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„Grandiose Botschaft“:
Arbeitslosenquote wieder unter zehn Prozent
Erwerbslosigkeit
erneut deutlich zurückgegangen
Im Oktober 2006 waren
in Deutschland 4,085 Millionen Menschen offiziell als arbeitslos
registriert, 153.000 weniger als im September. Das ist der niedrigste Wert
seit November 2002. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Punkte und blieb mit
9,8 Prozent zum ersten Mal seit knapp vier Jahren wieder unter der
Zehn-Prozent-Marke.
Müntefering nennt Entwicklung
"Durchbruch". CDU-Generalsekretär
Ronald Pofalla bezeichnete den Rückgang der Arbeitslosenquote unter
zehn Prozent als "grandiose Botschaft". Er sehe damit den Kurs der
CDU-geführten Bundesregierung "mehr als bestätigt", erklärte
Pofalla in Berlin. Die aber nach wie vor zu hohe Zahl der Erwerbslosen sei
"eine ständige Mahnung, den Reformpfad nicht zu verlassen".
FDP-Generalsekretär Dirk
Niebel warnte dagegen vor einem baldigen Ende des
Beschäftigungswachstums. Die Mehrwertsteuererhöhung sei
arbeitsplatzfeindlich, auch die Einführung eines Mindestlohns werde die
positive Entwicklung gefährden. Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei,
Dietmar Bartsch, warnte ebenfalls vor dem "Jobkiller"
Mehrwertsteuererhöhung. Bartsch forderte, die Milliardenüberschüsse der BA
für eine aktive Arbeitsmarktpolitik und öffentliche Beschäftigung
einzusetzen.
Die Übersicht:
Die
Diagnose ALLER Parteien:
Dem Volk fehlt Arbeit
1.
Das Bedürfnis nach Arbeit ist kein
menschlicher Drang,
sondern Ausdruck einer mit Gewalt hergestellten
Lage.
Arbeiter und Angestellte leben vom Gebraucht-Werden
für fremden Gewinn, können daher umso weniger leben, je weiter die
Entwicklung der materiellen Reichtumsquellen fortschreitet. (Was für ein Irrsinn!!)
Die Politik tut das kapitalistisch Angemessene gegen die Not der
Arbeitslosen, indem sie sie billiger macht.
2. Es erscheint in neuem Licht, was
einmal "sozial" hieß: Alle Sozialleistungen
verteuern die Arbeit. Sie beschädigen also, wovon der Arbeiter in Wahrheit
lebt - seine Rentabilität für das Profitinteresse des Kapitals -, und zerstören seine herrliche Einkommensquelle.
3. Die Bürger entnehmen der
Neudefinition des Sozialen sehr wohl die Ansage weiterer Grausamkeiten und
lassen sich deren Notwendigkeit einleuchten:
Das erzwungene,
absurde Bedürfnis nach Arbeit bekommen die Betroffenen erläutert als das, was
es unter kapitalistischen Existenzbedingungen tatsächlich ist: ihr erstes und
eigentliches Lebensbedürfnis - alle ihre anderen
Bedürfnisse, die sie mit dem Ertrag ihrer Arbeit befriedigen wollen,
lassen sie sich als verzichtbaren Luxus
schlecht machen, der in Zeiten entwickeltster Produktivkräfte einfach nicht mehr finanzierbar ist.
Im Einzelnen:
Münte, Pofalla, Niebel
und Bartsch sind sich einig: Dem Volk fehlt Arbeit, diese Not muss
bekämpft werden! Im Licht dieser überragenden Aufgabe werden alle anderen
Tagesordnungspunkte der Nation zur Nebensache.
1.
Die Politik kennt und
anerkennt nur noch ein echtes, unbedingt schutzwürdiges Interesse der "sozial
Schwachen" - das absurdeste: das an Arbeit.
So einfach wird nämlich niemand von einem Bedürfnis nach Arbeit umgetrieben.
Arbeit ist immer noch der Aufwand, der getrieben werden muss, um die
Gegenstände und Mittel herzustellen, nach denen ein Bedürfnis besteht, nicht
das Bedürfnis selbst, und jeder Arbeiter, der seine Sinne beieinander hat,
ist froh, wenn die Arbeit erledigt und wieder vorbei ist.
Das Bedürfnis nach Arbeit, dem die Politiker sich nachdrücklich
verpflichten, ist kein waldursprünglich menschlicher Drang, sondern Ausdruck
einer hergestellten, erzwungenen Lage. Nach Arbeit seufzen, Arbeit suchen nur
Proletarier in der kapitalistischen Gesellschaft, Leute, denen es unmöglich
ist, die für ihre Bedürfnisse nötigen Arbeiten nach eigenem Entschluss und
nach Maßgabe ihres Bedarfs zu verrichten.
Leute, die getrennt sind von den Mitteln der Produktion, so dass sie davon
leben müssen, Dienste für die Reichtumsvermehrung anderer nach deren Vorgaben
und Ansprüchen zu verrichten und sich dafür bezahlen zu lassen.
Politiker, die "Arbeit schaffen" wollen, unterstellen die
ganze, mit staatlicher Rechtsgewalt hergestellte und von ihr geschützte
Eigentumsordnung, die Scheidung in die Klasse der Eigentümer der
Produktionsmittel auf der einen und in die Klasse der eigentumslosen
Arbeitskräfte auf der anderen Seite, als eine eherne "Realität",
der sie in der Ausübung
ihres Amtes gerecht zu werden hätten. Nur die von dieser Realität
erzwungenen Interessen und Nöte anerkennen sie als legitime Interessen der
Bürger - und denen dienen sie dann.
Zynisch setzen sie
darauf, dass der Bedarf nach solchen Diensten im Volk reichlich vorhanden
ist, denn - doppelt absurd - das erzwungene Interesse, für den Reichtum der
Reichen schaffen zu dürfen, ist für Millionen gar nicht zu befriedigen. Der
Bedarf der Armen nach Lohnarbeit, mit der sie sich ihren Lebensunterhalt
verdienen können, ist viel größer als das Bedürfnis der kapitalistischen
Gesellschaft nach den Leistungen ihrer Arbeit. Die Eigentümer der
Arbeitsplätze können die vielen Arbeitskräfte, die sich ihnen anbieten, für
die Verwertung ihrer Investitionen einfach nicht gebrauchen. Nicht, dass
sie weniger Waren produzieren würden als früher - ganz im Gegenteil; nicht
dass die Herstellung irgendwelcher Produkte unterbliebe, die sich mit Gewinn
verkaufen lassen; alles, was kapitalistisch gebraucht wird und geht, wird
produziert und verkauft - aber eben mit erheblich weniger Arbeitskräften als
früher.
In der Not der Millionen Erwerbslosen,
Arbeitssuchenden reflektiert sich keine
allgemeine gesellschaftliche Armut, kein Mangel an Produkten und
Produktionsmitteln, sondern Überfluss:
nämlich der erreichte Stand der Produktivität der Arbeit, also die
Ergiebigkeit der Springquellen des materiellen Reichtums. Ihr Fortschritt
verwirklicht sich im Kapitalismus so pervers, weil die Unternehmer die
Arbeit ihres Personals immer produktiver machen, aber nicht um ihren Leuten
Arbeitsmühen zu sparen, sondern um Arbeitskräfte einzusparen, sich die
Bezahlung ihres Lohn zu ersparen. Dafür machen sie die Arbeit der Leute,
die sie weiterhin für ihren Geschäftszweck benutzen, immer rentabler; und
dafür wenden sie zugleich immer weniger Arbeitskräfte rentabel an.
Der Nutzen der hohen Arbeitsproduktivität verteilt sich also sehr
einseitig: Das Kapital bekommt die Leistung seiner Arbeitskräfte immer
billiger, indem es pro Arbeitstag immer mehr verkaufbares Produkt aus seinen
Beschäftigten herausholt; die Arbeitskräfte aber haben vom wachsenden
Wirkungsgrad ihrer Arbeit nichts zu erhoffen als die Bedrohung
ihrer Existenz.
Noch froh sein muss der Teil der Belegschaft, der für seine ergiebigere
Arbeit denselben alten Lohn erhält; der andere Teil fliegt wegen der
gewachsenen Leistungskraft seiner Arbeit nämlich auf die Straße und bezahlt
den Fortschritt der Produktivkräfte mit unmittelbarer Verelendung.
Der Segen, dass immer weniger Arbeit für die Herstellung der benötigten
und erwünschten Güter erforderlich ist, wird für kapitalistische
Arbeitskräfte zum Fluch: Sie leben vom
Gebraucht-Werden für fremden Gewinn, können daher umso weniger leben, je
weiter die Entwicklung der materiellen Reichtumsquellen fortschreitet.
Dass sie sich von dieser ruinösen Fessel befreien, sich die Produktionsmittel aneignen und die notwendige
Arbeit selbst so organisieren, dass alle mit weniger Mühe mehr
Güter ihres Bedarfs produzieren und das
Leben ein bisschen gemütlicher angehen: diese Vorstellung ist mit den kommunistischen
Bewegungen ausgestorben.
Herrschende Demokraten versprechen, sich der Not
anzunehmen, die mit der Mehrung des kapitalistischen Überflusses wächst,
undtun das auch – auf ihre Weise:
Sie sorgen erstens für diese Not, indem
sie eisern und mit allen Hebeln der Staatsgewalt sicherstellen, dass anders
als durch fürs Kapital lohnende Arbeit niemand leben kann. Zweitens dadurch, dass sie sich der Aufgabe
verschreiben, von der relativ überflüssig gewordenen Arbeit wieder mehr zu
"schaffen". Dies drittens aber
nicht so einfach: Öffentlich Arbeit zu organisieren, weil Arbeitslose
etwas zum Leben brauchen und es sich schaffen sollen, das kommt im Reich der
Freiheit nicht in Frage.
Arbeit zu schaffen, ist hier Privileg und edle Pflicht der freien Wirtschaft.
Das Privileg gibt es - niemand sonst befindet darüber, ob, von
wem, wie lange und für welchen Zweck gearbeitet wird; die edle Pflicht
ist jedoch ein Märchen.
Eine Aufgabe namens "Arbeit schaffen" kommt im Pflichtenheft
der Herren Kapitalisten überhaupt nicht vor. Sie benutzen und bezahlen
immer gerade so viel oder so wenig Personal, wie sie für ihr Geschäft lohnend
finden - und dabei kalkulieren sie, wie gesagt, knapp: Möglichst wenige
bezahlte Arbeitskräfte sollen ihnen möglichst viel Arbeit erledigen.
Paradoxerweise stehen die Ausbeuter der Arbeit umso
mehr im guten Ruf des
Arbeitgebers, je mehr Leute sie entlassen, und je mehr die
Gesellschaft gewahr wird, wie unbedingt sie von den Kalkulationen der Herren Arbeitgeber
abhängt und diese Abhängigkeit bejaht. Dann lernt sie an der massenhaften
Produktion von Arbeitslosen auch nicht, dass in dieser Wirtschaft von einer
Aufgabe oder Pflicht zum Arbeit-Geben keine Rede sein kann; im Gegenteil:
dann lernt sie daran, wie schwer es den Unternehmern offenbar fallen muss,
ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Da meldet sich dann viertens die in Sachen Arbeit-Schaffen
ohnmächtige Politik wieder, reklamiert dann doch eine Gesamtverantwortung für
die Arbeitsplätze im Land und "schafft
Arbeit", so wie es ihr in einer
freien Wirtschaft eben ansteht:
Sie kämpft gegen die Hindernisse und reißt die
Schranken ein, die den Kapitalisten das Arbeit-Schaffen schwer machen.
Wenn sich im Land zu wenig Arbeit fürs Kapital lohnt, dann ist die Arbeit
eben nicht rentabel genug, jeder Arbeitslose ist dann ein Beweis dafür, dass
die Rendite der Kapitalisten zu niedrig ist.
Dann tut die Politik das kapitalistisch Angemessene
gegen die Not der Arbeitslosen, indem sie sie billiger macht.
2.
Das
Versprechen, das Volk besser mit Arbeit eindecken und keinen anderen Mangel
als den an Arbeit mehr gelten zu lassen, definiert neu, was einmal
"sozial" hieß.
Mehr als ein Jahrhundert lang hatte Sozialpolitik das Ziel, den Kapitalismus
für die Lohnarbeiter aushaltbar zu machen.
Dazu war einiges nötig. Aus demselben Grund nämlich, aus dem das Kapital die
Leistungsfähigkeit der Arbeit durch Wissenschaft und Technik steigert - es
spart an der Bezahlung der Arbeit, aus der es immer mehr Leistung herausholt
-, kann der menschliche Kostenfaktor vom Ausfüllen seiner ökonomischen Rolle
an und für sich nicht leben, jedenfalls nicht ein Leben lang.
Erst die gesetzliche Beschränkung der
Unternehmerfreiheit, Grenzen für die Dauer des Arbeitstages, die
Zulassung von Gewerkschaften und die Rechtsverbindlichkeit der von ihnen
ausgehandelten Tarifvereinbarungen hat die Ausbeutung des Arbeiters für ihn
überhaupt zu einem Erwerb mit halbwegs festgelegtem
Aufwand und Ertrag werden lassen.
Auch davon aber konnte er auf Dauer nicht leben ohne staatliche
Sozialversicherungen, die Teile seines Lohnes konfiszieren und im Interesse
des Überlebens der Arbeiterklasse zwangsbewirtschaften. Für die notwendigen
Phasen des Elends im Lebensweg des Lohnabhängigen - Alter, Krankheit,
Arbeitslosigkeit - werden aus dem Lohn, den das Kapital zahlt,
Versicherungsbeiträge abgezweigt und nach erworbenen Anwartschaften und
Bedürftigkeit unter den einkommenslosen Mitgliedern der Arbeiterklasse
umverteilt.
Das Zwangsregime hat dem Lohn abgerungen, was er von sich aus nicht ist:
ein Einkommen, mit dem ein Leben lang der Unterhalt des Arbeiters bestritten
werden kann - das alles natürlich um den Preis seiner weiteren Schmälerung.
In Zeiten millionenfacher
Überflüssigkeit von Arbeitskräften für die Wirtschaft setzen Politiker aller
Couleur auf die Überzeugungskraft des Arguments, dass
es für Lohnarbeiter Schlimmeres gibt, als ausgebeutet zu werden - nämlich nicht
ausgebeutet zu werden, die Chance also gar nicht erst geboten zu
bekommen, sich durch Bereicherung des Arbeitgebers den Lebensunterhalt zu
erarbeiten.
Diese "Einsicht" begründet die Umwertung alles Sozialen, das der
Staat einmal für nötig gehalten hat: Alle Vorkehrungen und Nachhilfen, die
die Ausbeutung für den Arbeiter aushaltbar machen sollten, verteuern die
Arbeit. Sie beschädigen also, wovon der Arbeiter in Wahrheit lebt - seine
Rentabilität für das Profitinteresse des Kapitals -, und zerstören seine
herrliche Einkommensquelle. Alles, was der Arbeiter von seiner Arbeit hat
und aus seinem Arbeitsentgelt finanziert - Lebensunterhalt, Freizeit, soziale
Sicherheit -, verhindert die soziale Hauptsache: Dass überhaupt Ausbeutung
stattfindet und der Arbeiter "Beschäftigung" hat. Alle
einhundertjährigen staatlichen Regelungen, Korrekturen und Kompensationen der
Ausbeutung waren ein Fehler. Der Kapitalismus lässt sich nicht sozial
veredeln - und wer es versucht, schädigt zuallererst die "Schwachen",
die er schützen will.
Seine Ausbeutung als billige Arbeitskraft
ist selbst die soziale Wohltat des Kapitals,
auf die der Normalbürger zu hoffen und zu setzen hat – so die neue Sicht.
3.
Der Gehalt des
Versprechens der Politik wird verstanden. Die Bürger entnehmen der
Neudefinition des Sozialen sehr wohl die Ansage weiterer "Grausamkeiten",
wie das in der gemütlichen Sprache der Politik heißt. Bei uns wird eben
nichts verschwiegen. Die Bürger sollen die Opfer, die sie bringen werden,
billigen, ja am besten noch selbst fordern.
Das geht - und nicht nur, weil die Bürger ja
doch keine Wahl haben, wenn alle Parteien gleichermaßen versprechen, mit
aller Macht Arbeit zu schaffen, sondern weil sie sich die Notwendigkeit
der ‚unvermeidlichen Einschnitte' einleuchten lassen.
Die demokratische Politisierung des Untertanen ist nichts anderes als
die Kunst, ihn gegen
seine Interessen zu interessieren.
Das läßt sich am
Wahlkampf 2005 studieren: Die Wahlkämpfer sprachen den Bürger auf
seine erzwungene Angewiesenheit auf die Nachfrage des Kapitals nach Arbeit
an, erinnerten ihn an seine Abhängigkeit vom feindlichen Interesse und versprachen
ihm, an den Schalthebeln der Macht dieser Abhängigkeit gerecht werden zu
wollen. Sie versprachen, wenn gewählt, der Eigentümerklasse nach besten
Kräften zu dienen, sie von Beschränkungen freizusetzen, in jeder Hinsicht zu
fördern und ihren arbeitenden Wählern dafür alles wegzunehmen, was den
Reformern als hinderlicher Besitzstand ins Auge fiele.
Diese Bürger sind Objekte des Ausbeutungsinteresses der
Gegenseite und werden politisch auf dieses Abhängigkeitsverhältnis mit aller
Härte festgelegt - der demokratische Wahlkampf aber sprach sie als
Subjekte ihrer Abhängigkeit an, als Leute, die im wohlverstandenen
eigenen Interesse den Ansprüchen gerecht werden müssten, denen sie zu ihrem
Schaden unterworfen sind.
Ihre Verarmung besorgen ihnen ihre Volksvertreter
nur zu ihrem Besten, weil in schweren Zeiten eben viele Interessen
hinter dem wichtigsten, ersten Interesse zurückstehen müssen! Das erzwungene,
absurde Bedürfnis nach Arbeit bekamen die Betroffenen erläutert als das, was
es unter kapitalistischen Existenzbedingungen tatsächlich ist: ihr erstes und
eigentliches Lebensbedürfnis - alle ihre anderen
Bedürfnisse, die sie mit dem Ertrag ihrer Arbeit befriedigen wollen,
lassen sie sich als verzichtbaren Luxus
schlecht machen, der in Zeiten entwickeltster Produktivkräfte einfach nicht mehr finanzierbar ist.
(aus:
Gegenstandpunkt 03/2005)
So meint Pofalla das, wenn er
ausführt, dass „die nach wie vor zu hohe Zahl der Erwerbslosen "eine
ständige Mahnung, sei den Reformpfad nicht zu verlassen".
Und so wird zum
“weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit“
Ø Hartz IV fortgeschrieben,
Ø der Kündigungsschutz weiter
eingeschränkt
und die Debatte über die
Ø Bezugsdauer des AlG I und die
Ø Unterschicht geführt.
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