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Struck: Mögliches Einsatzgebiet ist die ganze Welt
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Die Bundeswehr wird in Eingreif-, Stabilisierungs-
und Unterstützungskräfte gegliedert |
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Deutschland wird die Stellung einer schweren Division für die Dauer eines Jahres als Beitrag zur Bündnisverteidigung, die der Nato 1991 zugesagt worden war, kündigen. Kern der „Weiterentwicklung“ ist die Umstrukturierung der Bundeswehr auf Auslandseinsätze (Transformation). |
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Bei der
Präsentation der Pläne sagte der Minister. „Mögliches Einsatzgebiet der
Bundeswehr ist die ganze Welt“, Entsprechend werde die Bundeswehr umstrukturiert. Heer, Luftwaffe und Marine
werden befähigt in „weltweiten Einsätzen“ zusammenzuwirken und
dafür,,Eingreif-, Stabilisierungs- und Unterstützungskräfte‘ gegliedert. |
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Die „Operationen von geringerer Intensität und allenfalls
punktuellen Kampfhandlungen“, die die Bundeswehr bisher bei ihren
Auslandseinsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan leistet, sollen künftig den
70 000 Mann „Stabilisierungskräften“ übertragen werden. So werden
gleichzeitig bis zu fünf Operationen mit bis zu 14 000 Mann im Einsatz durchgeführt
werden können. 137 000 Mann werden den Unterstützungskräften zugeordnet. Sie
werden die Unterstützung der Einsätze sowie den Grundbetrieb der Bundeswehr
und die Ausbildung gewährleisten. Dabei werden sie von 75 000 Angehörigen der
Bundeswehrverwaltung unterstützt, die um weitere 10 000 Stellen abgebaut
wird. Damit wird der Umfang der Bundeswehr wird von 285 000 auf 250 000 Mann gesenkt. Damit kann die Zahl der
Standorte weiter reduziert werden. |
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Der Minister entschied, Beschaffungsvorhaben im Wert von
26 Milliarden Euro aus der Planung zu nehmen. Durch diesen Schritt wird er
von 2012 an wieder freie Mittel für Investitionen zur Verfügung haben. Absolute Priorität räumt
Struck bei den Beschaffungsvorhaben dem Gerät ein, das für ,,strategische Verlegung“, „weltweite Aufklärung“ und für
die Führung von Einsätzen notwendig ist: 8 Seefernaufklärer
des amerikanischen Typs 3C Orion, die Beteiligung an dem Aufklärungssystem
AGS (Air Ground Surveillance) der Nato, der Schützenpanzers „Puma“, der
Kampfhubschraubers „Tiger“ und der Transporthubschrauber NH 90 sowie ein
,,geschützter“ Transporter (dafür wird auf die Beschaffung von 10 000 neuen
Lastwagen verzichtet). An der von den Vereinigten Staaten begonnenen
Entwicklung des Flugzeug- und Raketenabwehrsystem MEADS wird Deutschland
sich beteiligen. Die Marine wird weitere U-Boote des Typs 212 erhalten. Nur
für den Eurofighter bestätigte Struck die bisher geplante Stückzahl (180)
ausdrücklich. Ein Ausstieg aus diesen Verträgen hätte dem Vernehmen nach so
hohe Konventionalstrafen zur Folge, daß unter dem Strich kein Geld gespart
würde. Struck wiederholte, die Wehrpflicht erhalten zu wollen. |
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Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion
im Bundestag, Schmidt, sprach sich gegen den geplanten Personalabbau aus.
Struck blende bei seinen Plänen aus, daß Deutschland nicht nur am Hindukusch
verteidigt werde. Auch auf Bedrohungen im Inland, etwa durch
Terroranschläge, müssten sich die Streitkräfte vorbereiten. |
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Nach FAZ 14.01.2004 |
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