegungsbefehl eingeladen werden. Die Parameter S, SK und K sind dann nicht möglich.
Anmerkung 2: Erläuterung zum LFG-Befehl
Die Flotte bewegt sich 2 Felder nach N, bleibt dort EINEN Takt stehen und
legt dabei 10 Minen aus. Diese sind sofort aktiv, d.h. im nächsten Takt
kann bereits eine feindliche Flotte, die auf die Minen trifft, vernichtet
werden ! Nach dem Legen der Minen bewegt sich die eigene Flotte noch ein Feld
nach N und legt dort im darauffolgenden Takt nochmal 5 Minen aus. Die Flotte
verbleibt dann in diesem Feld für den Rest der Runde. Die Kosten für
die Minen werden zum Zeitpunkt des Auslegens von Rohstoffdepot abgezogen !
Dabei werden immer Minen gelegt, bis die Rohstoffe nicht mehr ausreichen.
Sollten im obigen Beispiel die Rohstoffe für die 10 Minen nicht reichen,
kann es durchaus sein, daß die nachfolgenden 5 Minen noch gelegt werden.
Anmerkung 3: Taktsystem und Minen legen
Der Parameter ML paßt sich in die Bewegungstabelle für verschiedene
LFG-Reichweiten ein, wie ein normaler Bewegungsparameter.
Würde ein Schiff mit LFG 3 z.B. den Befehl LFG 3,N,ML(10),N ausführen,
dann bewegt sie sich in Takt 4 nach N, legt in Takt 8 die Minen und bewegt
sich in Takt 12 nochmal nach N.
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