| Allgemeine Überlegungen
zur Intersexualität |
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04.03.09 Intersexualität ein Vermittlungshemmnis
Während die aktuelle sich selbst als Zwitter bezeichnende
Intersexbewegung vor allem mit ihren Eigenpublikationen wie dem
Schattenbericht in die Vergangenheit schaut incl. Medizinprozess
um Christiane Völling, medizinischen Modifikationen durch
Impuls von Claudia Kreuzer, ehedem Clüsserath, und politischer
Lobbyarbeit blicke ich in Gegenwart und Zukunft. Als Beteiligter
an der Konstatierung einer Notwendigkeit von Datenerhebungen bin
ich in der Drucksache 14/6259 vom 12.06.2001 genannt. Diese Tatsache
schlägt sich im Lebenslauf nieder, welcher neben den Arbeitszeugnissen
Basis jeder Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt ist.
Seit dem 03.03.2009 weiss ich, dass das Führen von zwei getrenntgeschlechtlichen
Vornamen wie in der Geburtsurkunde (siehe rechts) auch geführt,
nach Ansicht der Sachbearbeitung / Fallmanager der Arge Bremen
ein Vermittlungshemmnis darstellt. Das Vorliegen von mehreren
Vermittlungshemmnissen (bspw. die aktuelle Wirtschaftskrise) berechtigt
nach Ausschöpfung der Mittel durch die Arbeitsagentur (1
€ Job, Fortbildung) zur Förderung nach § 16a SGB
II. Bei dieser JobPerspektive werden 75% des Tariflohns einer
Tätigkeit durch Steuermittel übernommen und gilt als
Massnahme auch für reguläre Wirtschaftsbetriebe. Der
Begriff eines Vermittlungshemmnis selbst ist nicht definiert.
Transgender Personen kennen ihn aus Erfahrung, wie ich der Webseite
www.mut23.org entnahm.
Damit ist jetzt von amtlicher Seite indirekt bestätigt worden,
dass es sich bei genitalchirurgischen Eingriffen incl. Fehlzuweisung
des Geschlechtes nicht um eine Fördermassnahme des noch nicht
einwilligungsfähigen Kindes im Sinne des Grundprinzips Fordern
und Fördern nach SGB II handelt.
Der Bundestag möge sich mit dieser Einschätzung befassen
als auch damit, dass in 2001 zur Änderung der Papiere seitens
des Amtsgerichtes München fälschlich an das TSG verwiesen
wurde.
Eine Vermischung mit der sog. Zwitterbewegung wird von mir als
nicht kompatibel mit einer Alltagsrealität betrachtet und
als nicht zukunftsfähig abgelehnt.
Michel Reiter
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§ 16e SGB II
Besonders lange Dauer der Arbeitslosigkeit (Studium erfährt
keine Gewichtung; 200 Bewerbungen kommen auf eine Stellenausschreibung
für Soziologen), Führen von zwei getrenntgeschlechtlichen
Vornamen, aktuelle Wirtschaftskrise
Mehr zum Thema http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A06-Schaffung/Publikation/Arbeitshilfe-zu-P16a-SGB-II.pdf
Seite 13.
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11.04.09 Neues Transsexuellengesetz
Es wird zum 01.09.2009 ein neues TSG geben. Für zentral
halte ich:
- die Aufhebung des Mindestalters. Für Eltern von intersexuellen
Kindern dürfte es darum kein Problem darstellen, einen Vornamen
vorläufig zu wählen.
- keine Eingriffe zur Angleichung an das andere Geschlecht, wenn
dies eine Gefahr für das Leben oder einer schweren dauerhaften
Gesundheitsbeeinträchtigung darstellt.
- die Begutachtung ist auch möglich bei einem niedergelassenen
Arzt.
Damit entfällt eine Abhängigkeit von einer organisierten
Ärzteschaft wie dem Netzwerk DSD, was das Recht des Inividuums
stärkt. Dass keine Eingriffe bei zu erwartender Beeinträchtigung
für das Leben mehr zugelassen sind, dürfte für
den Stopp der Geschlechtsanpassungen ohne Einwilligung bei Minderjährigen
sorgen.
Der Gesetzesentwurf ist nachzulesen unter http://mut23.de/texte/BMI_TSG_Entwurf.pdf
Aus meiner langen Erfahrung mit sehr massiven medizinischen Eingriffen
in Übereinstimmung mit dem Recht und der Bundesregierung,
wie jüngste Grosse Anfragen bestätigt haben, bin ich
sehr hellhörig geworden, als ich unter http://www.atme-ev.de/images/texte/Eingereichte_Berichte/stellungnahme%20bmi.pdf
las, dass von nun ab die Beteuungsgerichte bei einer Personenstandsänderung
zuständig sind.
Mir scheint das die logische Konsequenz einer zunehmenden Psychiatrisierung
zu sein, wie sie sich einstellt, wenn nicht mehr die (misslungene)
Erziehung ausschlaggebendes Moment einer Geschlechtertheorie ist,
sondern Gehirndebatten mit seiner Lokalisierung bzw. Psychiatrisierung
des Selbst den Ausschlag geben. Eine zunehmende für-Unmündig-Erklärung
zeichnet sich da für die nächsten Jahre ab.
Wenn man eine Fortbildung oder Umschulung bei der Arbeitsagentur
beantragt, muss man einen fünfstündigen psychologischen
Test absolvieren. Da ist es zum Verschreiben von Psychopharmaka
aus Disziplinierungszwecken für unliebsame Gesellschaftsmitglieder
nicht mehr weit. Aber auch in einfachem Fall will man kein Geld
ausgeben für die, die zur Generation Doof gehören (
http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/18/908370.html )
Immerhin aber dürfen geschlechtsanpassende Eingriffe nicht
mehr durchgeführt werden, wenn sie eine Gefahr für das
Leben darstellen oder eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung
nach sich ziehen. Das ist für Intersexuelle wichtig, weswegen
der Gesetzesentwurf des BMI Zitatcharacter hat.
Ergänzung im Juli 2009: "Gesetzliche Regelungen, die
transsexuelle Menschen dazu zwingen, sich zwangssterilisieren
zu lassen, um per Gesetz rechtlich anerkannt zu werden, sind ein
klarer Verstoss gegen die von der EU geforderte körperliche
Unversehrtheit einer Person. Dies machte Thomas Hammarberg, Menschenrechtskommissar
des Europarates in einer Stellungnahme vom 29. Juli 2009 klar.
Damit verstösst das von CDU und SPD jüngst einer Minimalreform
unterzogene Transsexuellengesetz gegen europäisches Recht."
(www.mut23.org)
Mehr dazu unter
https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?id=1476365&Site=CommDH&BackColorInternet=FEC65B&BackColorIntranet=FEC65B&BackColorLogged=FFC679
Daraus: "Gender identity is one of the most fundamental aspects
of life. The sex of a person is usually assigned at birth and
becomes a social and legal fact from there on. However, a relatively
small number of people experience problems with being a member
of the sex recorded at birth. This can also be so for intersex
persons whose bodies incorporate both or certain aspects of both
male and female physiology, and at times their genital anatomy."
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06.05.09 Fachgespräch der Grünen
Sehr geehrter Herr Jerzy M. Szczesny,
haben Sie vielen Dank für die Ankündigung des zeitlich
bereits verplanten Fachgespräches.
Ich habe grosse Probleme damit, dass immer die gleichen Personen
zu Wort kommen, sodass von dort keine neuen Impulse zu erwarten
sind.
Die Grünen haben als einzige Partei mit Drucksache 16/9603
vom Juni 2008 einen Vorstoss in Sachen Yogyakarta-Prinzipien gewagt
und der Antrag wurde in 02/2009 zu meinem tiefen Bedauern abgelehnt.
Hier müsste man anknüpfen.
Ich blicke nicht mehr in die Vergangenheit und spreche nicht
als "Betroffener" von massiven Gewaltexzessen der 1960er
Jahre, weil sich die daraus entwickelende Dynamik nicht mit einer
beruflichen Tätigkeit vereinbaren liesse. Ich teile auch
nicht die Ansicht einiger Betroffener, eine Minderung der Erwerbsfähigkeit
und Einstufung als Behinderung wäre eine Lösung oder
gar ein emanzipativer Ansatz. Vielmehr müssten die Debatten
um die Konstrukthaftigkeit des binären Geschlechtermodelles
fortgesetzt und an andere emanzipative Bewegungen angeknüpft
werden.
Der LSVD hat sich m.W. eingeschaltet und als ehedem lesbisch
lebende Frau begrüsse ich das Engagement von dort. Auch hätte
ich zu dem Fachgespräch zwei nahe an der Realität liegende
Spielfilme vorgeschlagen, sich anzusehen: Both und XXY. Zudem
ist das zum 01.09.2009 in Kraft tretende TSG zumindest zitatfähig,
als Eingriffe zum Zwecke einer Geschlechtsangleichung bei Gefahr
für das Leben oder schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen
selbst vom Innenministerium nicht mehr gefordert sind.
So befürchte ich, dass sich alles nur im Kreise dreht. Als
erwachsener Mensch denke ich auch, dass Eltern die Verantwortung
zusammen mit Medizinern tragen, wenn sie unbedingt auf chirurgische
Eingriffe insistieren und daraus eine Suizidgefahr für den
Betroffenen erwächst. Die Daten sind ja mittlerweile bekannt.
Wenn die Grünen eine Zusammenfassung oder Pressemitteilung
zum Geschehen verfassen, wäre ich Ihnen dankbar, mich auf
den Verteiler zu setzen.
Mit vielen Grüßen,
Michel Reiter
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14.06.09 Anhörung in Hamburg
Das Gesetz von Angebot und Nachfrage scheint nicht zu interessieren,
aber dumm und dämlich verdient gemäss dem Wortprotokoll
der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Gesundheit
und Verbraucherschutz am 29.04.09 in Hamburg: "Nach meiner
Kenntnis zahlen die Krankenkassen zwischen 80.000 und 360.000
Euro für eine Geschlechtsumwandlung, bei Kindern bis zu das
Zweieinhalbfache." (S. 38)
Es handelt sich dabei trotz horrender Summen nicht um ein Wirtschaftsunternehmen
mit Kunden und Qualitätskontrolle, sondern um eine Kostenabrechnung
in einem Normierungsverfahren. Als Kunden nämlich sind wir
heute sehr kritisch geworden, was die Qualität von Produkten,
Dienstleistungen und Werbeversprechen angeht. Auch Mediziner versprechen
etwas: die Herstellung eines eindeutigen Geschlechtes. Die Resultate
halten jedoch keinem unternehmerischen Duktus stand, sie sind
vielmehr die Aufhebung der Ökonomie. Wenn Unternehmen sich
hingegen an die breite Masse der Bevölkerung richten, dann
haben sie es mit sehr verschiedenen Einschätzungen und Bedürfnissen
mündiger Bürger zu tun. Es lohnt sich für sie,
unterschiedliche Produkte zu entwickeln oder das gleiche Produkt
sehr unterschiedlich zu vermarkten. Hier hat sich die Sexualwissenschaft
zwei Kundengruppen aufgebaut, wobei eine (Transsexuelle) gegen
das Produkt keinen Einspruch erheben wird. Auch bemühen sich
viele Unternehmen sehr darum, etwas über die Zufriedenheit
ihrer Kunden zu erfahren. Sie führen Befragungen durch oder
sie fragen nach der Zufriedenheit im Anschluss an den Erwerb.
Erst fünfzig Jahre nach der seriell-industriellen Einführung
einer Geschlechternormierung hat man sich jedoch bei Intersexuellen
zu einer Befragung durchgerungen mit bekannt katastrophalen Ergebnissen...
"Es gibt keine Qualitätskontrolle. Ich sag jetzt mal
ganz platt: Ein Feld der seltenen Erkrankungen, damit werden Sie
nie reich. Das heißt, Sie müssen ein anderes Interesse
haben, damit zu arbeiten, das muss ein endogenes Interesse sein,
was jemand betreibt, um sich mit irgend so etwas zu beschäftigen,
aus welchem Gebiet auch immer" (S. 40, S. 23)
In Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Gesundheitsversorgung,
Arznei- und Lebensmittelherstellung ist das Qualitätsmanagementsystem
vorgeschrieben. Zur Entwicklung des Qualitätsmanagements
in der Wirtschaft:
um 1900 Qualitätskontrolle: Aussortieren von fehlerhaften
Produkten
um 1930 Qualitätsprüfung: Steuerung basierend auf Statistiken
um 1960 Qualitätsmaßnahmen im ganzen Unternehmen: Vorbeugende
Maßnahmen
um 1964 Null-Fehler-Programm des US-Verteidigungsministeriums:
Ziel der Perfektion
um 1985 Null-Fehlerstrategie: Six-Sigma
um 1990 umfassendes Qualitätskonzept: Integration von Teilkonzepten
um 1995 Total-Quality-Management: Qualität als Systemziel
1989 EFQM-Modell: 9 ganzheitliche Kriterien
Die Zuweisung als männlich oder weiblich ist in obigem Sinne
der in das Thema eingearbeiteten Abgeordneten der Linken immer
eine Geschlechtsumwandlung, weil Intersex als eigenes Geschlecht
begriffen wurde. Mit anderen Worten, die Eingriffe an mir zum
Zwecke der Feminisierung im Alter von 1- 23 Jahren liegen etwa
im 900.000 Euro Feld ohne jede Qualitätskontrolle, wie Hiort
offen zugibt.
Und dies ist die Message: solche Zuweisungen unterliegen nicht
der Gesundheitsversorgung mit vorgeschriebenem Qualitätsmanagement.
Also stellt sich die Frage, zu was sie dann waren, wenn seitens
des Staates nicht gefordert, weil dieser ja nur wissen will bei
Geburt, ob es sich um ein männliches oder weibliches Individdum
handelt (Auskunftspflicht). Bleibt noch die im GG verankerte Freiheit
von Forschung und Lehre als Grund und schliesslich, was ja auch
angesprochen wurde, dass es sich um Humanversuche handelt. Und
die sind illegal.
Mediziner fällen somit eine soziale Indikation: "Alle
Überlegungen zur Korrektur des intersexuellen Genitale beruhen
bisher auf einem Konsens zwischen den beteiligten Medizinern und
den Eltern. Aktuell werden gerade in Selbsthilfe-Gruppen Stimmen
erwachsener Betroffener laut, die ein Hinauszögern der Entscheidung
für die Geschlechtszugehörigkeit fordern. Die Betroffenen
sollen so alt sein, dass sie selbst entscheiden können. Ein
Leben als "Zwitter" bis zur Pubertät scheint aber
psychologisch nicht weniger problematisch. Dies wäre nur
dann nicht der Fall, wenn ein drittes Geschlecht gesellschaftsfähig
wäre. Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwarten."
(AWMF 2003) Als wir in der Schule "wer hat Angst vorm schwarzen
Mann?" spielten, waren Nigger nicht gesellschaftsfähig...
"Von Ärzten wurde insbesondere die soziale Indikation
zunehmend weiter ausgelegt, sodass bereits Arbeitslosigkeit oder
ein geringes Einkommen als Begründung ausreichte (für
eine Abtreibung)."
Darum ist es wichtig, auf die Illegalität der Sichtweise
vom AWMF hinzuweisen: "Ich habe in Diskussionen auch gehört,
ja, weil die Eltern an ihrem ungewöhnlichen Kind leiden,
muss das Kind irgendwie unauffällig gemacht werden. Aber
das ist aus juristischer Sicht nun überhaupt nicht vertretbar,
dass ich einen Menschen behandle, um andere Menschen zu kurieren.
Also Heileingriff geht immer nur an dem Menschen selber, der betroffen
ist." (S. 18)
Das rechtsformale Aus für frühkindliche chirurgische
Eingriffe wurde in Hamburg sodann am 02.06.09 vorgetragen: "Die
Senatsvertreterinnen und -vertreter berichteten, das Personenstandsgesetz
in Deutschland sehe aktuell keine Verpflichtung vor, bei der Anmeldung
des Kindes nach der Geburt auch das Geschlecht festzulegen. Wenn
das Geschlecht zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt sei, könne
dies auch so eingetragen werden. Es werde derzeit eine Allgemeine
Verwaltungsvorschrift zum Personenstandsgesetz diskutiert, nach
der auch der Eintrag beim Standesamt, dass das Geschlecht nicht
festgestellt sei, zulässig sei. Es werde danach keine Frist
gesetzt, innerhalb der das Geschlecht festgelegt werden müsse."
(zweiter Link)
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| 23.06.10 Nachtrag
Anhörung in Berlin |
Deutscher Ethikrat |
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| Leben zwischen den
Geschlechtern |
Wannabe's and wannafuck's
came up very fast: es gibt guten Grund zur Annahme, dass es sich
bei den Protagonisten allesamt nicht um Intersexuelle handelt und
Geschichten angelesen und verfälscht wiedergegeben werden.
Selbsthilfegruppen, die mit dem Netzwerk DSD kooperieren und dergestalt
eine Eltern- und Patienteninitiative darstellen haben für erwachsene
Intersexuelle auch keinen Attraktivitätswert, zumal selbst
solch banale Eingaben wie die Berücksichtung von Transferleistungszahlungen
als Bestandteil der Lebensrealität keinen Niederschlag in der
politischen Meinungsbildung finden. Im öffentlichen Recht ist
es Datenschutzverlertzung und Verletzung der Privatsphäre sowie
der Menschenwürde, mit Geschichten Anderer hausieren zu gehen.
Man darf mit fremden Daten keinen Profit schlagen. |
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| 22.07.10 Die Erklärung
für das verantwortungslose Verhalten folgt mit einer kinderrechtlichen
Innenperspektive von Jörg Woweries. |
Leider wurde diese
Sicht der Dinge alleine in den Medien aufgegriffen und prägte
somit das öffentliche Bild über Intersexuelle. Im Grunde
ist darin eine Geschäfts- und Arbeitsunfähigkeit enthalten
und kann eine Entmündigung bei Interessensverletzung Dritter
bereithalten. |
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31.07.10 ein redaktioneller Beitrag: CIA war beteiligt
zwischengeschlecht.info
Keine Frage, John Money (1921-2006) war ein unbarmherziger, gewissenlos
agierender Serientäter, der mit seinen unmenschlichen "Zwillingsexperimenten"
grosses Leid über zahllose Menschen brachte und seine pseudowissenschaftliche
Theorie zur Rechtfertigung der systematischen Genitalverstümmelungen
von Kleinkindern mit "uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen"
bis zu seinem Tode ungebrochen weltweit propagierte.
Der Fall David Reimer wurde von Josef Mengele (1911-1979) vorweggenommen,
der in Auschwitz bereits damit experimentierte, bei Zwillingen
das "Geschlecht" chirurgisch zu "ändern"
(vgl. Edwin Black: War against the Weak, S. 358, 494).
Zur Serienreife gebracht waren entsprechende chirurgische Techniken
aber schon in den 1920er und 1930er-Jahren durch den "Vater
der Urologie" Hugh Hampton Young (1875-1945) von der Johns
Hopkins University in Baltimore (USA), wo nach dem 2. Weltkrieg
dann u.a. Lawson Wilkins (siehe unten) und Money "wirkten"
(und wo nochmals später wohl nicht ganz zufällig Judith
Butler ihre erste Professur erhielt). Hugh Hampton Young wiederum
hatte zuvor mit ziemlicher Sicherheit die chirurgischen "Geschlechtsumwandlungsexperimente"
im Umfeld von Magnus Hirschfeld (1868-1935) genauer verfolgt und
zitierte diesen in seinem 1937 publizierten "Standardwerk",
das von seinen Nachfolgern an der "Johns Hopkins University
School of Medicine" bis 1971 in überarbeiteter Form
neu aufgelegt wurde, inkl. Hirschfeld-Verweis (vgl. Hugh Hampton
Young: "Genital Abnormalities, Hermaphrodites & Related
Veneral Diseases", S. 19f., 1937; Howard W. Jones / William
Wallace Scott: Hermaphroditism, Genital Abnormalies and Related
Endocrine Disorders. Second Edition, S. 7, 1971).
Der historische Ursprung westlicher serienmässiger Genitalverstümmelungs"experimente"
dürfte jedoch in der Gynäkologie liegen. In den 1840ern
führte James Marion Sims (1813-1883), der "Vater der
Gynäkologie", zahllose "chirurgischen Experimente"
an schwarzen Sklavinnen durch, ohne Betäubung, oft mit tödlichem
Ausgang, bis zu 30 "Experimenten" an derselben Person.
Im 19. Jahrhundert wurden in Europa und Nordamerika uneingewilligte
chirurgische Klitorisamputationen ("Klitoridektomie")
und weitere chirurgische Beschneidungen an Frauen vielfach propagiert
und durchgeführt als "Heilmittel" gegen "Masturbation",
"Lesbianismus", "Hysterie" und "Manien",
u.a. in den 1860ern vom englischen Gynäkologen Isaac Baker
Brown (18111873) (Marion Hulverscheidt: Weibliche Genitalverstümmelung,
2002) und in den 1890ern vom amerikanischen Gynäkologen A.
J. Bloch aus New Orleans (John Duffy: Clitoridectomy). In Deutschland
wurde die chirurgische Klitorisamputation bei "jugendlichen
weiblichen Individuen" von der Medizynerin Maria Pütz
noch 1923 in einer Dissertation offensiv propagiert.
Die Grundlagenarbeit zur "kontrollierten" Herbeiführung
der Pubertät durch künstliche "Geschlechtshormone"
bei kastrierten Zwittern hatte in den 1930ern in Nazideutschland
Adolf Butenandt (1903-1995) geleistet, der spätere Präsident
der Max Planck Gesellschaft, dessen Sohn Otfried Butenandt eine
medizynische Karriere einschlug und noch in den 1980er Jahren
in München Zwitter zwangsbehandelte.
Der nach dem 2. Weltkrieg im Johns Hopkins Spital als Leiter
der Endokrinologie tätige Lawson Wilkins (1894-1963), der
"Vater der pädiatrischen Endokrinologie", darf
als eigentlicher "Erfinder" der serienmässigen
Genitalverstümmelungen an Kleinkindern angesprochen werden,
die er dort zu Beginn der 1950er einführte (vgl. Alison Redick:
American History XY, S. 238) nicht zuletzt, weil erwachsene
Zwitter (worüber schon Hugh H. Young klagte) sich regelmässig
gegen die "Behandlungen" sträubten (vgl. Elizabeth
Reis: Bodies in Doubt, S. 113). Der schweizer Endokrinologe Andrea
Prader (1919-2001), Erfinder der "Prader-Skala" und
späterer Direktor des Kinderspitals Zürich, hospitierte
1950 bei Wilkins und trug wesentlich bei zur Etablierung der systematischen
frühkindlichen Verstümmelungen in Europa (vgl. Ulrike
Klöppel: XX0XY ungelöst, S. 348).
Experimentelle Vorarbeit für Butenandt, Wilkins und Prader
hatte in den 1920ern der Österreicher Eugen Steinach (1861-1944)
geleistet durch chirurgische Tier- und Menschenexperimente mit
Hoden- und Eierstocktransplantationen, u.a. auch zwecks "Heilung"
von Homosexualität. Steinach wurde dabei praktisch und publizistisch
unterstützt von Magnus Hirschfeld (1868-1935), seinerseits
Anhänger der Eugenik sowie Mitglied in der "Gesellschaft
für Rassenhygiene".
In Amerika hatte der Gefängnischirurg Leo Stanley (1886-1976)
von 1913-1951 im Gefängnis San Quentin zahllose ähnliche
Menschenexperimente an Insassen praktiziert, ebenso "eugenische
Experimente" und Zwangssterilisationen.
1944 experimentierte der dänische SS-Medizyner Carl Værnet
(1893-1965) im KZ Buchenwald mit einer chirurgisch-mechanischen
Depotabgabe von Testosteron, quasi die experimentelle Synthese
der Forschungen von Steinach und Butenandt (Davidsen-Nielsen/Høiby/Danielsen/Rubin:
Carl Værnet, S. 183f.).
"Zwillingsexperimente" à la John Money waren
seit dem 19. Jahrhundert das Steckenpferd organisierter EugenikerInnen
nicht nur in der deutschen "Gesellschaft für Rassenhygiene",
sondern in der gesamten "westlichen Zivilisation". "Eugenische
Forschungen" zwecks besserer Erkennung sowie anschliessender
Vernichtung von Zwittern, bei schon Geborenen durch hormonelle
und chirurgische Verstümmelungen sowie in Deutschland ab
1972 auch pränatal durch Abtreibungsindikationen (vgl. Ulrike
Klöppel: XX0XY ungelöst, S. 470), wurden von (NS-)Medizynern
auch nach dem 2. Weltkrieg ungebrochen weitergeführt.
Oft mit Hilfe altbewährter NS-Seilschaften: Hormonforscher
Adolf Butenandt war nach 1945 beispielsweise auch treibende Kraft
hinter der Rehabilitation seines verehrten Kollegen, Nazi-Eugenikers
und Mengele-Doktorvaters Otmar Freiherr von Verschuer (1896-1969),
der (wie auch seine Kollegen in Amerika) sein Fach nach 1945 einfach
flugs von "Eugenik" zu "Genetik" umbenannte
und unbeirrbar und ungehindert weiter"forschte", u.a.
über "Pseudohermaphroditismus als eigenständige
pathologische Erbanlage" bzw. "Genetische Grundlagen
der Sexualkonstitution" (1956).
Sowohl in Amerika (u.a. beim CIA, Stichwort MKULTRA zur Vorhersage,
Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens) wie
auch in Deutschlands Medizynerkaste nach 1945 konnten bekanntlich
praktisch alle einschlägigen Nazi-Medizyner ihre nur kurz
unterbrochene Karriere mehr oder weniger nahtlos weiterführen.
Nicht einmal Josef Mengele (1911-1979) wurde nach dem Krieg je
zur Rechenschaft gezogen.
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04.07.09 Behandlung Intersexueller basiert auf falscher Prognostik
und ist darum pure Spekulation
Die negative Prognose von Medizinern, als intersexuell zu leben
(Drohung: dies ist das soziale Aus!) wurde vor Jahren mit einer
vom BMBF geförderten Studie beantwortet, die Ergebnisse der
medizinischen Eingriffe nach dem Protokoll von John Money bei
den Klienten abzufragen. Daran war ich mittelbar beteiligt, als
ich zusammen mit Christian Schenk (damals PDS) die erste Anfrage
an die Bundesregierung formulierte und in den Bundestag daraufhin
ein Forschungsvorhaben initiierte. Mit 50% Suiziderwägungen
der Befragten sind die Ergebnisse katastrophal. Aber die Drohung
stand weiterhin im Raum und auch in der Soziologie, welche ich
studierte, war nur zu lesen: Bei aller Begeisterung für
die Idee der Androgynität wäre die Verweigerung einer
Geschlechtsidentität - du bist weder noch, ein Zwitter
- eines der schlimmsten sozialen Schicksale, die jemand heute
erfahren könnte. So arbeitet die Gesellschaftswissenschaft
der Medizin in die Hände und auch die Justiz verwies mich
2002 nur an das TSG, als ich meinen Randvermerk in der Geburtsurkunde
wieder streichen wollte, welcher mich seit meinem ersten Lebensjahr
als weiblich deklariert. Insgesamt also ein kohärentes und
schlüssig argumentierendes Feld gegen ein intersexuelles
Individuum. Darum war es auch nicht verwunderlich, dass seitens
der Psychologie eine Posttraumatisierung bei mir diagnostiziert
wurde.
Da Prognosen nicht wahrer werden durch oftmaliges Erzählen
und zynisches Aufrechnen der Kollateralschäden, suche ich
nach Änderungen und Lücken in diesem System. Diese tun
sich auf, wenn kosmetische Operationen künftig nicht mehr
mehr bezahlt werden seitens der Krankenkasse (dies ist angedacht),
Intersexuelle im AGG Einzug halten, der Bundesregierung die Folgen
sehr wohl bekannt sind und auf das Opferentschädigungsgesetz
verwiesen wird (Drucksache 16/13270) sowie die Linke weiterhin
am Ball bleibt. Als weiterer Lichtblick erscheint mir die Diagnose
GIID im Kontext einer kritischen Hinterfragung, nicht weil ich
davon fasziniert bin, sondern weil eine iatrogene Amputation die
ganze Perversion aufzeigt und ich so besser gegenüber Dritten
argumentieren kann, die mich einmal mehr gerne mit Transsexuellen
vergleichen wollen und damit das Schadensausmass ungeschehen machen
wollen. Last but not least finden es manche Individuen durchaus
cool, dass ich zwei verschiedengeschlechtliche Namen
habe.
Vorgenannter einem sozialen Todesurteil gleichkommender Prognose
als Verkaufsargument gegenüber Eltern zur Einwilligung in
die Zerstörung der Integrität des Kindes wird langfristig
durch zunehmende Öffentlichkeitsarbeit entgegenzuwirken sein.
Als ehedem lesbisch lebende Frau weiss ich um die Wichtigkeit
der Homosexuellenbewegung als Vorreiter und halte den Verweis
auf eine Parallele zum Rassismus für unbedingt notwendig.
Zeitlosigkeit, Widerspruchsfreiheit und Allgemeingültigkeit
wird in einer solchen negativen Prognostik, welcher mit einem
Aufwand von bis zu 900.000 Euro entgegengewirkt wird vorgegaukelt,
um Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen. Zur Stabilisierung
des Systems dieser Spekulanten wurden 3,4 Millionen Euro Forschungsgelder
freigegeben einerseits um einen Soll-Ist Abgleich durchzuführen
(Evaluation) und andererseits einigte man sich auf den Terminus
DSD, wohl auch um wissenschaftlicher zu werden.
Chaostheoretisch gesprochen handelt es sich bei der Einführung
einer neuen Nomenklatur um einen der Selbstorganisation geschuldeten
Prozeßmusterwechsel als es auch im vormaligen Ursache-Wirkungskreislauf
einen Point of no Return gibt (das ist, wenn Computer aufgrund
einer Endlosschleife abstürzen) und eine Bifurkation erfolgt
wie vor 13 Jahren, als ich noch nicht wusste, dass mein erster
Name Michel war und ich mich von meiner weiblichen Geschlechtszuweisung
verabschiedete.
Banken können nun Bad Banks gründen. Die Parallelen
der CDU im Auffangen instabil gewordener Systeme sind frappierend.
Aktienhandel, Wahlverhalten und Wetteinsätze etc. basieren
auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Wer also nicht die aktuelle,
globale Wirtschaftskrise in solche Ergebnisanalysen mit einfliessen
lässt, handelt wiederholt grob fahrlässig.
Exkurs: die Selbstorganisations- und Chaostheorie vermittelt
ein Verständnis von Veränderung jenseits der Vielfalt
wechselnder Managementmethoden.
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Steuerung |
Regelung |
Versuch und Irrtum |
Selbstorganisation |
| Systemzustand |
stabil |
stabil |
instabil |
instabil |
| Organisation |
einfach |
komplex |
einfach |
komplex |
| Funktionsweise |
Ursache - Wirkung |
Soll - Ist Abgleich |
Suchbewegung |
Musterwechsel |
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Management von Stabilität |
Management von Instabilität |
| Stabilität: Führungsanforderungen
für Steuern und Regeln |
exakte Zielvorgabe
richtiges Planungswissen
detailgenaue Umsetzung
Sachmotivation |
| Instabilität: Führungsanforderung
für Selbstorganisation |
überzeugende Vision (Emotion)
Prozeßverständnis (Kosten)
schrittweises Vorgehen
Instabilitätstoleranz
Glaubwürdigkeit |
Das Verständnis der Funktionsweise des Gehirns hat sich
dramatisch geändert. Früher dominierte das Informationsverarbeitungsmodell.
Der Mensch paßt sich der Umwelt an, indem er
- über seine Sinnesorgane Informationen aufnimmt
- diese analysiert und bewusst verarbeitet
- das Ergbnis zur Grundlage seines Handelns macht.
Heute benötigt es Querdenker und Kreative, um langfristigen
und übergreifenden Erfolg zu sichern. Besonders die Komplexität
der sozialen Wahrnehmung ist ein hocheffizienter Prozeß
der Konstruktion stabiler Erlebniswirklichkeit. Erkennen von Welt
ist immer eine aktive Auflösung von Mehrdeutigkeit und damit
eine Konstruktion von Wirklichkeit.
Wenn hingegen völliger Stillstand erreicht werden soll,
- hält man sich aus allem heraus oder versucht, alles im
Griff zu haben
- diskutiert über Ziele und Inhalte möglicher Veränderungen
nur auf der informellen Ebene
- zettelt möglichst viele Aktivitäten gleichzeitig an
und überfordert sich ständig
- besteht an einem umfassenden Wettbewerb nur der Einsatzbereitetste
- sucht man ausdauernd und unnachgiebig nach den "wirklichen"
Verursachern von Problemen
- darf auf keinen Fall öffentlich über Sinn und Unsinn
von bestehenden Regeln diskutiert und auch keine neuen eingeführt
werden
- müssen Beschlüsse auf der formellen Ebene schnell
konsensfähig sein, um sie dann informell ausgiebig in Frage
zu stellen
- sollte die Veränderungsgeschwindigkeit auf der Beschlußebene
stets größer sein als auf der Umsetzungsebene
Das gezielte Erzeugen von Instabilität und Stabilität
ist möglich über einige einfache psychologische Prinzipien
wie z.B.
| Destabilisieren |
Brechen von bestehenden
Regeln
Ändern von etablierten Symbolen
Erfüllen von Instabilitätskriterien
Widersprechende Information
Informationsstop
Informationsflut |
| Stabilisieren |
Festhalten an bestehenden
Regeln
Etablierung von Symbolen
Offene Information
Emotionale Vision
Identität |
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Werte, die Positiv-/Negativ-Pole
des Lebens gehören zur Seele unserer Kunst. Man sollte wissen,
wofür es sich zu leben lohnt, wofür es sich zu sterben
lohnt, welches Sterben töricht ist, die Bedeutung von Gerechtigkeit,
Wahrheit - die wesentlichen Werte. Doch unsere Zeit ist mehr und
mehr zu einer Epoche des moralischen und ethischen Zynismus, Relativismus
und Subjektivismus geworden. (Robert McKee, Story) |
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17.07.09 Original vs. Schadensmaximierung
"Wie tolerant und offen die aufgeklärte Öffentlichkeit
gegenüber Intersexuellen schon längst ist, zeigt der
große Erfolg des mittlerweile berühmten Antony Hegarty,
der mit seiner Musik und seinen Texten die ganze Welt verzaubert."
Dee Palmer von Jethro Tull: "I was born into what was called
the intersex space; there was clear and obvious genital ambiguity.
I had to have surgery when I was only a few hours old. I had my
last surgery when I was 28 years of age. The only people I was
able to make my observations from growing up were my brothers.
Once I became aware of the female shape and constitution I knew
something was seriously wrong."
Actually an international Intersex Documentary is prepared by
Grant Lahood for a New Zealand TV Company, that includes interviews
with Milton Diamond, Sally Gross, Cheryl Chase, Alice Dreger,
myself and around 21 people more from US, Australia, New Zealand,
Germany, South Africa within the age of 24 to 60.
Nun auf Pro 7 am 15.07.09 in Private Practice der Durchbruch
in den TV-Medien: ... In der Praxis hat Addison hingegen ganz
andere Probleme: Ein Paar bekommt ein Baby, das männliche
und weibliche Geschlechtsmerkmale aufweist. ... Das Kind mit der
Diagnose 11 Beta CAH bleibt unverstümmelt, rd. 30% der Individuen
definieren sich männlich, rd. 70% weiblich. Sehr gut recherchiert.
Show for
Wannabe's and Wannafuck's
Was hingegen bei Günther Jauch am 15.07.09 erzählt
wurde, entspricht nicht dem aktuellen Bestreben, wie es der Hamburger
Senat ankündigte. Die Hasstriade zwischengeschlecht.info
hat 500 Zugriffe täglich und bedient ein absolut rechtes,
antihomosexuelles Publikum *. In dem Film Das verordnete Geschlecht
ist hingegen eine Demo mit einem Transparent "Gegen Geschlechtsnormierung"
zu sehen. In diese Richtung denkt auch der Senat, welcher demokratisch
bleiben will.
Wer für die Verstümmelung von Säuglingen zum Zwecke
einer Fickfähigkeit sich ausspricht, hat den Anschluss vielleicht
bei den heteronormativen Fickmedien, aber sicherlich nicht in
leistungstragende Kreise, die eine Gleichstellung der Geschlechter
in Kultur, Arbeit und Sozialem will, mithin einigermassen seriös
argumentiert. Die In- und Outgroupbildung funktioniert also nicht
nur zwischen Geschlechtern, sondern auch zwischen Klassen.
Wer eine Pornographisierung der "Zwitterthematik" wünscht,
soll so weitermachen. Hier trennen sich die Linien künftiger
Entwicklung, denn als Fickmaterial habe ich schon Ärzten
unter der Ägide John Moneys gedient. Eine Arbeitsstelle findet
man damit sicherlich nicht, ganz abgesehen von einer Perpetuierung
von Handlungen, welche unter Geständniserzwingung als Folter
angesehen werden würden und das ist in einem Rechtsstaat
rechtswidrig. Eine Informantin mit Genitalfotos aus dem Kreise
Intersexuelle Menschen e.V. ist darüber hinaus Frührentner
und weder mittel- noch unmittelbar am Erwerbsleben beteiligt.
Gefunden wurde bei dem Brain Institute of Paul Allen eine Eintragung
zu AIS (www.paulallen.com): pH: 6.4 RNA Integrity Number: 4.9
Postmortem Interval: 35h Hemisphere: left Specimen ID: 78958055
Sex: M Age: 31 Handedness: right Disease categories: control Smoker:
no Donor ID: 2844.
OII Deutschland (IVIM) hat recherchiert, Stern-TV führt
zu einer Casting-Firma, die ganz un-verschämt nach "haarigen
Frauen" "die dicksten Deutschen" "Mütter
mit 14" und "Zwitter" suchte.
Vielleicht suchte man auch danach: "Meine schwule Szene
als Zuflucht fällt aus. In einem Gangbang wurde dort einer
durchgenommen. Niemand merkte, als er schon tot war. Ein anderer,
schön tief gefistet, ihm ging es auf einmal schlecht, er
musste sich übergeben. Er wurde liegengelassen und bei einem
anderen weitergemacht, mit Fisten. Immerhin. Etwas später
fand man ihn, halb tot, brachte ihn ins Krankenhaus. Eine Tunte
hatte ihn gefunden. Tunten sind die letzten verbliebenen Menschen
in einer solchen Szene, denke ich für einen Moment."
(http://www.schwule-seite.de/politics_pfeifende_daecher.htm)
Stichwort ist Indifferenz und Hass. Eine gender attribution war
bei zwei der vier Interviewpersonen nicht möglich, welche
sich neben hermaphroditisch auch als behindert betrachten, und
bei einer Person aufgrund Habitus und Namensgebung paradox. Eine
Person kam einem Lifestyle am nächsten und erhielt Applaus
durch das Publikum.
* Eine Reflexion:
Mit der Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft und
der Durchsetzung der kapitalistischen Warenproduktion wandelten
sich zeitgleich die Konstruktionen von menschlicher Sexualität.
Der Begriff "Sexualität" selbst entsteht erst im
19. Jahrhundert. Die Sexualität eines Menschen bezeichnet
dabei nicht mehr nur bestimmte Praktiken, sondern dient als Identitätskategorie,
an die wesentliche Eigenschaften geheftet sind. Die sexuelle Identität
wird als Wesensmerkmal, dass das Leben und charakterliche Eigenschaften
eines Menschen durch und durch bestimmt, konstruiert.
Nicht zufällig tauchte der Begriff des "Homosexuellen"
im medizinischen Diskurs vor dem "Heterosexuellen" auf.
Als Bezeichnung des (pathologisierten) "Anderen" diente
er vor allem der Bestätigung der "Normalität"
der Heterosexualität, die als Norm im Gegensatz dazu zunächst
keiner gesonderten Betrachtung als diese Form von Sexualität
zu bedürfen schien.
Während Frauen zunächst generell eine eigenständige
Sexualität abgesprochen wurde, bekam weibliche Homosexualität
wahlweise den Status der belanglosen Spielerei oder der "Asozialität"
zugeschrieben. "Der (männliche) Homosexuelle" hingegen
diente als Projektionsfläche homoerotischer Lust und Wünsche,
die damit auf eine abgrenzbare Gruppe personifizert aus der "Normalität"
heraus definiert werden kann. "Der Homosexuelle" als
Chiffre in moderner Homophobie kann daher als das verachtete "absolut
Andere" beschrieben werden, der die lebendige Stabilisierung
der männlichen Identität des heterosexuellen Mannes
darstellt.
Adrian de Silva referiert über die Bedeutung sexueller
Identitäten und der Homophobie in der bürgerlichen Gesellschaft
und nähert sich der Frage an, inwiefern Homophobie auf die
grundlegende Strukturierung moderner Gesellschaften verwiesen
ist. (www)
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Caster Semenya Berlin 2009: "In Südafrika herrscht
Unmut über den Geschlechtstest." Ein positives Ergebnis
bedeutet das Aus für die Karriere. "Der Vorsitzende
des südafrikanischen Sportausschusses (NOC) sieht die 'Rechte
und Privatsphäre' der Läuferin erheblich verletzt -
und kündigt eine Beschwerde bei der Uno-Menschenrechtskommission
an."
Ergebnis: "Die Südafrikanerin darf die Goldmedaille,
den Titel und das Preisgeld behalten, weil sie unschuldig daran
sei, etwas Falsches getan zu haben."
Entschluss: Trainer Michael Seme teilt "unter Berufung auf
die Anwälte" mit, dass Caster Semenya wieder antreten
wird. (13.01.10)
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"Historisch war es ganz häufig
so, dass man bei einer schwierigen Geschlechtszuordnung Patienten
zu Unrecht behandelt und sie zu Frauen umoperiert hat", meint
Jens Jacobeit vom Endokrinologikum in Hamburg. "Eine neue Vagina
herzustellen ist viel einfacher, als einen Penis zu formen."
Aktuelle Umgehensweisen mit und Diskussionen zu Intersexuellen finden
sich in der öffentlichen Datenbank Medline. |
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SASCOC, have re-iterated that Caster Semenya is not eligible
to run, be it domestically or internationally, following newspaper
reports that she had been cleared by Athletics SA to do so. (16.01.10)
Caster Semenya startet wieder (30.03.10) Und wird zurückgepfiffen.
Am 06.07.2010 wird sie für Wettkämpfe endgültig
freigegeben durch den IAAF.
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28.07.09 Afrika ist fortschrittlicher: eine Beobachtung
Derzeit ist eine Psychiatrisierung all jener Menschen angedacht,
die sich nicht männlich oder weiblich verorten wollen. Dabei
haben feministische Theorie und Praxis bereits in der Vergangenheit
fundamental versagt. War mit dieser blutigen Bewegung das Verstümmeln
von Säuglingen einhergegangen, schaltet sich nun im stillen
Einklang mit Suggestivfragen wie jene, ob diese Eingriffe zum
Wohle des Kindes sind, die klinische Psychologie ein. Man bedient
sich der Gehirnforschung, wo Medikamente aufgrund Depression und
Schizophrenie - Krankheitsbilder aufgrund einer Störung des
ZNS - nicht mehr nützen und treibt operative Eingriffe am
Gehirn voran, wie sie auch im Falle einer BIID (ICD-11) angesetzt
sind.
Nicht genug, dass man keine Wiedergutmachung für Vergangenes
anbietet, sondern das Terrain ausdehnen will. Lakaien in den Massenmedien
werden sich bei aller unseriöser Berichterstattung zur Durchsetzung
iatrogener Interessen problemlos finden lassen, denn eine Kritikfähigkeit
ist ihnen längst abhanden gekommen. So verblödet das
(arbeitslose) Volk vor der Glotze und merkt nicht, dass der Staatsdiener
nicht mehr nur in bürokratischem Gewand ankommt.
Freilich legen aktuelle Entwicklungen eine Psychiatrisierung
auch nahe, wenn mit elf Jahren Verspätung ein Schattenbericht
auf den Markt kommt, der die Identitätslosigkeit dieser Aussage
bestätigt: Unser verstümmeltes Geschlecht ist
ein medizinisches Konstrukt, also Theorie. So schob man uns von
einem Nichts in das andere Nichts: Unser Geschlecht, wie es uns
angeboren wurde, hat keine gesellschaftliche Existenz. ... Nun
ist fraglich, welche psychischen Auswirkungen sich bei intersexuell
Diagnostizierten, jedoch nicht Operierten, konstatieren lassen
... Vermutlich wären wir AUCH durch alle Kategorien durchgefallen.
Aber mit Sicherheit hätten wir etwas EIGENES entwickeln können,
hätten z. B. unser sexuelles Potential entdeckt und unseren
Körper kennengelernt.
Dabei hätte man seitens der CEDAW-Anhänger mindestens
begreifen können, dass bei 85% Feminisierung ein gewisser
Anteil sich dieser Doktrin nicht unterordnet. So findet eine Trivialisierung
selbst in betroffenen Kreisen statt, denn aus irgend einem mir
nicht zu erschliessenden Grunde scheint eine Medienpräsenz
dort wichtig zu sein.
Es trennt sich der deutschsprachige Raum also in jene, die ein
drittes Geschlecht für sich beanspruchen, obwohl man ihnen
äusserlich nichts ansieht, wass ihnen ein Passing als weiblich
versagen könnte und in jene, die zusammen mit Transgenderkreisen
eine Aufhebung des Binarismus auch aus den Papieren fordern.
Die in Bremen stark präsente afrikanische Community freilich
lässt Beides kalt, dort gilt das Überwiegen der Geschlechtsmerkmale
und es wird auch nicht einem Automatismus gleich verstümmelt.
Darum ist eine Zusammenarbeit mit dieser auch für einen Hermaphroditen
möglich und nicht nur dort, wo unter vorgeblicher Toleranz
nur mehr die Arbeitskraft bei Niedrigstlöhnen zählt.
Es bestätigt sich: gender attribution ist wichtiger als gender
differentiation.
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04.08.09 Der Fall Völling: ein Kommentar
Der "Fall Völling" löste bei mir Abscheu
und Mitleid aus. Mit 18 Jahren wurden dieser Person die inneren
Geschlechtsorgane entfernt (u.a. Gebärmutter, Eierstöcke),
nachdem sie bereits eine geraume Zeit als klein gewachsener Mann
und der Diagnose CAH lebte. Dreissig Jahre später wurde Klage
eingereicht und gewonnen unter anderem aufgrund der Argumentation,
dass es sich bei Völling um eine Frau handele. Chromosomensatz
und der § 1631 c BGB spielten sicherlich eine normative Rolle
bei der Urteilsbegründung.
Umso erschreckender aber ist die Berichterstattung. Es wurde
nicht etwa hervorgehoben, dass die Qualifikation einer Krankenschwester/-pfleger
offenbar höherwertiger ist als die eines unterlegenen Chirurgen,
also Abitur contra Pfusch trotz oder aufgrund eines Studiums.
Fähigkeiten und Kenntnisse, Basis einer Berufswahl, fanden
somit keine Beachtung, sondern lediglich die Geschlechtszugehörigkeit
und Demaskierung als "Zwitter" sorgten für Schlagzeilen.
Diese waren mit der üblichen Vorstellung über Transsexualität
vermischt.
Dabei gibt es für Journalisten klare Regeln einer methodischen
Recherche (siehe unten), welche keinesfalls eine solche Dramaturgie
zwingend vorschreibt. Unseriösität bis hin zur Desinformation
in der Berichterstattung begleitet also das Geschehen, wenn auch
Focus online der Meinung ist "Ist ihr Geschlecht nicht eindeutig
ausgeprägt, bringt das für die Betroffenen psychische
Probleme", als hätte die Hamburger Forschergruppe Intersex
Pate gestanden, um das pathologische Terrain auszudehnen.
Abscheu aber erregt das Gerichtsurteil, weil suggeriert wird,
innere Geschlechtsorgane und der Chromosomensatz seien ausschlaggebend
für eine Geschlechtsidentität. Anders argumentieren
Genitalverstümmeler seit den 1950er Jahren zum Zwecke der
Herstellung einer heterosexuellen Fickfähigkeit bei Säuglingen
(!) nicht, weshalb man Chirurgiekollegen ärzteintern getrost
über die Klinge springen liess, obwohl Krähen einander
üblicherweise keine Augen aushacken.
Bei dem "Fall Völling" handelt es sich mitnichten
um ein Grundsatzurteil - weder zum Umgang mit Genitalverstümmelungen
noch zur Gonadektomie z.B. bei der Diagnose AIS, da in letzterem
Falle der § 1631 c BGB nicht greift.
| Die gerichtliche Ausführung ist
rechts zusammengefasst. |
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| Das Buch erscheint am 25.08.2010 im
Fackelträgerverlag: Ich war Mann und Frau. Mein Leben
als Intersexuelle |
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Exkurs: Die elf Grundregeln methodischer Recherchen
1.Die Ausgangsinformation (oder die Themenidee) muss einen allgemein
wichtigen und/oder für die Leser interessanten, sie betreffenden
Aspekt aufweisen.
2.Jedes Thema basiert auf überprüfbaren Aussagen (=Informationen)
über Vorgänge und Ereignisse, deren Gültigkeit
als Erstes abgeklärt werden muss. Jede Recherche beginnt
mit der Überprüfung der Informationen, die den Ausgangspunkt
liefern.
3.Eine Quelle gilt als umso zuverlässiger, je neutraler
sie zum Thema oder Ereignis steht. Vertritt die Quelle spezifische
Interessen oder ist am Geschehen beteiligt, dann ist ihre Neutralität
eingeschränkt oder ganz in Frage gestellt.
4.Überprüfen soll man zunächst nur faktizierbare
Aussagen. Dies geschieht mit Hilfe von Konventionen, indem Aussagen
verschiedener Quellen verglichen werden. Von einander abweichende
Aussagen werden aufgedeckt. Ziel ist die Herstellung größtmöglicher
Unstrittigkeit.
5.Bei der Überprüfung sind die Quellen so zu befragen,
dass die Informationen dichter werden, d.h. an Genauigkeit und
Detailreichtum gewinnen. Unstimmige oder sich widersprechende
Aussagen zwingen den Rechercheur, die Quellen zu erweitern.
6.Der Status der Informationen ist gegenüber dem Publikum
stets kenntlich zu machen. Bei nicht überprüften oder
strittigen Aussagen sollte die Quellenlage erklärt oder auf
die Veröffentlichung der Aussage verzichtet werden.
7.Eine Vollrecherche verläuft zweistufig: Mit der Basisrecherche
werden Sachverhaltsfragen überprüft - dann erst werden
erklärende und begründende Antworten auf so genannte
"Wie"- und "Warum"-Fragen gesucht. Die erste
Stufe gilt der Sach-, die zweite der Deutungsebene.
8.Auf der Deutungsebene sollten möglichst alle, die mit
den Geschehnissen direkt zu tun haben oder hatten, befragt werden.
Diese Befragungen sind aufzuzeichnen.
9.Die Reihenfolge der Befragungen sollte so angelegt werden,
dass "von außen nach innen" befragt werden kann.
Mit "außen" sind die Unbeteiligten gemeint, mit
"innen" die am Geschehen aktiv und passiv direkt Beteiligten,
auch die Betroffenen.
10.Bei konflikthaltigen Themen sollte der Befragungsplan so angelegt
werden, dass die zu Befragenden in Lager eingeteilt werden und
so der Konflikt auch formal zum Ausruck kommt. Wenn möglich
sind alle in den Konflikt involvierten Parteien zu befragen, mindestens
aber die zwei Hauptkontrahenten.
11.Bei konflikthaltigen Themen wechselt der Befrager zwischen
den Lagern und nutzt den Konfliktstoff, um neue Informationen
zu gewinnen. Die Recherche ist beendet, wenn die Rollen der Akteure
geklärt und Warum-Fragen schlüssig beantwortet sind.
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(c) research.animationsinstitut.de |
"Noah is unfair to hermaphrodites"
(c) Mike Stanfill
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10.08.09 Der Film XXY verlangt nach einer Fortsetzung, es
benötigt noch ein gutes Drehbuch.
Mit 3D Software lassen sich alle denkbaren menschlichen Varianten
modellieren (character animation).
Die universale Form von Story gestaltet ein Werk zu einer Story,
nicht zu einem Portrait oder einer Collage. Eine "gute Story"
bedeutet etwas Erzählenswertes, das die Welt hören möchte.
Es zu finden, ist die einsame Aufgabe. Es beginnt mit Talent.
Man muss mit der schöpferischen Kraft geboren sein, Dinge
in einer Weise zusammenzusetzen, die sich noch keiner je hat träumen
lassen. Dann muss an die Arbeit eine Vision herangetragen werden,
die getrieben wird von frischen Einsichten in die menschliche
Natur und die Gesellschaft, verbunden mit eingehender Kenntnis
der Figuren und deren Welt. All das mit viel Liebe.
Die Liebe zur Story - die Überzeugung, dass die Vision nur
durch die Story zum Ausdruck gebracht werden kann, dass Figuren
'realer' sein können als Menschen, dass die fiktionale Welt
tiefgründiger ist als die konkrete. Die Liebe zum Dramatischen
- ein Fasziniertsein von den plötzlichen Überraschungen
und Enthüllungen, die im Leben Verwandlungen bewirken. Die
Liebe zur Wahrheit - die Überzeugung, dass Lügen den
Künstler verkrüppeln, dass jede Wahrheit im Leben hinterfragt
werden muss, bis hinunter zu den eigenen geheimen Motiven. Die
Liebe zur Menschheit - eine Bereitschaft, mit leidenden Seelen
zu fühlen, in ihre Haut zu kriechen und die Welt durch ihre
Augen zu sehen. Die Liebe zu Empfindungen - der Wunsch, nicht
nur die körperlichen, sondern auch die inneren Sinne zu befriedigen.
Die Liebe zum Träumen - das Vergnügen, sich ganz frei
von der Phanatsie treiben zu lassen, einfach nur um zu sehen,
wohin sie führt. Die Liebe zum Humor - die Freude an diesem
rettenden Element, das das Gleichgewicht des Lebens wiederherstellt.
Die Liebe zur Sprache - die Freude an Laut und Sinn, Syntax und
Semantik. Die Liebe zur Dualität - ein Gefühl für
die verborgenen Widersprüche des Lebens, ein gesunder Verdacht,
dass Dinge nicht sind, was sie scheinen. Die Liebe zur Perfektion
- die Leidenschaft, zu schreiben und umzuschreiben im Streben
nach dem perfekten Moment. Die Liebe zur Einzigartigkeit - der
Nervenkitzel der Kühnheit und eine unerschütterliche
Ruhe, wenn sie verspottet wird. Die Liebe zur Schönheit -
ein angeborenes Gespür, das gutes Schreiben schätzt,
schlechtes Schreiben hasst und den Unterschied kennt. Eine Liebe
zu sich selbst - eine Stärke, die nicht ständig Bestätigung
braucht, die nie bezweifelt, dass man wirklich ein Schriftsteller
ist. Man muss das Schreiben lieben und die Einsamkeit ertragen.
Wenn ein Publikum die Wahl hat zwischem trivialem, brillant erzähltem
und tiefgründigem, schlecht erzähltem Material, wird
es immer das brillant erzählte triviale wählen. Meistererzähler
verstehen es, noch der geringsten Kleinigkeit Leben abzugewinnen,
während kümmerliche Erzähler das Tiefgründige
auf das Banale reduzieren. (Robert McKee, Story)
Behavior of population of hermaphrodites in plants:
Space mediates coexistence of females and hermaphrodites. In
gynodioecious populations of flowering plants females and hermaphrodites
coexist. Gynodioecy is widespread and occurs in both asexual and
sexual species but does not admit a satisfactory explanation from
classical sex ratio theory. In sexual populations male fertility
restoring genes have evolved to counter non-nuclear male sterility
mutations. In pseudogamous asexual populations pollen retention
and increased self-fertilization can make male sterility costly.
Both of these mechanisms can promote coexistence. However, it
remains unclear how either of these mechanisms could evolve if
coexistence was not initially possible. In the absence of these
adaptations non-spatial models predict that females either fail
to invade hermaphrodite populations or else displace them until
pollen shortage drives the population to extinction. We develop
a pair approximation to a probabilistic cellular automata model
in which females and hermaphrodites interact on a regular lattice.
The model features independent pollination and colonization processes
which take place on different timescales. The timescale separation
is exploited to obtain, with perturbation methods, a more manageable
aggregated pair approximation. We present both the mean field
model which recreates the classical non-spatial predictions and
the pair approximation, which strikingly predicts different invasion
criteria and coexistence under a wide range of parameters. The
pair approximation is shown to correspond well qualitatively with
simulation behaviour. (Wissenschaftlicher Abstract der Mathematischen
Biologie)
Übrigens sind auch viele Kühe hermaphroditisch, wissen
Tierärzte.
Klassifikation als Freak:
"Es wird oft als selbstverständlich hingenommen: Die
einen sind Insider, sie leben "im Rahmen", die anderen,
die Außenseiter, fallen heraus. In Wirklichkeit ist diese
Vorstellung jedoch eine gesellschaftliche Erfindung, das Erbe
eines primitiven Denkens, einer Stammesmentalität, wie vielleicht
jede gesellschaftliche Konstruktion. Wer an der Existenz einer
solchen Stammesmentalität zweifelt, braucht nur an die endlosen
Kämpfe zwischen den verschiedenen "ethnischen Gruppen"
zu erinnern. Die Mauer, die Insider und Außenseiter trennt,
entspricht keiner "menschlichen Natur", sondern ist
planmäßig, gleichsam Stein für Stein, von einer
Konvention errichtet worden. Diese Mauer ist weder ein Organismus
noch ein angeborener und zur Entfaltung kommender innerer Aspekt
der menschlichen Natur. Vielmehr ist sie ein Mechanismus, eine
Schranke, die sorgfältig durch unberechenbare Anordnungen
der Gemeinschaft errichtet wurde, um diejenigen zu kennzeichnen,
die der Gruppe angehören, und die anderen, die nicht dazugehören.
Es ist nicht schwer, sich den Chauvinismus vorzustellen, den es
braucht, damit eine Gemeinschaft ihr Gebiet absteckt und ihre
Mitglieder von ihren Feinden sondert. Viel schwerer ist es, diejenigen
Außenseiter zu verstehen, die zwar der Gruppe angehören,
aber von deren Mitgliedern abgewiesen und so in ein schreckliches,
inneres Exil getrieben werden, ein Exil, das man "Entfremdung"
nennt. ...
Man muß bedenken, daß es in der Sprache der Navajo
keine Geschlechtspronomen gibt. Dementsprechend setzt sich Sprechender
Gott aus männlichen und weiblichen Eigenschaften zusammen;
sie besteht aus "männlichem Regen" und "weiblichem
Nebel". Die Tatsache, daß sich das Thema Androgynität
in den Mythen der Welt durchgängig wiederfindet, verweist
darauf, daß die Zweideutigkeit der Geschlechtsidentität
eine wichtige spirituelle Bedeutung in all jenen Kulturen hat,
die keine dimorphe, also zweigestaltige Vorstellung von Männlichkeit
und Weiblichkeit kennen, wie sie einem spezifisch westlichen kulturellen
Konzept entspricht. ...
Es überrascht nicht, daß körperliche Mißbildungen
oder abweichendes Verhalten ein zentrales Thema im Leben der meisten
Gruppen darstellen. Damit ist aber nicht gesagt, daß physische
oder Verhaltensunregelmäßigkeiten unbedingt Zensur
und Zurückweisung nach sich ziehen müssen. In vielen
Kulturen hat Abweichung genau die gegenteilige Wirkung. ...
Jede Kultur ist um ein empfindliches Gesellschaftsmodell herum
errichtet. Ein Paradigma ist ein Konsens über die Realität,
der so lange fast vollständig unbewußt bleibt, bis
er beginnt, sich auszuleeren und zu zerfallen. Die Hauptantriebskraft
hinter einer solchen Ideologie ist eine Schöpfungsgeschichte.
Sie liefert die Grundlage für die gesamte Kosmologie der
Gesellschaft und beantwortet zugleich ihre dringlichsten Fragen."
(Jamake Highwater, Freaks 1998; Highwater schreibt als Homosexueller,
Navajo-Angehöriger und Waisenkind)
Klassifikation als hartnäckiger Fall:
Wie reagiert die Bürokratie auf Freaks, denn die statistisch-formale
Ebene kennt nur zwei Geschlechter? "Ist die Entmenschlichung
weit fortgeschritten, kann folgendes geschehen: Menschen werden
von der Bürokratie als ethisch-moralisch indifferente Objekte
des Vollzugs angesehen und müssen mit Mißbilligung
oder Maßregelung rechnen, wenn sie widerspenstig sind oder
mangelhafte Einsicht in die bürokratischen Abläufe zeigen.
Die Widerspenstigkeit der Objekte stärkt gar noch den Dünkel
und das Wir-Gefühl der bürokratischen Funktionsträger.
Sie selbst, so meinen sie, und nicht ihre Objekte verdienen Mitleid
und moralisches Lob für die aufopferungsvoll betriebene Tätigkeit.
Die amtliche Selbstbestätigung definiert sich aus dem Erfolg,
einen 'hartnäckigen Fall' erledigt oder irgendein anderes
Hindernis überwunden zu haben." (Zygmunt Bauman, Dialektik
der Ordnung; Bauman schreibt als Jude)
Der Milliardenschaden:
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(c) Serge Bramly & Bettina Rheims
I.N.R.I |
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| Was eine in Deutschland
seitens CDU / CSU subventionierte, normierende Medizin von
Freaks ab Geburt hält sowie deren Umgang findet sich
rechts. Von diesen ist Intersex: A Perilous Difference erschienen.
Dieses entschieden religiöse, politische und pornographische
Konglomerat produziert viel Leid. In München fand darüber
hinaus eine Kooperation zwischen dem Dr. von haunerschen Kinderspital
und der Milupa AG statt. Milupa AG gewährte Ärzten
über Kongressausrichtungen ein Podium für die Geschlechtszuweisung
von intersexuellen Kleinkindern am Dr. von haunerschen Kinderspital.
Milupa wurde ab 1969 von Herbert Werner Quandt übernommen
(Wikipedia). Gegen Quandt existieren Vorwürfe wegen Beteiligung
an NS-Verbrechen ( http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/134/417899/text/
) |
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Subdivision of Gender
| As a social institution, Gender is composed of: |
For an individual, Gender is composed of: |
| Gender statuses: socially recognized genders and expectations
for their enactment behaviorally, gesturally, linguistically,
emotionally, and physically |
Sex category: individual assigned prenatally, at birth,
or following reconstructive surgery |
| Gendered division of labor |
Gender identity: the inividual's sense of gendered
self as a worker and family member |
| Gendered kinship: the family rights and responsibilities
for each gender status |
Gendered martial and procreative status: fulfillment
or nonfulfillment of allowed or disallowed mating, impregnation,
childbearing, and / or kinship roles |
| Gendered sexual scripts: the normative patterns of
sexual desire and sexual behavior as prescribed for
different gender statuses |
Gendered personality: internalized pattern of socially
normative emotions as organize by family structure and
pareting |
| Gendered social control: the formal and informal approval
and reward of conforming behavior and stigmatization
and medicalisation of nonconforming behavior |
Gendered prozess: "doing gender" - the social
practices of learning and enacting gender-appropriate
behaviors, i.e., of developing a gender identity |
| Gender ideology: the justification of gender statuses,
often by invoking arguments about natural (biological)
difference |
Gender beliefs: incorporation of, or resistance to,
gender ideology |
| Gender imagery: the cultural representations of gender
in symbolic language and artistic production |
Gender display: presentation of self as a kind of
gendered person through dress, cosmetics, abdornments,
and permanent and reversible body markers |
Taken from: Anne Fausto-Sterling, Sexing the Body
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19.09.09 Private letter to Curtis Hinkle, Founder of OII
Dear Curtis,
thank you very much reading from you. When I was young I was
not only "feminized" but drilled for sports, 800 m like
Semenya. I didn't reach Bundesjugendspiele because I was on place
two. Doctors nevertheless where satisfied with their result. Semenya
is much harder and she has only her body like me when I was young.
No buisiness, no education. Mass media to me showed, that there
is no acceptance for a hermaphrodite in 2009. Public is more reactionaire
than doctors are today: "Wissenschaftler vertreten inzwischen
die Auffassung, dass eine eindeutige Einteilung der Menschen in
zwei Geschlechter nicht mehr zeitgemäß ist." (Zeit
online 11.09.09) Handycapped hermaphrodites are now allowed in
German TV, this is a completely mad concept produced by Intersexuelle
Menschen e.V.
On Thursday I was at the citizenship office asking for someone
from Sierra Leone becoming German. No chance for him. But the
public as described should loose their citizenship. They lost
any dignity. This is why strategy makes sense. Semenya is now
pushed up to a brand. She does not work for nothing and it costs
money to have an interview with her. Hostilities also will cost
money. In a world where only the body counts, gender will be remarkable,
especially on the female side. This is different to the worker's
world, where your abilities and talents count. That's why I would
not give an interview without reflecting on work, income, politics.
But there are no requests to me anyway. It's just RTL who looks
on my website. Maybe they do not know how to "catch"
the subject cheap, trivial, safe for them. There is only one person
in Germany I know who works accurate. It's a law student who works
on the Nazi history here in Germany. She wanted to write a text
give it to you for translating in several languages.
To me OII needs a strategy and quality management. It is by far
not enough that intersex people are telling stories. This would
not be taken serious. Semenya is just a short effect. The video
that was made from myself eight to ten years ago, Das verordnete
Geschlecht *, I gave to my therapist to see, what has changed,
what I overcome myself. The other person in the video, diagnosed
AIS just talked about her body in the film, not about visions
and changes in law and science, that should be made. She earns
several thousand Euro / year in a low level, I get social transfer.
But I'm still alive and things get better. I choose a way I can
trust on and do not follow concepts, that are wrong to me nevertheless
they are shared by many. As I would like to come out of my workless
situation, I would never give an interview for free or against
my person. To publish my own statements, I have an own website.
This is what I can do for my security because things develop not
safe, sane and consensual.
Let me know, if I can support you.
Kindest regards,
Michel
* der Dokumentarfilm Das verordnete Geschlecht mit Prädikat
"wertvoll" aus 2001 ist bestellbar bei Bertram Rotermund
Filmproduktion, email info@rotermundfilm.de

Reichen Sie Ihre 900.000 Euro-Geschichte ab 2010 in Wiesbaden
ein:
Email der Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
vom 10.08.09 im Wortlaut unter Anonymisierung (Stand 24.09.09):
ich bin als zuständige Referentin der Justizbehörde
beauftragt, Ihre an den Ersten Bürgermeister, die Zweite
Bürgermeisterin und den Senat gerichtete email vom 6. August
2009 zu beantworten.
Die Schaffung eines eigenständigen Hamburger Unterausschusses
zur Verhütung von Folter ist nicht vorgesehen. Vielmehr haben
sich die Bundesländer entschieden, der Verpflichtung zur
Einrichtung eines nationalen Mechanismus zur Verhütung von
Folter für ihren Zuständigkeitsbereich durch die Einsetzung
einer gemeinsamen Länderkommission nachzukommen. Ein entsprechender
Staatsvertrag zur Einrichtung der gemeinsamen Länderkommission
wurde am Rande der Justizministerkonferenz am 24./25. Juni 2009
unterzeichnet.
Die Länderkommission wird - wie auch die entsprechende Kommission
des Bundes - organisatorisch an die Kriminologische Zentralstelle
in Wiesbaden, eine Forschungs- und Dokumentationseinrichtung des
Bundes und der Länder, angegliedert.
Der Staatsvertrag muss nun in allen Bundesländern durch
die Landesparlamente ratifiziert werden. Anschließend -
voraussichtlich Anfang 2010 - kann die Kommission ihre Arbeit
aufnehmen.
Mit freunlichen Grüßen,
Dr. Karin Bieback
Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
Referatsgruppe Öffentliches Recht und Rechtsprüfung,
J 31/3
Drehbahn 36, D-20354 Hamburg
Fakultativprotokoll zum UN-Antifolterübereinkommen für
Deutschland in Kraft getreten
Experte: Prof. Dr. Bernd v. Heintschel-Heinegg VRiOLG
Die am 4. Dezember 2008 von Deutschland bei der UN hinterlegte
Ratifizierungsurkunde zum "Fakultativprotokoll vom 18. Dezember
2002 zum Übereinkommen gegen Folter und andere grausame,
unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe"
(OP-CAT) ist 30 Tage nach der Hinterlegung in Kraft getreten.
Durch das Fakultativprotokoll ist ein internationaler Präventionsmechanismus
in Form eines UN-Unterausschusses zur Verhütung der Folter
geschaffen worden. Der Unterausschuss hat uneingeschränkten
Zugang zu Gewahrsamseinrichtungen in den Vertragsstaaten einschließlich
der Möglichkeit, sich ohne Zeugen mit Gefangenen zu unterhalten.
Daneben sind die Vertragsstaaten verpflichtet, einen oder mehrere
nationale Mechanismen zur Verhütung von Folter zu unterhalten.
Diese nationalen Mechanismen haben dieselben Rechte wie der Unterausschuss.
Sie sollen als unabhängige Kontrollstellen fungieren, wie
Gewahrsamseinrichtungen überprüfen, Mängel beanstanden
und Verbesserungen anregen können. Die Bundesrepubublik Deutschland
hat sich für die Einrichtung einer "Kommission zur Verhütung
von Folter" für den Zuständigkeitsbereich des Bundes
(Bundeswehr, Bundespolizei) entschieden.
Die Bundesstelle zur Verhütung von Folter ist mit Organisationserlass
des Bundesministeriums der Justiz vom 20. November 2008 (Bundesanzeiger
Nr. 182, S. 4277) bereits eingerichtet worden. Die Gründung
der Länderkommission wird durch Staatsvertrag der Länder
voraussichtlich im Lauf des nächsten Jahres erfolgen. Das
Sekretariat der beiden Einrichtungen wird bei der Kriminologischen
Zentralstelle in Wiesbaden eingerichtet.
Rechtsgebiet: Materielles Strafrecht, Strafverfahrensrecht, Strafrecht
Schlagwörter: Bundesstelle zur Verhütung von Folter,
Fakultativprotokoll zum Übereinkommen gegen Folter, Kommission
zur Verhütung von Folter, Kriminologische Zentralstelle,
OP-CAT

Volkswagen war zu Gast auf dieser Webseite. Es ist durchaus möglich,
dass diese Meldung etwas damit zu tun hat: 25.09.2009 Die Einsatzflotte
der Polizei Bayern wird mit 578 Fahrzeugen der Marken Volkswagen
Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge verstärkt. 310 VW Touran
und 268 VW Transporter der Baureihe T5 werden als Funkstreifen
ausgestattet.
A question of character
Die Chemie muss stimmen: Charakterisierung ist die Summe aller
beobachtbaren Eigenschaften eines Menschen, die Summe all dessen,
was man durch sorgfältiges Nachforschen wissen und auch im
Lebenslauf enthalten sein kann: Alter und IQ, Geschlecht von welchem
es künftig mehr als zwei geben wird, Bildung und Beschäftigung,
aber auch Werte und Einstellungen, Auto und Kleidung, Zuhause
und Persönlichkeit - alles menschliche Aspekte, die bekannt
sein können, wenn über jemanden Notizen gemacht werden.
Der wahre Character aber offenbart sich in den Entscheidungen,
die ein Mensch unter Druck trifft als innerstes Wesen. Hinzu kommt
ein nicht zu kurz angepeiltes Ziel, Realitäten tatsächlich
zugunsten Benachteiligter verändern zu wollen.
Was für diesen Geschäftsabschluss nicht nötig
war
"... und auf zahlreichen Geschäftsfeldern lassen sich
Effizienzgewinne und Synergieeffekte erzielen. Die breitere Mandantenbasis
sowie das größere Investitionsvermögen werden
sich positiv auf das Wachstum des gemeinsamen Unternehmens auswirken."
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03.10.09 Dissonanz mit vielen Massenmedien
"Wer ist ein Mann, und wer ist eine Frau? Wer ist ein Junge,
wer ein Mädchen? Diese Fragen beantworten Ärzte gleich
nach der Geburt. Ein Blick auf die Geschlechtsmerkmale genügt:
Du bist ein Junge! Und du bist ein Mädchen! Es gibt nur diese
zwei Möglichkeiten in unserem Rechtssystem. Doch die Menschheit
ist keine Zweiklassengesellschaft, es gibt eine weitere Möglichkeit,
es gibt das dritte Geschlecht" beginnt ein Artikel von Michael
Eder in der FAZ stellvertretend für Viele, die nicht gleich
in den ersten Zeilen auf eine Genitalchirurgie zum Zwecke der
Normanpassung insistieren wollen, aber dennoch auf die Fuckability
rekurieren.
Frühkindliche Geschlechtsanpassungen sind in letzter Zeit
problematischer geworden seit Personen, die einem solchen Entcharacterisierungsprozedere
unterworfen wurden mit fatalen Folgen an die Öffentlichkeit
traten. Tatsächlich bewegen sich Ärzte im Bereich der
Genitalverstümmelungen auf der Ebene von res extra commercium
und sind dadurch überhaupt nicht handelbar, also nicht verkehrsfähig
und folglich nicht zu vergüten. Das BGB verfügt über
zwei Rechtssphären: Produktions- und Reproduktionssphäre.
Die Misshandlung Intersexueller fällt unter keine der beiden
Rechtssphären. Ferner gehört die Sexualität eines
Menschen zum innersten unantastbaren Kernbereich der menschlichen
Persönlichkeit und ist nicht stellvertretungsfähig.
Ein Arzt verliert wegen eines Behandlungsfehlers nicht seinen
Honoraranspruch. Das berichtet die Fachzeitschrift OLG- Report
unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz.
Eine Ausnahme gilt dem Richterspruch zufolge nur, wenn die Leistung
des Arztes derart unbrauchbar ist, dass sie einer "völligen
Nichtleistung" gleichkommt (Az.: 5 U 319/09). Oder die Leistung
stellt sogar eine Negativleistung dar. In diesem Falle ist von
vorsätzlicher und rechtswidriger Schadenzufügung die
Rede.
Wahrheit im Strafrecht ist darum durch das Gericht zu beweisen.
Wahrheit im Strafrecht ist mehr als Wahrheit im naturwissenschaftlichen
Sinne, weil es auch Gerechtigkeit verlangt. Das sieht man daran,
dass es eine sog. Restitutionsklage gibt (§ 580 ZPO).
"Mindestens hunderttausend Intersexuelle soll es allein
in Deutschland geben, Schätzungen reichen bis zu einer Million.
'Es gibt viel mehr Betroffene als angenommen', sagt Ulla Fröhling,
die 2003 im Links-Verlag das eindrucksvolle Buch 'Leben zwischen
den Geschlechtern' * veröffentlichte (welches umgehend und
eigenmächtig von der Psychiatrie subsumiert wurde, Anm.)
- mit der erklärten Absicht, 'die Idee denkbar zu machen,
dass intersexuellen Menschen ein Raum in dieser Gesellschaft zusteht'.
Es ist eine Idee geblieben, wie das Beispiel von Caster Semenya
zeigt" resümiert vorgenannter Artikel über "Das
dritte Geschlecht". Eine fixe Idee ohne Realitätswert
muss es auch bleiben, wo Zuhälter ihr neues Zuhause gefunden
zu haben scheinen. So bleibt auch die "Schmuddelecke"
erhalten.
Es bedarf jedoch etwas mehr denn simpler Projektionen, wenn ein
Axiom in Frage gestellt werden soll, zumal in einer kapitalistischen
Gesellschaft. Genannte Million als neuen Marktfaktor zu betrachten,
würde das Rad im Ansatz drehen können. Das beginnt mit
passgerechter Kleidung statt der Replikation medizinjuristischer
Fehlinformationen.
Da der Arbeitsmarkt (und seine Arbeitslosigkeit) an die Produktionssphäre
geknüpft ist, orientiert sich dieses Webprojekt daran. Schon
das Zeigen des Versandes von Bildern der Digitalkamera via email
unter Hinzuziehung eines Betriebssystems ist eine wenngleich minimal
bezahlte Dienstleistung. Was ist das Gelingen eines intersexuellen
Lebens als Lerneffekt für nachfolgende Generationen dann
wert? Ist Arte ** der einzige öffentliche Multiplikator,
der die Thematik schon vor Jahren verstanden hat?
* Ulla Fröhling. Leben zwischen den Geschlechtern. Intersexualität
- Erfahrungen in einem Tabubereich. 2003, Ch. Links Verlag, ISBN
3-86153-290-5
** Themenabend XXY - Geschlechter zwischen Mann und Frau mit einem
Beitrag von Ilka Franzmann, Ausstrahlung am 04.07.2002

Den öffentlichen Stand der Diskussion gibt das ZDF am 04.10.09
wieder:
Vor fünf Jahren kam Inge per Kaiserschnitt auf die Welt.
Doch gleich nach der Geburt ahnen die Eltern, dass bei ihrem Neugeborenen
etwas anders ist. Zunächst im Aufwachraum sei alles okay
gewesen, erinnert sich Andrea, und die Hebamme habe ihr gesagt,
dass es ein Junge sei. Aber als Nico, der Vater des Kindes, dazu
kommt, entsteht bei den jungen Eltern große Verwirrung.
Nico: "Ich hatte da schon unser Kind gesehen und mit dem
Arzt gesprochen und der hatte zu mir gesagt: Es ist wahrscheinlich
ein Mädchen."
Die jungen Eltern Andrea und Nico verstehen die Welt nicht mehr.
Von den Ärzten erfahren sie, dass ihr Kind intersexuell ist,
eine Scheide und eine Gebärmutter, aber auch einen kleinen
Penis und Hoden hat. Die Mutter ist zunächst fassungslos:
"Das schmeißt einem natürlich schon das komplette
Weltbild durcheinander, dass es eben nicht nur Mann oder Frau,
Mädchen oder Junge gibt, sondern wirklich Menschen gibt,
die genau dazwischen stehen."
Inges Eltern entscheiden sich gegen den Rat der Ärzte. Ihr
Kind wird trotz männlicher XY-Chromosomen nicht zu einem
Jungen umoperiert. Sie tun damit nach Expertenmeinung instinktiv
das Richtige. Im Rahmen einer Studie hat die Professorin der Uniklinik
Hamburg, Hertha Richter-Appelt, mit vielen intersexuellen Menschen
gesprochen, die schon im Kindesalter operiert wurden. Sie kommt
zu der Erkenntnis: "Die betroffenen Erwachsenen sind ganz
stark dafür, dass sie selber bestimmen können. Es gibt
ganz wenige, die sagen: Mir wäre es am Liebsten gewesen,
ich hätte es gar nicht gewusst. Also ich glaube, ein ganz
wichtiger Punkt heutzutage, wenn ein Kind geboren wird, das keine
eindeutigen Geschlechtsteile hat, ist, dass zunächst gar
nichts gemacht wird, außer Diagnostik."
Inges Eltern haben sich gegen alle Widerstände entschieden,
ihr Kind so aufwachsen zu lassen, wie es ist, mit zwei Geschlechtern.
Ein mutiger Schritt, wie die Mutter bestätigt: "Teilweise
hatte ich schon Schwierigkeiten, sie vor anderen Leuten zu wickeln.
Ich habe immer gedacht: Kommt da jetzt eine Frage, oder kommt
da jetzt keine Frage." Inge wächst nun als kleines Mädchen
auf, auch wenn sich, wie die Eltern sagen, bei ihr schon ein Bewusstsein
dafür entwickelt, dass bei ihr etwas anders ist. Ob sie ein
Mädchen bleiben möchte, wird sie wohl erst in ihrer
Pubertät entscheiden. (zdf.de)
Um die Dimension des Beitrages zu umschreiben, sei verweisen
auf den Song "Kinder sind tabu" der Popgruppe Pur, welcher
ehedem in Zusammenarbeit mit der Organisation Lobby für Menschenerechte
e.V. entstand. Die Lobby ist mit der Thematik des Umgangs mit
intersexuellen Kindern vertraut.
Besucher dieser Webseite waren: LMU München und Hochschule
Niederrhein. Letztere verfügt über eine Textil- und
Bekleidungsabteilung.
Der Reproduktionssphäre alter Schule zugehörig:
"Schliesslich sei - im Rahmen dieser Arbeit nur sehr kurz
- auf Untersuchungen / Ergebnisse zum Intelligenzniveau bzw. zu
kognitiven Fähigkeiten von AGS-Patientinnen hingewiesen.
Mehrfach wurde von höheren Intelligenzniveaus dieser Patientinnen
gegenüber der Normalpopulation berichtet (mittlerer IQ einer
Gruppe von N=13: 115, N=58: 111). Unterschiede gegenüber
gesunden Geschwistern oder den Eltern lagen aber nicht vor. (Dittmann,
Ralf W.: Pränatal wirksame Hormone und Verhaltensmerkmale
von Patientinnen mit den beiden klassischen Varianten des 21-Hydroxylase-Defektes;
Teilauswertung finanziert von der VolkswagenStiftung (Az. I/37
302) ab 1982) Für jede Diagnostik gibt es dergleichen Aussagen
in der Fachliteratur.
Zwischenzeitlich wird psychologisch die Herausbildung eines starken
Ich bereits im Kindesalter über die Perpetuierung von Geschlechterstereotypen
präferiert. "Die psychologischen Vorstellungen, wie
sich das menschliche Ich entwickelt, haben sich mit der Zeit gewandelt.
Die moderneren Psychotherapieschulen gehen eher davon aus, dass
das Ich von Anfang an über weit mehr Fähigkeiten verfügt
als Sigmund Freud annahm. Die Säuglingsforscher sprechen
mittlerweile vom kompetenten Säugling, der über eine
Fülle von Fähigkeiten verfügt, wenn er auf die
Welt kommt. Und die Hirnforschung kann zeigen, wie nach der Geburt
aus unbewussten Prozessen langsam das bewusste Ich entsteht."
(Hessischer Rundfunk, Fundstück im www) Ferner: "Eine
besondere Herausforderung für medizinische, aber auch soziale
und psychologische Entscheidungsfindungen stellen Fehlbildungen
des Genitale beim Neugeborenen dar, die keine eindeutige Zuordnung
zu männlich oder weiblich erlauben. Hier ist ein Konsens
zwischen verschiedenen Fachrichtungen der Medizin mit Eltern und
Psychologen zu erreichen, der eine höchstmögliche Lebensqualität
und Zufriedenheit für das betroffene Kind erlaubt."
(Diagnostik und Betreuungsansätze bei Intersexualität)
Worauf künftig zu verzichten ist
"The procedures of sex reassignment were originally developed
for the rehabilitation of patients whose natal sex was ambiguous
or hermaphroditic and whose body image developed to be discordant
with that of the sex in which they had been officially named and
registered, and in which they were socially assigned and reared."
(John Money in Current Concepts in Transgender Identity 1998)
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29.10.09 Leid
Leiden - das heißt sterben und gleichzeitig am Leben bleiben.
Die überwältigenste Erfahrung, die man machen kann.
Manchmal könnte ich schwören, daß wir nicht dafür
geschaffen sind, so etwas zu durchleben. Es ist einfach zu viel
- der Körper richtet sich selbst zugrunde bei all diesem
Wogen und Branden.
Leiden vereint einen wieder mit dem, was man verloren hat. Es
ist wie eine Verschmlezung - man begleitet das geliebte Etwas
oder die geliebte Person, die weggeht. In gewisser Hinsicht trennt
man sich von sich selbst und leistet ihr Gesellschaft, begleitet
sie auf ihrem Teil ihrer Reise. Man folgt ihr, soweit man eben
kann. Ich hatte mal diesen Hund, Hank, den ich sehr liebte. Ich
war ungefähr siebzehn oder achtzehn - also gerade in das
Alter gekommen, in dem ich selbst Entscheiungen treffen konnte.
Der Hund erkrankte, und wir brachten ihn zum Tierarzt. Es hieß,
er habe Rattengift gefressen und sei innerlich nur noch ein Sack
voller Blut und die nächtsen vierundzwanzig Stunden würden
darüber entscheiden, ob er überlebt. Ich ging nach Hause
und wartete und so um elf Uhr nachts schlief ich ein. Der Tierarzt
wollte mich am Morgen anrufen, wenn er in die Praxis kam - um
mir mitzuteilen, ob Hank die Nacht überstanden hatte. Ich
stand also um halb acht auf und wartete auf den Anruf. Ich ging
ins Bad - ich wollte mir die Zähne putzen - und plötzlich
sah ich Hank in einer Ecke des Badezimmers. Er steig langsam ,
auf eine sehr angemessene, würdevolle Weise, unsichtbare
Stufen hinauf. Ich sah zu, wie er nach oben stieg und dann in
der Decke des Badezimmers verschwand. Er blickte kein einziges
Mal zurück. Ich wusste, dass er gestorben war. Dann klingelte
das Telefon, und der Tierarzt teilte mir mit, dass Hank tot war.
Aber ich sah ihn immer noch nach oben gehen. Und ich empfand ein
schreckliches, überwältigends Leid und ich verlor mich
selbst darin und folgte ihm die verdammten Stufen hinauf.
Aber schließlich vergeht das Leid, und man wird wieder
Teil dieser Welt. Ohne ihn. Man weint, man weint immer wieder,
weil man nie ganz von dort zurückkehrt, wohin man ihn begleitet
hat - ein Stück deines pulsierenden Herzens bleibt für
immer da. Ein Klümpchen. Ein Schnitt, der nie heilt. Und
wenn einem - sollte so etwas immer wieder geschehen - letztlich
ein zu großer Teil des Herzens abhanden kommt, kann man
kein Leid mehr empfinden. Dann ist man bereit zu sterben. Dann
steigt man selbst die Stufen hinauf, und jemand anderes bleibt
zurück, der um einen trauert.
aus Philip K. Dick: Eine andere Welt
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13.11.09 Infiltration
In Unganda wurde jetzt die Todesstrafe bei homosexuellen Handlungen
eingeführt. Weil es chic ist, nicht rassistisch zu sein,
sind manche Kreise Anlaufstelle für Schwarze. In meiner Umgebung
tauchte vor Monaten ein Nigerianer auf, Mittelstand, zwei PKW,
Haus zu Hause, welcher die Geschlechter strikt trennt. Das ist
soweit nichts Neues, wenn auch nicht mehr unbedingt up to date.
Aufmerksam wurde ich, als ich mitbekam, dass überhaupt keine
EDV-Kenntnisse vorhanden sind ausser im Internet surfen, aber
mit völliger Selbstverständlichkeit verlangt wurde,
dass ich Flyer für eine ansässige christliche Gruppe
entwickele.
Das Fass zum Überlaufen brachte dann die Aussage, er sei
Theokrat und die Demokratien wie etwa in USA und Europa seien
doch nur relativ. Wir diskutierten dann noch ein wenig über
die Verfassung einer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung.
Weil ich meine miesen Gefühle nicht losbekam und auch an
die verstümmelnden Ärzte denken musste, warf ich einen
Blick in den Verfassungsschutzbericht 2008 und fand auf Seite
255ff folgende Parallen zum Islamismus:
Theorkatie
Unpolitische Eigenverortung
Leitung ausserhalb Europas / USA
Schwerpunkt Missionierung
Keine Trennung von Staat und Religion
Widerspruch zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern
(und etwas anderes - Homosexuelle, Intersexuelle - wird ohnehin
nicht zugelassen)
Desintegrative Entstehung einer Parallelgesellschaft als Folge
Es sind nicht die Hassprediger, die schleichende Änderungen
auch im Westen erreichen wollen wie auch kein Arzt den Eltern
sagt, dass ihr intersexuelles (oder ehedem homosexuelles) Kind
ja wohl das Letzte sei. Die Angelegenheit verläuft viel subtiler
und stärker auf der Marketingebene. So hat es vier Monate
gedauert, bis das Prinzip verstanden wurde (siehe unten vom 28.07.09)
Exkurs: Kognitive Aktivitäten gehen auf episodisches und
semantisches Wissen zurück; episodisches Wissen ist autobiographisch
und enthält Erinnerungen an Ereignisse, die zu einer bestimmten
Zeit an einem bestimmten Ort stattfanden. So ist die Erinnerung
an das, was man gestern zu Abend gegessen hat, episodisch. Das
semantische oder Alltagswissen setzt sich aus faktischen, konzeptuellen
und linguistischen Informationen zusammen; es enthät u.a.
die Defintionen von Wörtern und das Wissen von Begriffen
wie Verursachung und Bedeutsamkeit. Diese Unterscheidung zwischen
episodischer und semantischer Information löste Untersuchungen
über alltägliche Aktivitäten wie Lesen, Sprechen
und Verwendung konzeptuellen Wissens beim Problemlösen aus.
Dennoch ist diese Distinktion nicht trennscharf. Unser Alltagswissen
geht auf unser Wissen von episodischen Informationen zurück,
und es gibt keinen diskreten Punkt, an dem Informationen ihre
Anbindung an Kontextinformationen verlieren. Episodisches und
semantisches Wissen läßt sich vor allem nach dem Ausmaß
unterscheiden, indem es sich auf Kontextinformationen bezieht.
aus: Kognitive Psychologie von Wessels; in dem Buch geht es auch
um die Erforschung von Begriffen und Kategorien. Es ist von Interesse
bei der Erklärung, warum Intersexuelle trotz einer Population
von 1.7% nicht zum semantischen Wissen der meisten Menschen zählen.
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Wir glauben, Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns
(Eugène Ionesco)
November 2009 In der Drucksache 19/4095
Der gute Wille der Hamburger Bürgerschaft und des Hamburger
Senates, zwischengeschlechtliche Menschen in das Bewußtsein
der Bevölkerung zu rufen und ihnen in der Gesellschaft mehr
Raum zu geben, ist deutlich erkennbar. Anstatt sich aber für
ein bundesweites Beratungszentrum mit psycho-pathologisierenden
Strukturen - womöglich noch im Universitätskrankenhaus
Hamburg-Eppendorf - auszusprechen, sollte es den Erfahrungsschatz
der schwerstgeschädigten Kinder von einst berücksichtigen,
die einem Beratungszentrum ein klares NEIN erteilen.
Mit geringen finanziellen Mitteln der Stadt und dennoch sehr
öffentlichkeitswirksam wäre die Einrichtung eines weltweit
einzigartigen Informations- und Schulungszentrums für zwischengeschlechtliche
Menschen an der Hohen Brücke 2 im historischen Sturmflutwarnhäuschen
der Freien- und Hansestadt Hamburg. Dieses könnte und sollte
von den einstigen Kindern geleitet und mit Leben erfüllt
werden, die in der Freien- und Hansestadt Hamburg Opfer geworden
sind. Für dieses Konzept sprechen folgende Gründe:
1. Die Freie- und Hansestadt Hamburg möchte sich mit der
"Hamburger Speicherstadt" für den Titel "Weltkulturerbe"
der UNESCO bewerben, so daß ein Informations- und Schutzzentrum
für den dritten Teil der Menschheit im alten Sturmflutwarnhäuschen
in diesem Areal optimal liegen würde. Die Chancen für
den Titel "Weltkulturerbe" würden mit der Einbindung
eines derartigen Informations- und Schutzzentrums schon deshalb
steigen, weil die Geschichte und Zukunft der Zwischengeschlechtlichkeit
für die gesamte Menschheit von Bedeutung war und ist.
2. Das Sturmflutwarnhäuschen hat einen hohen symbolischen
Stellenwert, was die Rettung von Menschenleben in Hamburg in früheren
Zeiten anbelangt.
3. Das Sturmflutwarnhäuschen liegt an der Alsterdampfer-Touristentour
des "Fleetenkiekers", der jährlich tausende von
Hamburg-Besuchern aus aller Welt an diesem historischen Häuschen
vorbei - und in die Speicherstadt hineinfährt und dabei die
Geschichte des Sturmfluthäuschens erzählt. Genauso wie
auf dieser Alsterdampferfahrt die Tatsache erzählt wird,
daß der Bürgermeister dieser Stadt am arbeiten ist,
wenn die kleine Flagge am Rathausfenster sichtbar ist. Die neue
Nutzung des Sturmflutwarnhäuschens als weltweit erstes und
einzigartiges Informations- und Schutzzentrums würde bestimmt
von den Alsterdampfer-Kapitänen/Innen verkündet werden.
Zumal, wenn die alte Originalfigur oder auch ein neues Duplikat
der historischen Hamburger Hermesstatue auf dem Dach dieses Häuschens
schützend über diesen Menschen steht.
4. Das Sturmflutwarnhäuschen liegt gegenüber dem Miniatur-Wunder-Land
und in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Hamburger Waisenhauses.
Auch unter diesem Gesichtspunkt wäre das Informations- und
Schutzzentrum für zwischengeschlechtliche Menschen im alten
Sturmflutwarnhäuschen gut aufgehoben.
5. Die geplante Elbphilharmonie als Prestigeobjekt der Freien-
und Hansestadt Hamburg, das vielen Menschen dieser Stadt, wegen
der Unsummen, die es verschlingt, ein Dorn im Auge ist, würde
auch gleich in einem viel sympathischeren Licht erscheinen, wenn
damit gleichzeitig ein Anliegen der Menschheit kombiniert wird.
Ein winziger Platz für den dritten Teil der Menschheit in
diesem neuen Plan-Quadrat der Freien- und Hansestadt Hamburg,
damit diese Menschen in der gesellschaftlichen Mitte ankommen
und nicht irgendwo in einem pathologisierenden Beratungszemtrum,
wo jeder und jede Bürger/In von Anfang an gleich wieder an
Krankheit denkt, thematisiert werden. Dieser Diskurs sollte im
21. Jahrhundert endlich ein Ende finden. Das weltweit erste und
einzigartige Informations- und Schutzzentrum auf der Hohen Brücke
2 würde quasi im schützenden Wind-, aber nicht mehr
im Sonnenschatten der Philharmonie liegen. Der dritte Teil der
Menschheit wäre dann endlich sichtbar in der Mitte der Zivilgesellschaft
angekommen und nicht auf ein Neues in hermetisch abgezirkelten
Räumen am Rande der Gesellschaft in einer medizinisch-pathologischen
Umgebung in Form eines Beratungszemtrums zum Verkümmern verdammt
sein. Der Besucheransturm im neuen Plan-Quadrat von Hamburg wird
im nächsten Jahrzehnt erheblich zunehmen, so daß davon
auch zwischengeschlechtliche Menschen in ihrem Bekanntheitsgrad
abseits eines pathologischen Diskurses einen großen Gewinn
hätten.
Zur Information: die Antwort aus Karlsruhe (BVerfG) innerhalb
von acht Tagen
Nachdem die Hamburger Bürgerschaft und der Senat einstimmig
beschlossen hat, daß die medizinischen Interventionsunterlagen
von zwischengeschlechtlichen Menschen in Zukunft 75 Jahre aufbewahrt
werden sollen, wurde in Karsruhe zur Vorbereitung einer Verfassungsbeschwerde
gegen das Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf ein Aktenzeichen
erwirkt, auf dem unter anderem auch der Beitrag von Michel Reiter
"Medizinische Interventionen als Folter" abgeparkt wurde,
damit diese Fakten später für die Verfassungsbeschwerde
herangezogen werden können. Die Ausführungen sind vom
BVerfG gebührend zur Kenntnis genommen und drei Fragen vom
Präsidialrat des Bundesverfassungsgerichtes in beglaubigter
Form von dem Ministerialrat Dr. R. beantwortet worden. Die juristische
Notfallambulanz hat in dem Schreiben auch gleich den Erste-Hilfekoffer
für rechtliche Sofortmaßnahmen am juristischen Unfallort
zur Lebensrettung der Verfassungs beigefügt (Merkblatt für
die Erhebung und formfehlerfreie Einreichung einer Verfassungsbeschwerde).
Da sich die Opfer aus dem Verein für Intersexuelle Menschen
e.V., die behaupten, daß ihnen die Herausgabe ihrer Akten
verweigert wird, bisher nicht zu einer Klage oder Verfassungsbeschwerde
gegen das UKE entschlossen haben, muß noch auf die passende
Gelegenheit gewartet werden.
Daß das UKE ein immer trostloseres Bild in Sachen Rechtsstaatlichkeit
und Demokratieverständnis in der Thematik "Zwischengeschlechtlichkeit"
abgibt, war nicht anders zu erwarten, so daß es nicht verwunderlich
ist, daß die Rechtsabteilung des UKE's in Jahren nicht zu
Stande gebracht hat, wofür das BVerfG nur eine Woche benötigt:
Drei Fragen durchlesen, den Beitrag von Michel Reiter zur Folter
in deutschen Kinderkliniken zur Kenntnis zu nehmen, zwei E-Mails
bearbeiten und dann auch noch ein beglaubigtes Antwortschreiben
von einem Ministerialrat auf den Postweg bringen. Davon kann sich
das "Campe out of Justice" (UKE) eine Scheibe abschneiden.
Mit Prof. Dr. phil. Bernhard Dahme (Diplom-Psychologe, Psychologischer
Psychotherapeut, Universitätsprofessor i.R. der Klinischen
Psychologie / Verhaltenstherapie an der Universität Hamburg,
Schwerpunkt im Selbstmanagementansatz und in der Erforschung psychophysiologischer
Störungen mit Schwerpunkt Asthma. Zahlreiche Publikationen
im Bereich Klinischer Psychologie), der als Erstgutachter den
Epos an wissenschaftlich-psychologischen Schwachsinn über
zwischengeschlechtliche Kinder abgenommen hat, kann und konnte
sich das UKE rechtsstaatlich auf diesem Gebiet nicht profilieren
und wird dieses auch niemals können. Zweitgutachterin dieses
über 400-Seiten langes Epos an medizinisch-wissenschaftlich
perpetuierter Kriminalität ist Prof. Dr. med. Hedwig Wallis
(siehe diesbezüglich die Hamburger Bürgerschaftsdrucksache
19/1993) gewesen. In Karlsruhe jedenfalls ist das UKE fürs
erste schon mal mit seinem psychopathologischen Diskurs und dessen
jetzt anstehender Ausweitung sowie den chirurgischen Verbrechen
zur Kenntnis genommen und aktenkundig registriert worden.
Das Aktenzeichen wird lediglich auf Wunsch an die schwerstgeschädigten
ehemaligen Kinder-Opfer, die sämtliche namentlich in Disseratationen
mit Geburtsdaten auftauchen (ca. 800 Stück) herausgegeben,
damit sich nicht irgendwelche Trittbrettfahrer/Innen, die niemals
Opfer waren, sich aber - aus welchen Gründen auch immer -
unter die wahren Opfer gemischt haben - nicht dazwischen funken
können. Bisher sind in der BRD übrigens bei der größten
Selbsthilfegruppe für zwischengeschlechtliche Menschen -
bei der AGS-Eltern- und Patienteninitiative mit ca. 400 Mitgliedern
- überhaupt erst vier bis sechs ehemalige Opfer aus den bundesrepublikanischen
Kinder-KZ-Ambulanzen aufgetaucht. Diese namentlich aufgetauchten
Opfer konnten sämtlich in Dissertationen gesichteten zwischengeschlechtlichen
Kindern mit Name, Geburtsdatum und diversen medizinischen Interventionen
zugeordnet werden.
Die meisten (angeblichen) Opfer, die aufgetaucht sind, haben
sämtliche weit jenseits des 18. Lebensjahres mit ihrer eigenen
Unterschrift die medizinisch-chirurgischen Verbrechen besiegelt,
so daß es in diesem Bereich schwierig ist, die tatsächlich
zwischengeschlechtlichen Menschen von transsexuellen Menschen
zu unterscheiden, da sich die Grenze durch die chirurgischen-
und psychologisch-psychiatrischen Verbrechen oftmals verwischt.
Es gibt in dieser Gruppe nämlich zum einen die zwangstranssexualisierten
wahren zwischengeschlechtlichen Opfer, die als Kiner chirurgisch
und psychologisch manipuliert worden sind, und dann als Erwachsene
entdecken, daß sie ursprünglich zwischengeschlechtliche
Menschen waren und dann haben Sie die wahren Transsexuellen, die
genauso wie bestimmte zwischengeschlechtliche Menschen jenseits
des 25. Lebensjahres eigenständig für die chirurgischen
Interventionen unterschrieben haben. In der Gruppe derjenigen,
die sich als zwischengeschlechtliche Opfer bezeichnen, wird es
also bei denjenigen, die nach dem 25. Lebensjahr eigenhändig
unterschrieben haben, sehr schwer, wahre zwischengeschlechtliche
Opfer, von denen der Trittbrettfahrer/Innen zu unterscheiden,
die auf Kosten der wahren, zwischengeschlechtlichen Opfer auch
gerne eine Entschädigung für eine rückwirkend betrachtet
nicht richtig getroffene Lebensentscheidung als Transsexuelle
haben möchten.
The Pearce
Sisters out of Ten Sorry Tales
Q: "Was hitler a hermaphrodite?" A: "I read that
he had only one testicle. That does not make him a hermaphrodite.
A hermaphrodite has both sex organs." Nein, so einfach ist
es nicht. Die aktuelle Wirtschaftskrise wird darüber hinaus
mit der Situation in den 1930er Jahren verglichen.
Ein Global Player spielt nicht mit und weiss sicherlich mehr:
Volkswagen schafft > 1000 neue Arbeitsplätze in Osnabrück
für die Produktion der Kleinserie Golf Cabrio, entlässt
aber zunächst 800 Beschäftigte. Gegenwert: 39 Millionen
Euro durch Übernahme von Karmann. (20.11.09)
Gibt es eine Parallele zum vorangestellten Beitrag (in beiden
ist die Rede von 800 Personen), wäre zu lernen, wie Wirtschaftsentscheidungen
funktionieren. Ausserdem fuhr Hitler wie viele Staatsoberhäupter
einen Mercedes.
Mein Vater frage mich: «Bist du schwul?»
- «Spielt das eine Rolle?»
Er sagte «Nein, spielt keine Rolle».
- «Ja, ich bins.»
«Weg mit dir aus meinem Leben», rief er.
Ja, es spielte eine Rolle.
Mein Chef fragte mich: «Bist du schwul?»
- «Hätte das eine Bedeutung?»
«Ehrlich gesagt, nein» sagte er.
Daraufhin bejahte ich.
«Weg von hier», rief er.
Ich glaube, es hatte eine Bedeutung.
Ein Freund fragte mich, ob ich schwul sei.
- «Ist das wichtig?»
«In keinster Weise», antwortete er.
Vertrauend offenbarte ich mich also.
«Nenne mich ja nicht 'Dein Freund'», schrie er.
Ja, es war wichtig.
Mein Liebhaber fragt mich «Liebst du mich?»
- «Bedeutet das etwas?»
«Es bedeutet sehr viel», antwortete er.
«Ja, ich liebe Dich.»
Er nahm mich fest in die Arme.
Zum ersten Mal in seinem Leben
war ihm etwas wirklich von Bedeutung.
Gott fragte mich:
- «Magst du dich selbst?»
«Spielt das vielleicht eine Rolle?» fragte ich.
Gott sagte «Ja, sicher!»
- «Wie könnte ich mich selber gern haben, da ich schwul
bin?»
Und Gott antwortete mir: «Ich habe dich so gemacht.»
Von da an gab's nichts mehr, was mich gekümmert hätte.
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der Blick in die Zukunft ab Januar
2010, research of Heinz Voss: Making Sex Revisted. Dekonstruktion
des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive, ISBN 978-3-8376-1329-2
Sachliches Buch, das die Annahme einer Alleinexistenz zweier Geschlechter
genetisch widerlegt. |
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der
Blick in die Vergangenheit ab Februar 2010: XX0XY ungelöst.
Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin. Eine
historische Studie zur Intersexualität, ISBN 978-3-8376-1343-8
HAZOP Study (IEC 61882 Gefährdungs- und Betreibbarkeitsuntersuchung). |
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12.12.09 Zwei Bücher erscheinen neu
Dazu:
1. Die primäre Selbstidentifikation eines Menschen als Mann
oder Frau - einschließlich des zugehörigen Komplexes
von Verhaltensweisen, Vorstellungen und Wünschen - hängt
von dem Etikett ab, die ihm in früher Kindheit zugewiesen
wird. Im Normlfall entspricht diese Etikettierung den biologischen
Unterschieden in Chromosomen, Hormonen und Morphologie. Die biologischen
Unterschiede treten also nicht als Ursache der sozialen Rollendifferenzierung
auf, sondern als Signal dafür. (Genforschung 1986)
2. Vermutete theoretische Parallprinzipien zur vor rd. 25 Jahren
begonnenen Frauenforschung, welche die Thematik Geschlecht überhaupt
erst beachtet hat: 1. das Prinzip 'bewußter Parteilichkeit',
2. das Prinzip der 'Sicht von unten' (dies bedeutet eine horizontale
Beziehung zwischen Forschern und Erforschten), 3. das Prinzip
der bewußten Teilnahme an der emanzipatorischen Aktion (Emanzipation),
4. Ziel des Forschungsprozesses ist die Veränderung des Status
quo, 5. ergibt sich die Wahl des Forschungsgegenstandes aus den
Erfordernissen der Queerbewegung, 6. werden die Erforschten und
die Forschenden in einem zweiseitigen Bewußtwerdungsprozeß
in der 'befreiten Aktion' zu Subjekten, was 7. zu einer Aneignung
der Geschichte durch die Queers als Subjekt führen soll.
(Hans Jörg Sandkühler: Europäische Enzyklopädie
zu Philosophie und Wissenschaften)
3. "Mann, Frau, Kind Monster" - diese Figuren treten
in Geschichten auf. Es ist, als hätten John Money und seine
Naziapologeten ein Buch für 30 Euro gekauft im Bildverlag
und die Geschichten auf das Grausamste nachgespielt. Nicht einmal
bis zu einer Story (Archeplot: Kausalität, geschlossenes
Ende, lineare Zeit, äußerer Konflikt, einzelner Protagonist,
konsistente Realität, aktiver Protoganist; Miniplot:
offenes Ende, innerer Konflikt, mehrere Protagonisten, passiver
Protagonist; Antiplot: Zufall, nichtlineare Zeit, inkonsistente
Realtiäten; Nonplot: Stillstand) hat es gereicht,
denn typische Fragen einer Story sind:
Wie verdienen sich meine Figuren ihren Lebensunterhalt?
Wie sieht die Politik in meiner Welt aus?
Wie sehen die Rituale meiner Welt aus?
Wie nehmen meine Figuren die Mahlzeiten ein?
Was für Werte gibt es in meiner Welt?
Was ist das Genre oder die Kombination von Genres?
Was sind die Biographien meiner Figuren?
Was ist die Backstory?
Wie sieht die Gestaltung meiner Rollen aus?
Anders formuliert zur Dynamik eines Drehbuches: Das Wesen von
Realität ist Knappheit, ein universaler und ewiger Mangel.
Es gibt von allem nicht genug auf dieser Welt. Nicht genug Nahrung,
nicht genug Liebe, nicht genug Gerechtigkeit und niemals genug
Zeit (ausser wir sind langzeitarbeitslos, dann mangelt es vor
allem an Geld). Wir leben in einem unaufhörlich kürzer
werdenden Schatten, und wenn wir in unserem kurzen Dasein irgend
etwas erreichen wollen, damit wir nicht in dem Gefühl sterben,
unsere Zeit vergeudet zu haben, müssen wir uns in einem schwindelerregenden
Konflikt mit den Kräften des Mangels stellen, die uns unsere
Wünsche verwehren.
Schriftsteller, die die Wahrheit unserer vergänglichen Existenz
nicht begreifen können, die, von den unechten Tröstungen
der modernen Welt in die Irre geführt, glauben, das Leben
sei leicht, wenn man erst einmal die Spielregeln kennt, geben
dem Konflikt eine falsche Note. Ihre Drehbücher mißlingen
aus einem von zwei Gründen: entweder aufgrund einer Überfülle
bedeutungsloser und absurd brutaler Konflikte oder aufgrund eines
Mangels an bedeutungsvollem und auf ehrliche Weise dargestellten
Konflikt.
Absurd brutale Konflikte werden von Leuten geschrieben, die zwar
alle Anweisungen aus dem Handbuch befolgen, um Konflikte herzustellen,
an den wahren Kämpfen des Lebens aber kein Interesse haben
oder ihnen gegenüber stumpf sind und daher ein unglaubwürdiges,
übertriebenes Ersatzchaos erfinden.
4. Verwiesen werden sei schliesslich auf das Gendiagnostikgesetz:
Die umstrittenen Bluttests bei Bewerbern in Unternehmen sorgten
2009 für Wirbel. Zwar wurden keine genetischen Tests durchgeführt.
Trotzdem tritt am 1. Februar das Gendiagnostikgesetz in Kraft.
Es verbietet dann auch noch mal ausdrücklich gendiagnostische
Untersuchungen am Arbeitsplatz.
Erwartetes Fazit: Die Bücher sind eine solidarische Leistung.
Und es kann konstatiert werden, dass die Intersexvariante AGS
/ CAH, lokalisiert auf Chromosom 6 und Genabschnitt CYP21A2, besonders
häufig bei Eskimos vorgefunden wird und psychomedizinische
Eingriffe juristisch unter dem Aspekt des versuchten Völkermordes
betrachtet werden können.
Grundlage dieser Überlegungen sind Aussagen wie diese aus
einer langen Geschichte der Imperialpolitik: "Once a decision
has been made to raise a newborn as female, surgery for those
with virilized genitalia caused by CAH is recommended when the
patient has a high proximal junction between the vagina and urethra.
Surgery on infants with ambiguous genitalia requires a high degree
of expertise and should only be performed in centers with significant
experience. Based on recent clinical experience, the recommended
time for surgery is at age 26 months; although, at present,
this is not universal practice. It is important to note that surgery
at this stage is technically easier than at later stages."
(Consensus Statement on 21-Hydroxylase Deficiency from The Lawson
Wilkins Pediatric Endocrine Society and The European Society for
Paediatric Endocrinology 2002)
Recherchequellen für die eigene Zukunft und in eigener Sache
sind darum das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven sowie das
Hamburger Institut für Sozialforschung von Jan Philipp Reemtsma.
Auf der Webseite von br-online.de ist in Vorbereitung zu finden,
dass die meisten Eskimos sich selbst Inuit nennen, das heißt
einfach nur Mensch. "Die Inuit sehen die Welt als eine große
Gemeinschaft von beseelten Dingen. Sie selbst sind Teil dieser
Gemeinschaft in der alle, egal ob Mensch oder Tier, gleich viel
wert sind. Alle Seelen sind miteinander verwandt, sind sich ähnlich.
... Auch die Eskimos haben inzwischen Häuser, mit Heizung,
Kühlschrank und Fernseher. Viele Eskimos haben ihre Heimat
verlassen, um in den Städten des Südens Arbeit zu bekommen.
Andere blieben im Norden und fanden einen Job auf den Öl
und Gasfeldern, von denen es besonders in Alaska viele
gibt."
| Ausserhalb des Romans Middlesex
(von Jeffrey Eugenides 2003 mit Thematisierung des 5-alpha-Reduktasemangels
auf Chromosom 5) wurde das Auftreten einer intersexuellen
Geburt noch nicht als genetische Migration begriffen. Interviews
mit dem Autor finden sich zur Erinnerung rechts. |
 |
Zum aktuellen Diskurs, wie der kritische Mainstream ihn führt,
ist erschienen
Aus dem Bio-Baukasten - SeXY Gene. GID Spezial: 9, Dezember 2009
Inhaltsverzeichnis:
Aus dem Bio-Baukasten: SeXY Gene
Einführung |
GID-Redaktion |
Zwitter, Zweifel, Zwei-Geschlechter-Norm
Überblick |
Ulrike Klöppel
Institut für Geschichte der Medizin |
Angeboren oder entwickelt?
Zur Biologie der Geschlechtsentwicklung
|
Heinz-Jürgen Voß
lehrt zu Geschlecht und Biologie an verschiedenen Universitäten
|
Intergeschlechtlichkeit ist kein medizinisches
Problem
Zur Pathologisierung von Intergeschlechtlichkeit |
Internationale Vereinigung Intergeschlechtlicher
Menschen (IVIM)
Zweigstelle von OII mit Sitz in Berlin |
Sexistische Genetik und ambivalente
Medizin
Fragwürdige DSD-Nomenklatur |
Curtis E. Hinkle
Gründer von Organisation Intersex International (OII)
|
Vielfalt zulassen? Wir sind dafür!
Stellungnahme des Vereins Intersexuelle Menschen e.V. |
Dokumentation
Verein mit Sitz in Hamburg |
Homogen -
Traditionen und Spekulationen über die genetische Bedingtheit
der Homosexualität |
Rainer Herrn
Institut für Geschichte der Medizin |
Natürlich Anders?
Zur aktuellen Debatte über genetische Faktoren der Homosexualität |
Mike Laufenberg
Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte |
Genetische Grundlagen als gutes Argument?
Warum die Endeckung des Homo-Gens nicht mehr Akzeptanz bedeutet |
Renate H. Rampf
LSVD |
zu bestellen bei Gen-ethisches Netzwerk e.V., Brunnenstr. 4,
10119 Berlin, Tel. 030 44 01 72 54 für 6,50 Euro zzgl. Porto
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First, when there's
nothing but a slow glowing dream
That your fears seems to hide deep inside your mind
All alone I have cried, silent tears full of pride
In a world made of steel, made of stone ...
(Flashdance) |
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07.01.2010 Ein kategorialer Fehlschluss
Wer arbeitssuchend ist, wird derzeit dem BMAS zugeordnet, von
wo soziale Leistungen bezogen werden. In einem Arbeitskontext
aber wurden Intersexuelle bislang systematisch nicht betrachtet.
Auch die Publikation des GID (siehe unten vom 12.12.09) spannt
keinen Bogen zur monetären Welt einer Berufsausübung
so wenig wie das Netzwerk DSD, welches einen Bericht für
"Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer und für Eltern"
in 2008 herausgab.
Die Konstatierung "Tief sitzt in vielen Köpfen die
Vorstellung, dass alle Menschen entweder Männer oder Frauen
sind, und sonst nichts" ist zwar richtig, aber eine Analyse
wie Biologie und Medizin dazu beigetragen haben, die Vorstellung
(zweier Geschlechter) zu stützen sowie biologische Ansätze
zu diskutieren, "mit denen sich die genetische Determinierung
von Männlichkeit und Weiblichkeit in Frage stellen lässt"
oder auch Kritik an der Präimplantationsdiagnostik sind allesamt
Fragestellungen, die dem BMFSFJ zugeordnet sind - wie sich auch
die Behandlung im Einzelfall und Forschungsgelder vom BMBF zwischenzeitlich
auf 4,3 Millionen Euro summieren, die Gehälter in diesem
Feld Tätiger nicht gerechnet.
Würde man Eltern sagen, "Ihr Kind hat einen IQ von
125 und die differierende Genetik stammt von den Inuit ab"
wäre das Pathologisierungsprotokoll weitgehend beendet, das
Gezetere auch, und bei Diskriminierung beginnend im Kindergarten,
wo bekanntlich alle Erziehung und berufliche Bildung beginnt,
verweist man auf eine solche wegen der Rasse und damit auf das
Grundgesetz. Eine Solidarisierung mit Migranten ist dann einfach
und das Anstreben eines Universitätsabschlusses obligatorisch.
Schon sähe die Biographie im Einzelfall anders aus und auch
der Staat hätte bei anschliessender Berufstätigkeit
Steuereinnahmen zu verzeichnen. Einem dem BWL zugewandten Juristen
ist eine solche win-win Verkehrung sofort zugänglich.
Dann aber wäre das Stammesethos 'Jäger und Sammler'
nicht mehr das Diktum und es würde nicht gefragt werden:
"Sind Sie neugierig? Im Beruf, zum Spaß oder auch als
Lebensaufgabe - kaum etwas ist interessanter als das Sammeln von
Phänomenen und das Erforschen kausaler Zusammenhänge.
Dabei zieht es die Sammelnden immer zu den Besonderheiten: Ob
Briefmarken, Verfassungen oder Verhaltensweisen, es sind die seltenen
Fälle, die mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wenn alle Briefmarken
viereckig sind, gilt die Faszination denen mit nur drei Seiten.
Allein die schiere Quantität der Einen schafft die Kategorie
der Anderen."
Es würde gefragt werden: "Warum sind Sie arbeitssuchend
mit einem IQ von 125? und wo Sie doch eine Geschäftsidee
in die USA transferieren konnten?" und es wird festgestellt,
dass alle Stellenausschreibungen mit dem Label (m/w) versehen
sind - es handelt sich offensichtlich um einen Systemfehler. Berufstätige
Intersexuelle zu sammeln ist darum sicherlich ein lohnendes Projekt,
das auch das BMAS interessieren dürfte. Denn aller Anfang
ist das Problemlösen und die Datenbasis. Dafür werden
Statistiker bezahlt und aus dem Konglomerat Bildung / Verantwortung
errechnet sich das Gehalt.
Eine kluge, hilfreiche Antwort tags darauf:
Inuit-Frau in Deutschland: «Ich friere hier sehr»
Bielefeld (dpa) - Deutschland versinkt im Schnee. Viele Menschen
frieren - Dorthe Köhler aber ist seit dem Wintereinbruch
glücklich. Die 54 Jahre alte Inuit-Frau aus Aasiaat an der
Westküste Grönlands fühlt sich in diesen Tagen
wie in ihrer Heimat. Seit 15 Jahren lebt sie in Bielefeld.
Der Deutschen Presse-Agentur dpa erzählte sie, wie sich
der deutsche vom grönländischen Winter unterscheidet.
Wie fühlt sich der deutsche Winter für Sie an?
Köhler: «Ich fühle mich wie zu Hause. Die Kindheit
kommt wieder für mich. Schnee, immer Schnee. Hundeschlitten
fahren, Skilaufen - das waren schöne Zeiten. In Bielefeld
liegt selten Schnee. Aber das kann ich nicht ändern, da muss
ich durch. Ich habe mich entschieden, hier zu leben, da muss ich
auch ertragen, dass es kaum Schnee gibt.»
Wie unterscheidet sich der deutsche vom grönländischen
Winter?
Köhler: «Der deutsche Schnee ist nicht anders als
in Grönland. Aber die Luft ist hier nicht so trocken wie
in Aasiaat. Sie ist so nasskalt. Bei minus 2 Grad friere ich in
Deutschland schon richtig, in Grönland erst bei minus 20
Grad. Das kann keiner verstehen. Alle sagen: "Du bist doch
Grönländerin, du kannst doch hier nicht frieren."
Aber ich friere hier sehr.»
Wie lange dauert der Winter in Aasiaat?
Köhler: «Ungefähr acht bis neun Monate. Jetzt
gibt es dort aber nicht mehr so viel Schnee wie früher und
es ist auch wärmer. Als ich klein war, lag immer bis Juni
Schnee. Im Januar waren dort damals minus 20 Grad, heute sind
es nur minus 6.»
Etliche Deutsche glauben, Inuits wohnen in Iglus. Was ist dran
an dieser Vorstellung?
Köhler: «Wir leben in Aasiaat wie die Deutschen in
Wohnungen. Als Kinder haben wir zum Spaß Iglus gebaut und
drinnen Kerzen angemacht. Ich kenne das nicht anders. Vielleicht
bauen aber Inuits irgendwo in Kanada heute noch Iglus. Als Schutz
beim Schneesturm.»
Interview: Christine Cornelius, dpa
Vielen Dank an dpa / Zeit online. Ein Interesse an Industriespionage
existiert mitnichten. Aber eine Recherche hat unter anderem ergeben,
dass Volkswagen im benachbarten Kangerlussuaq Autos testet. Ich
behaupte dort den Genursprung für CYP21A2 in meinem Falle,
denn "der Zugang des Menschen zur (inneren und äußeren)
Natur wird immer durch die Fähigkeit vermittelt sein, Fragen
zur eigenen Existenz stellen zu können". Das Drehbuchschreiben
(siehe unten vom 10.08.09) kann beginnen.
Spannend und wahr, dem deutschen Staat werden drei Wochen später
Steuergelder in Höhe der Versicherungssumme der Nebrascheibe
angeboten "Dabei soll es sich um jene Daten handeln, die
der 37-jährige Informatikspezialist der HSBC Private Bank
in Genf, Hervé Falciani, bereits im vergangenen August
den französischen Behörden angeboten hatte. Den Informationen
zufolge will Falciani den deutschen Behörden nun Daten von
1300 deutschen Kunden verkaufen - für 2,5 Mio. Euro. Der
Fiskus könnte mit Einnahmen von den Steuersündern in
Höhe von 100 Mio. Euro rechnen." (ftd vom 31.01.10)
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(c) Nunaoil |
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Wurde schon auf 73°N (Symbolik
der Scheibe) / 25°W (Sterne) +/- 3° W (Drehung der Scheibe)
über Scoresbysund gesucht? Bei Erfolg ist dies der Gegenwert
der Himmelsscheibe von Nebra und sie erfährt eine Umdeutung.
In diesem Falle haben Harald Meller / Planetarium Hamburg Fehlinterpretationen
geleistet resp. ein Seltsamer Attraktor kann in zweifacher Weise
gedeutet werden, wie seit Schrödingers Katze bekannt ist. (Stand
17.01.10) Nachgesehen: Status ist Exploration Licenses (Husky Energy
(Canada) 87.5%, Nunaoil (Grönland) 12.5%), siehe http://www.nunaoil.gl/Portals/0/NUNAOIL_LM_UTMZ24N.pdf |
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23.01.2010 Licht
Ertrag vier Millionen Euro für Bremen, Aufwand 2,1 % für
ALG-II Leistung und Fortbildung, Bearbeitungszeitraum 88 Monate
(März 2010) Über sieben Brücken musst du gehn oder
warum Volkswagen gegen Daimler Benz gewinnt und die Nebrascheibe
400 Millionen Euro wert ist.
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Gewalt wird als dysfunktional beschrieben und im Umkehrschluss
sind Eingriffe am Körper gegen den Willen dysfunktional.
Was Medizin und Justiz etwa auf der Ebene eines Oberlandesgerichtes
unter Begründung von Ehe und Militär als wesentliche
soziale Institutionen und damit als Heilung bezeichnen,
nämlich die Zuordnung des Individuums in eines der
beiden präskriptiven Geschlechter, hat für intersexuelle
Indiviuen oftmals gravierende Auswirkungen. Dazu wurden
Studien angefertigt, für deren Ergebnisse sich nun
abermals Mediziner und allen voran Psychologen interessieren.
Es geht dabei auch um die Fragestellung einer Arbeitsfähigkeit
als Folgeerscheinung. Gerne wird die für Transsexuelle
wichtige Geschlechtsidentitätsfrage in das Feld geführt,
wogegen sich viele Intersexuelle wehren. Verschleierungstaktiken
sind im Angebot der Diskurse.
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Noch nicht grundsätzlich in Kritik geraten ist die Herstellung
einer Geschlechterdifferenz als solche, wie sie in dem Buch Differenz
und Vererbung: Geschlechterordnungen in der Genetik und Hormonforschung
1890-1950 von Helga Satzinger eruiert wird. Nich zufällig
überdauerten diese Ansätze das NS-Regime und auch Magnus
Hirschfeld profitierte von einer zu konstatierenden Restkategorie.
Erst neuere Arbeiten zu Gewalterfahrungen von Ines Pohlkamp oder
solche zu rechtlichen Problematiken von Juana Remus geben Menschen,
die dem Differenzschema nicht genügen, einen eigenen Stellenwert.
Selbstverständlich hat Gewalt eine ökonomische Dimension,
die sich im Lebenslauf, den Einkommensverhältnissen, der
öffentlichen Wahrnehmung und schliesslich der Rente niederschlägt.
Unter Gewalt werden auch strukturauflösende Dekonstruktionsdebatten
verstanden, welche dem Gender Mainstreaming zugeordnet werden
und eine Gleichbehandlung der Geschlechter, also von
Männern und Frauen fordern und dazu Intersexualität
als Beweis für die eigene Argumentation verwenden. Nur weil
es Migranten gibt, heisst das sicherlich für viele nicht,
dass die deutsche Staatsangehörigkeit aufgegeben wird. Die
Erziehung in einer Kultur ist ein reflektierbares Faktum und so
verhält es sich auch mit der Kategorie Geschlecht als Minimalforderung.
Wenn am 14. April 2010 das Ressort Umwelt, Energie und Verbraucherschutz,
Bau, Stadtentwicklung und Verkehr der Bremischen Bürgerschaft
zu einer Diskussion einlädt und dabei zu sexueller Identität,
welche nicht im Grundgesetz als Diskriminierungsgrund verortet
ist, als auch der Behandlung Intersexueller referieren lässt,
sind dies im Kern Normdiskussionen und nicht solche mit dem Ziel
einer freien Entfaltung der Persönlichkeit intersexueller
Menschen, wie im Grundgesetz garantiert. Eine solche Veranstaltung
läuft Gefahr, unterhalb einer Minimalforderung zu bleiben.
Durch einen eigenen Beitrag wird versucht, dem etwas entgegenzusetzen.
Daneben geht es mir durchaus um einen ökonomischen Faktor
und den Nachweis eines Welle-Teilchen Dualismus auch im Sozialen
binnen dieser Webseite, statt wie bislang ausschliesslich in der
Quantenmechanik eines Physikstudiums mittleren Semesters verhandelt.
Es ist damit ein Horizont zu den Grenzen der Dekonstruierbarkeit
erreicht worden. Denn wenn ein Postulat keinen Realitätswert
mehr hat, gilt es als psychisch problematisch.
Wenn ein Welle-Teilchen Dualismus als Kleinster Gemeinsamer Nenner
sozialer Funktionsweise ausserhalb schierer Familienähnlichkeiten
inklusive den sprachlichen Ansätzen von Wittgenstein beobachtet
werden kann, interessiert dies neben der Arbeits- und Belastungsforschung
auch das Marketing. Es geht mithin um künftige Berufsfelder
für Intersexuelle, welche arbeitsfähig, aber arbeitslos
sind. Auf Licht als Zwitterformation und den Lichtbringer in der
Aufklärung kann von hoffnungslosen Fällen abgesehen
niemand verzichten.
Folgende Relationen in einer sozialen Physik wurden dem www entnommen,
hier handelt es sich eindeutig um Individuen:
| Aspekt |
Physik |
Soziologie |
| Gesamtsystem |
Gas, Flüssigkeit, Festkörper |
Soziales System, Institution |
| Teilsystem |
Teilchen |
Individuen |
| Zustand |
Ort, Geschwindigkeit, Energie |
Verhalten, Meinung, Strategie |
| Systemtyp |
Teilchensorte, Wechselwirkungstyp |
Subpopulation, Verhaltenstyp |
| Besetzungszahl |
Konfiguration |
Soziokonfiguration |
| Wechselwirkung, Interaktion |
Anziehende / Abstoßende Kräfte |
Nachahmungs- / Ausweich- / Kompromißvorgänge |
| Experimentelle Überprüfung |
Beschränkung auf wenige Effekte,
Präparation eines Ensembles identischer Teilchen |
Beschränkung auf einfache Situationen,
Auswahl von Inividuen desselben Verhaltenstyps |
| Ungewißheit / Unbestimmtheit |
Stochastizität, Wärme / Quantenfluktuationen |
Entscheidungsfreiheit, Handlungsspielraum, Verhaltensvarianten |
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Deine soziologische Arbeit klingt
sehr spannend - aktuell gehen ja einige Leute in diese Richtung,
soziologisch nach dem Unsinn der Geschlechter zu sehen.
Schade ist dabei, dass diese neueren Arbeiten viel zu viel
rezipieren und viel zu wenig neuere, eigene Vorschläge
machen. Auch lavieren sie oft in ihren Aussagen und stellen
nicht eine streitbare, gut fundierte These auf, an der andere
sich dann abarbeiten können...
Heinz-Jürgen Voss via email
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| Kein SiFi, aber weltbildverändernd
und bereits angedacht: Optische Computer und Quantencomputer
(2008 aus dem www) |
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| 05.04.2010 Kosher
Companies |
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"Was macht ein Staat wie Deutschland, wenn plötzlich
keine Autos fahren, weil die Chips zur Kontrolle der Bremsen plötzlich
nicht mehr aus Israel kommen dürfen, die Computer nicht mehr
laufen, weil nun mal Intel, AMD und IBM israelische Technik verwenden
und ihre Chips in Haifa und anderen Städten nicht mehr produziert
werden dürfen ... Roboter, die bei Siemens, Krupp und VW
für volle Kassen sorgen stammen aus Haifa, Tel Aviv, Or-Yehuda
und anderen israelischen Entwicklungszentren."
Grundsatzdebatte: Israel lässt erstmals eine kommerzielle
Hilfslieferung in den Gaza Streifen zu (Schuhe und Kleidung, Meldung
05.04.10, 3 Uhr) Was für Israel gilt, muss auch in Deutschland
möglich sein. So fehlen Hartz IV Kindern mit Sicherheit graphische
Taschenrechner etwa von Texas Instruments. "Bildung ist der
Erwerb der Kunst der Verwertung von Wissen."
2005 wurden 8.004 Millionen Euro Öffentliche Ausgaben für
Kultur aufgewendet, davon 13,8% für Bibliotheken
Das Sozialbudget betrug 2007 ganze 706.686 Millionen Euro.
22.899 Millionen Euro wurde für Arbeitslosengeld und -hilfe
ausgegeben, das entspricht 3,2%
38.301 Millionen Euro wurde für Arbeitslosigkeit gesamt ausgegeben,
das entspricht 5.4%
51.723 Millionen Euro wurde für Invalidität ausgegeben,
das entspricht 7.3%
70.500 Millionen Euro wurde für Kinder ausgegeben, das entspricht
10%
2007 wurden 538.243 Millionen Euro Steuern eingenommen, davon
24.5% Lohnsteuer
(Quelle Die soziale Situation in Deutschland, www.bpb.de)
Auch bemerkenswert:
Bremen bei Marktforschern besonders beliebt
Bremen. Bremen ist Durchschnitt. Gerade das macht die Hansestadt
für Marktforscher und Werbestrategen spannend. Denn sie stellt
in vieler Hinsicht ein kleines Abbild von Deutschland dar: bei
Altersstruktur, Haushaltsgröße, Kaufkraft, Arbeitslosenquote
und Mediennutzung zum Beispiel. Damit ist Bremen ein optimales
Testfeld für neue Produkte und Dienstleistungen, was sich
viele große Hersteller von Konsumgütern und Medikamenten
zunutze machen.
Im Auftrag von Branchenriesen wie Beiersdorf, Dr. Oetker, Novartis
und Procter & Gamble testet das Marktforschungsunternehmen
Bonsai Deutschland seit 2003, wie neue Produkte bei den Verbrauchern
ankommen und welche Werbestrategien erfolgreich funktionieren.
Egal ob bei Waschmittel, Dosensuppen, Hustensaft oder Versicherungen
- die Bremer Bürger werden zum Gradmesser für die bundesweite
Akzeptanz. Allerdings ohne dass sie es merken.
Saft und Shampoo treten zur Generalprobe an
Irgendwann taucht das Testprodukt einfach in den Regalen von
Supermärkten, Apotheken oder Drogerien auf, zwischen all
den anderen Säften, Shampoos oder Windeln. "So wie es
später nach der Markteinführung auch wäre",
erklärt Norbert Hegmann, Geschäftsführer der TNS
Infratest-Tochter Bonsai. Die Geschäfte bekommen dafür
eine Aufwandsentschädigung. Nach zwei bis drei Monaten prüfen
die Marktforscher dann die Verkaufszahlen und vergleichen diese
mit den deutschlandweiten Daten für andere Waren dieser Art,
um saisonale Schwankungen auszuschließen. Sonnencreme verkauft
sich in den Sommermonaten zum Beispiel grundsätzlich besser
als im Winter.
Parallel dazu läuft eine Werbekampagne, die nur in Bremen
zu sehen ist. Die dort verkauften Zeitungen und Zeitschriften
enthalten eine zusätzliche Anzeigenseite. Fernsehen und Radio
strahlen Werbespots aus, die nur an der Weser auf den Sender gehen.
Dafür besitzt Bonsai ein eigenes Schnittstudio, in dem die
Experten Werbeblöcke verändern können. Wenn deutschlandweit
zum Beispiel eine Chips-Werbung oder ein Trailer für "Germany's
Next Top-Model" läuft, flimmert in Bremen ein Taschentuch-Spot
über die Bildschirme, wie Hegmann erklärt. Nach einiger
Zeit befragen die Marktforscher dann eine repräsentative
Zahl von Verbrauchern, um die Werbewirkung festzustellen.
Bremen ist deutschlandweit einzigartig
"In Deutschland ist der Bremer Testmarkt einzigartig",
sagt Christoph Burmann, Professor für innovatives Markenmanagement
an der Universität Bremen. Es gebe zwar noch einen in der
pfälzischen Kleinstadt Haßloch, doch dieser bilde nicht
so viele gesellschaftliche Gruppen und Medien ab. In Bremen können
die Unternehmen ihre Produkte unter realen Bedingungen testen
und dabei mit zuverlässigen Ergebnissen rechen. "Die
Wahrscheinlichkeit, dass sich diese auf das ganze Land übertragen
lassen, liegen bei 98 bis 99 Prozent", erläutert Burmann.
Doch das hat seinen Preis. Nach Angaben von Bonsai-Geschäftsführer
Hegmann kosten die Tests je nach Umfang zwischen 50.000 und 200.000
Euro. Dazu kommt ein weiteres Problem: "Wenn sich ein Testmarkt
etabliert, steigt das Risiko, dass Mitbewerber diesen beobachten
und neue Produkte und Werbestrategien nachahmen", sagt der
Wirtschaftswissenschaftler Burmann. "Deshalb verzichten etliche
Unternehmen auf Testmärkte. Man kann eine Menge mittlerweile
elektronisch simulieren, aber nicht alles."
Auf der anderen Seite kann so eine Generalprobe viel Geld sparen.
Denn die Flop-Gefahr liegt gerade bei Waren wie Joghurt, Keksen,
Shampoo und Zahnpasta besonders hoch. "70 bis 80 Prozent
der neuen Produkte fallen durch und sind nach wenigen Wochen wieder
aus dem Regal verschwunden", sagt Martina Vollbehr, Geschäftsführerin
bei der Hamburger Mediaagentur Pilot, die seit Jahren mit Bonsai
zusammenarbeitet. Der Probelauf kann die Hersteller daher vor
herben Verlusten schützen. Allein die Markteinführung
eines Produkts verschlingt nämlich enorme Summen, meist mehrere
Millionen Euro. (dpa)
Update im April www.arbeitsagentur.de: Themenblock mit sieben
Einträgen.

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| Ende April 2010 |
| Volkswagen entdeckt in grossformatiger
Anzeige Bremen an der Domsheide mit einem Hybridmodell. Der Durchbruch
ist gelungen. |
| Volkswagen is implementing a
parallel hybrid drive on the future Touareg V6 TSI Hybrid. The SUV
is able to offer a state-of-the-art all-wheel drive system and up
to 3.5 metric tons towing capacity in this version too.
The V6 TSI on the Touareg is clearly happy at high revs and exhibits
agile response. It delivers 245 kW / 333 PS. This places the TSI
at the same power level as an eight cylinder engine, yet it is
considerably more fuel efficient. When used in the hybrid drive,
fuel consumption of less than 9.0 liters of fuel per 100 kilometers
is attained. The electric motor installed between the V6 TSI and
the 8-speed automatic transmission delivers a maximum power of
38 kW / 52 PS. In boosting mode where maximum torque and
power are required, the V6 TSI engine and the electric motor operate
together (by kickdown or gearshift selector in S position).
Under these conditions, a temporary maximum power of 275 kW /
374 PS is available with a maximum torque of 550 Newton-meter.
However, it should be stated that the system is primarily designed
for excellent fuel consumptions and emissions and that the availability
of temporary high performance is just a welcome side benefit.
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| 13.05.2010 Chancen für
die Zukunft |
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Manche Erfolgsgeschichten sind kurz: "Die Deputation für
Arbeit hat am 06.05.10 mit Einladung von Joachim Schuster (SPD)
58,1 Millionen Euro für die zweite Teilperiode (2010-2013)
des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms (BAP) freigegeben.
Das sind sieben Millionen Euro mehr für Chancen." Es
stellt sich heraus, auf welcher Seite man steht. Das ist wichtig
bei der ständigen Absprache einer eigenständigen Existenz.
Philosophie ist es nicht, Unterschicht auch nicht. Die geht so:
"Weißt du, wie viel Zentimeter zwischen Muschiloch
und Arschloch liegen?" "Keine Ahnung" "Anderthalb
bis zwei, ich hab nachgemessen" (Zeit 20/10, S. 19) Der Erzähler
baut auf diesem exklusiven Wissen seinen Schwulenhass auf und
wenn sein Stuhl ein Loch hat, weiss er auch dort seinen Schwanz
zu gebrauchen, denn Löcher sind ihm wichtig - auch in einem
Auto- und Fahrradreifen. Tausendfach wurden solche Korrelationen
bereits getätigt. Chancen wie vom BMWi angedacht gibt es
hier nicht. Wofür auch?
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| Das BMBF nahm von diesen Seiten
Kenntnis. |
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