| Chronik der Texte (25.06.2010) | |
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| 2007 - 2008 - 2009 - 2010 | |||||
| Titel | AutorIn/nen | Datum | Rubrik | ||
| Animationsfilm Born different | |||||
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Buchtipp: Angela Kolbe: Intersexualität, Zweigeschlechtlichkeit
und Verfassungsrecht. Eine interdisziplinäre Untersuchung. Nomos
2010 "So stellt die Eintragung eines intersexuellen Menschen als männlich oder weiblich im Geburtsregister gegen seinen Willen einen Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht gemäß Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG und das Verbot der Diskriminierung wegen des Geschlechts nach Art. 3 Abs. 3 S. 1 GG, bzw. gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, Art. 3 Abs. 1 GG, dar. Zudem ist durch die geschlechtszuweisenden Operationen und Hormonbehandlungen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2 Abs. 2 S.1 GG verletzt." Um Leistungen nach dem OEG zu erhalten, müssen Taten feindselig, vorsätzlich und starfrechtlich relevant erfolgt sein. Als anspruchsbegründende Tatsachen muss Akteneinsicht durch das Versorgungsamt erfolgen können. |
Kolbe | Mai 2010 | Generelle Informationen | ||
| - Ende Intersexmedizin - | |||||
| Zwitter beim Namen nennen:
ein Buch zur deutschsprachigen Intersexbewegung (Leseprobe) "Selbstbestimmung in Bezug auf Körper und Fokussierung leiblicher Erfahrung statt Funktionalität können dem »Zwitter-Sein« zu einer Existenzweise verhelfen." Dysfunktionalität als Programm?? Fazit des Buches: "Wenn ich zu Beginn dieser Arbeit erklärt habe, Geschlecht mit Maihofer als Existenzweisen zu verstehen und damit implizit die Frage aufgeworfen habe, ob Intersexuelle als Geschlecht überhaupt existieren, muss ich an dieser Stelle die Frage verneinen. Intersexualität ist zum heutigen Zeitpunkt - im Gegensatz zu Mannsein und Frausein - nichts, was gesellschaftlich sicht-, leb- oder denkbar ist." |
Zehnder | Mai 2010 | Generelle Informationen | ||
| Der voraussichtlich letzte Vortrag zum Thema Intersex. Grüne Bremen haben die Thematik übernommen. Für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Björn Fecker war nach der Veranstaltung klar, dass man es nicht bei diesem Gespräch belassen kann: Gerade Minderheiten brauchen den Schutz des Staates. Wir werden uns nun noch einmal mit der Position und Rolle der Ärzte auseinandersetzen, um dann anschließend parlamentarisch aktiv werden zu können. Schon jetzt steht für uns aber fest, dass die Aufklärung in Schulen wie auch in der Gesellschaft insgesamt noch nicht ausreicht. Auch Verwaltungsfragen müssen wir überprüfen, so etwa die Aufbewahrungsfrist für die OP-Unterlagen oder den Anspruch der Meldebehörden nach der Geburt sofort das Geschlecht eines Menschen anzugeben. (Newsletter Gesundheit und Soziales, Ausgabe 2/2010 zur Veranstaltung "Weder Mann noch Frau - Intersexuelle zwischen Medizin und Menschrecht") | Reiter | 14.04.10 | Generelle Informationen | ||