home
Der Recherchekompass
  [ home | anleitungen | recherchen | hilfe | sitemap | index | suchen ] 
home » recherchen » homepagedesign » know how Werkzeug »

  Know how Technischer Hintergrund

[CGI] [HTML] [Java] [JavaScript] [SSI] [verweise]

 

CGI: Common Gateway Interface

Das Common Gateway Interface (CGI) ist eine Schnittstelle vom Client zum dem Server (vgl. /Spainhour 97/). In dieser ist definiert, wie Daten zwischen diesen ausgetauscht werden. In einer Reihe von vordefinierter serverseitiger Umgebungsvariablen, stehen verschiedene Informationen, welche vom Benutzer zuvor in einem Formular eingetragen wurden, in "versteckten" Feldern mitgeliefert oder einfach mit einem ? beim Seitenaufruf an die URL angehängt wurde. Diese Variablen können auf dem Server ausgewertet und weiterverwendet werden.

Die auf dem Gebiet der CGI Programmierung wohl am häufigsten verwendete Sprache ist PERL (Practical Extraction and Report Language). Der Vorteil von PERL ist, dass diese Sprache der GNU - General Public License - unterliegt.

Im Internet gibt es massenhaft gute Perl Scripts, die frei zugänglich sind und frei verwendet werden können. Auch wenn man mal ein Problem hat, einfach das Problem in einer Perl Newsgroup posten oder in einer der zahlreichen Perl Mailinglisten.

Weitere Vorteile von Perl:

Aber es muss nicht unbedingt PERL sein wenn man CGI verwenden will. Prinzipiell kann jede andere Programmiersprache wie C oder Java zur CGI-Programmierung verwendet werden. Die Sprache muss lediglich über einen geeigneten Parameterübergabemechanismus verfügen und auf dem Rechner entsprechend unterstützt werden.

Aber das eigentliche Problem bei der Verwendung von CGI auf der eigenen homepage ist, dass die wenigsten Provider es ihren privaten Kunden gestatten Programme auf den Servern zu starten. Daher findet sich CGI-Programmierung in der Regel auf kommerziellen Servern. Aber es gibt ein paar Server, die es allgemein anbieten CGI-Programme abzulegen und auf diesen auszuführen. Des weiteren bieten einige Websites es an, vorgefertigte Programme entsprechend zu parametrisieren und zu verwenden.

[seitenanfang] [verweise]

 

HTML: HyperText Markup Language

Web-Seiten sehen zwar so aus, als handelte es sich um ganz normale Texte, die mit einem modernen Wysiwyg-Texteditor geschrieben und in die ein paar Bilder hinein kopiert worden sind. Tatsächlich aber werden sie auf ganz andere Art erstellt: Web-Seiten sind in HTML geschrieben. Dabei handelt es sich um eine universelle Textbeschreibungssprache, die 1992 am Forschungszentrum CERN (www.cern.ch) entwickelt wurde. HTML bedeutet:HyperText Markup Language (www.w3.org/MarkUp/MarkUp.html). Dabei handelt es sich um eine Sprache, die mit Hilfe von SGML (Standard Generalized Markup Language) definiert wurde. SGML ist in der ISO-Norm 8879 festgelegt.

HTML verbindet Text mit Graphiken und Querverweisen zu anderen HTML-Seiten. Dadurch erlaubt es den Aufbau komplexer Informationsstrukturen. Jedes Computersystem, vom PC bis zum Großrechner, kann HTML-Dokumente verarbeiten, was ein wesentlicher Grund für den Erfolg ist. Die HTML-Sprache besitzt gute Zukunftsaussichten obwohl oder gerade weil mit XML ein sehr mächtiger Nachfolger auftritt.

Eine HTML-Seite besteht aus Text, der mit Anweisungen durchsetzt ist, die die Darstellung der Seite durch den Web-Browser steuern. Dadurch kann der Text formatiert werden, Graphiken lassen sich einbinden oder es können Verweise auf andere Dokumente im WWW angegeben werden und und und. Die Anweisungen werden durch sogenannte "Tags" (engl. für Schildchen) beschrieben. Die meisten Tags treten paarweise auf, es gibt also einen Start- und einen Ende-Tag. Tags sind in spitze Klammern gesetzt.

Das Grundgerüst einer HTML-Seite:

<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Gestaltungsaspekte der Web-Site</TITLE>
</HEAD>
<BODY BGCOLOR=#FFFFFF>

... An dieser Stelle kommen die Inhalte der Seite und deren Layout ...

</BODY>
</HTML>

Die Interpretation der Tags ist durch das W3C (www.w3.org) weitestgehend standardisiert und wird von den meisten Browsern verstanden und aber nicht in jedem Fall auch in gleicher Form umgesetzt und dargestellt. Zwar sind die Abweichungen normalerweise gering, aber wer sich einheitlich präsentieren will, der muss manchen Spagat machen und ein paar Kompromisse eingehen.

In den HTML-Dateien lassen sich dann nicht nur Texte formatiren, sondern es lassen sich die unterschiedlichsten Dinge referenzieren und direkt in die Darstellung des Browsers einbinden. So können Bilder und Sounds eingebunden werden, Java-Applets und JavaScript ausgeführt werden, wodurch die Seite dynamisch und interaktiv gestaltet werden kann. all diese Dinge werden mit dem relativ einfachen Protokoll HTTP (HyperText Tranfref Protocol) übertragen. Diese Einfachheit und Flexibilität machen das Web so interessant.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von HTML ist die Möglichkeit, Verweise zu definieren, und damit eben einen "Hypertext" aufzubauen. Diese sogenannten "Hyperlinks" können jede beliebige Seite im Web referenzieren. Dabei ist es egal ob auf Seiten des eigenen Server oder auf beliebige andere Adressen des World Wide Web verwiesen wird. Es können sogar andere Internetdienste referenziert werden, die dann angesprochen werden, sofern ein entsprechendes Progamm oder Browser-"Plugin" zur Verfügung steht.

Um eine HTML-Datei zu erstellen, wird eigentlich nur ein einfacher Editor benötigt. Um aber sicher zu gehen, dass die erstellte Datei auch dargestellt wird, ist ein Browser erforderlich. In der Regel können HTML-Dateien nämlich auch lokal betrachtet werden. Des weiteren benötigt man ein Programm um die erstellten Seiten auf den Server zu transferieren. In den meisten Fällen wird hierzu ein FTP-Client eingesetzt. Wer bessere Ergebnisse haben möchte sollte seine Seiten in verschiedenen Browsern kontrollieren, um die Abweichungen zu behandeln. Um sich die Arbeit leichter zu machen sollte man sich einen Wysiwyg-Editor und/oder eine spezialisierten HTML-Editor beschaffen (Homepage-Editoren).

[seitenanfang] [verweise]

 

Java Applets

Java wurde von der Firma Sun Microsystems als plattformunabhängige Programmiersprache entwickelt und 1995 erstmals vorgestellt. Java unterscheidet zwei Arten von Programmen: Applikationen und Applets. Das besondere für das Web ist, dass die Java-Applets über das Internet verteilt, vom Web-Browser ausgeführt und die Ausgaben direkt in die Darstellung einer Web-Seite integriert werden können. Hinzu kommt, dass die Sprache - im allgemeinen kostenlos - für alle Computersysteme verfügbar ist.

Java Applets werden in HTML-Seiten wie folgt eingebunden:

<APPLET CODE="applet.class" ... >
 <PARAM NAME="zeichenkette" VALUE="zeichenkette" ... >

... beliebige Anzahl von PARAM-Anweisungen, mit denen dem Java-Applet die unterschiedlichsten Parameter mitgegeben werden können ...

</APPLET>

Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die stark an C++ angelehnt ist. Java praktisch unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem, sofern eine virtuelle Maschine für die Umgebung vorhanden ist. Daher lassen sich Java-Applets in Web-Seiten einbauen und sind in jeder Umbegung von Jedem nutzbar. Aber Java kann auch zur "normalen" Programmierung verwendet werden, wodurch Anwendungen entstehen die praktisch unter jedem Betriebssystem genutzt werden können. Die wichtigsten Eigenschaften von Java sind:

[seitenanfang] [verweise]

 

JavaScript

Die Verwendung von Scripten in Zusammenhang mit HTML-Seiten soll es ermöglichen Webseiten dynamisch und interaktiv zu gestalten, ohne dazu Programme zu erstellen. Allgemein handelt es sich bei Scriptsprachen um Interpretersprachen, das heißt dass die Anweisen zur Laufzeit Anweisung für Anweisung gelesen, zu Maschinenanweisungen umgesetzt und dann ausgeführt werden. Zum Einsatz kommen vor allem JavaScript, JScript und ActiveX.

ActiveX ist nur mit Microsofts Internet Explorer zu verbinden, zudem birgt es große Sicherheitsrisiken, so dass es nur in wenigen Fällen im Internet verwendet wird. JavaScript und JScript wiederum unterscheiden sich nur in Kleinigkeiten. So sind diese beiden Scriptsprachen weitestgehend ähnlich, aber es gibt feine Unterschiede. Da JavaScript von den meisten Browsern verstanden wird, werde ich nur hierauf eingehen.

Zunächst muss gesagt werden, dass JavaScript nichts mit Java zu tun hat, auch wenn dies so scheinen mag. JavaScript wurd von Netscape als Scriptsprache entwickelt, wohingegen Java von Sun als Programmiersprache für beliebige Umgebungen konzipiert wurde.

JavaScript ist objektbasiert und ähnelt ein bißchen der Syntax von Java; es ist jedoch viel simpler. Mittels JavaScript soll die Funktionalität von Web-Seiten erweitert werden. So kann auf viele Elemente einer HTML-Seite zugegriffen und reagiert werden. Dadurch lassen sich direkt mit dem Browser lokal Interaktionen durchführen, die sonst nur mittels CGI umzusetzen waren.

JavaScript Quelltexte werden in einer HTML-Seite eingebettet und von den Browsern zur Laufzeit interpretiert. Damit es zu Problemen in der Darstellung der HTML-Seite führt, wird es durch spezielle HTML-Tags geklammert. Die Anweisung werden zudem als Kommentare gekennzeichnet, damit Browser, die keine Scriptsprachen beherrschen, diese nicht als HTML-Anweisungen oder Texte interpretieren.

Die Umgebung für JavaScriptanweisungen:

<SCRIPT LANGUAGE="JavaScript">
<!--

... an dieser Stelle können die Anweisungen geschrieben werden. Durch die Kommentar-Klammerung werden sie von Browsern die kein JavaScript kennen nicht betrachtet ...

//--></SCRIPT>

Wenn für Browser die nicht JavaScript-fähig sind eine alternative Darstellung in die HTML-Seite aufgenommen werden soll kann dies durch einen <NOSCRIPT> </NOSCRIPT>-Bereich geschehen. Dieser Bereich wird von scriptfähigen Browsern ignoriert. Aber Vorsicht: Die Texte in diesem Bereich werden nur von den Netscape und Microsoft Browsern ab Version 4.0 ignoriert, bei den älteren ist dann beides vorhanden.

[seitenanfang] [verweise]

 

SSI: Server Side Includes

Server Side Includes (SSI) sind Direktiven, die in ein HTML-Dokument eingebaut werden können, sofern der Server SSI unterstützt. Dadurch kann manchen Fällen eine CGI-Programmierung umgangen werden, sofern es sich nur um einfache Ersetzungen handelt.. (vgl. /Spainhour 97/)

Das SSI ermöglicht es, innerhalb von HTML-Dateien dynamische Informationen einzubinden. Auf Seiten des Web-Servers wird eine aufgerufene Seite zunächst auf SSI-Direktiven untersucht und - je nach Befehl - zum Beispiel durch den Inhalt anderer Dateien, einer Datums- oder Dateigrößenangabe ersetzt. Dies geschieht alles bevor die Seite zurück an den Browser geschickt wird, d.h. der Benutzer, welcher die Seite aufgerufen hat, merkt dies nicht und ist daher nicht auf einen speziellen Browser angewiesen.

Mittels SSI kann in HTML-Seiten eingebunden zum Beispiel werden:

Bei den meisten Web-Server ist es erforderlich, Dateien die SSI-Befehle enthalten speziell zu benennen, weil anderenfalls die Dateien nicht nach SSI untersucht werden. Üblich sind dabei die Dateiendungen .shtml, .shtm oder .sht. Stehen SSI-Anweisungen in normalen HTML-Datei mit der Endung .htm oder .html, werden sie von den Servern ignoriert.

Voraussetzung für die Nutzung von SSI ist, dass der Web-Server die Server Side Includes überhaupt unterstützt. Nicht alle Server tun dies und andere interpretieren nur einen Teil der Anweisungen. Zum testen von SSI ist ein lokal installierter Server erforderlich. Vor dem Einsatz von SSI auf der Homepage muss der Provider gefragt werden, ob dessen Web-Server überhaupt SSI unterstützt und die Nutzung erlaubt ist.

[seitenanfang] [verweise]

 

Verweise
 
Werkzeug für die Homepage
Für die Erstellung einer Homepage reicht ein einfacher Texteditor prinzipiell aus. Aber wieso soll man es sich schwerer machen als nötig, gibt es doch Hilfsmittel und Werkzeuge für (fast) jede Gelegenheit und dazu oftmals völlig kostenlos.

... nach draußen:
Was ist eigentlich CGI? (www.bingo-ev.de/~ub304/cgisampl.htm)
CGI-Forum in der Schweiz (www.alfaweb.ch/cgi-forum)
CGI-Hosting (www.internetworx.de)
Stefan Münz: SelfHTML: Das HTML-Kompendium (de.selfhtml.org)
Web-Philosophien und HTML-Referenz mit Suchmaschine (www.hotwired.com/webmonkey)
Regeln für schlechtes HTML-Design (www.karzauninkat.com/Goldhtml)
Composing Good HTML (www.cs.cmu.edu/~tilt/cgh)
Kakao & Kekse: Die führende dtsch. Javaseite (java.seite.net)
Einführung in Java: Ein Vorlesungsskript (www.informatik.uni-freiburg.de/Java/psfiles/maerz_partl_java_einf.pdf)
Stefan Münz: HTML-Kompendium (de.selfhtml.org)
Uwe Brinkmann: JavaScript für alle! (www.bingo-ev.de/~ub304/javscrpt)
Kakao & Kekse: Das dtsch. JavaScript-Verzeichnis (javascript.seite.net)
Netscape's Java Script Guide (home.netscape.com/eng/mozilla/3.0/handbook/javascript)
(Ich bin nicht verantwortlich für Inhalte externer Internetseiten.)
 

Werkzeug »

[Seitenanfang] geändert: 24.05.2018 by hgm © 1999, Hans-G. Mekelburg, all rights reserved.
[ impressum |; datenschutz | haftungsausschluss ]