|
|
Schluss mit der neoliberalen
Herzlosigkeit! |
|
|
|
Dazu der Rentenexperte Raffelhüschen
in einem Interview mit dem dlf am 02.02.2006: |
|
|
|
Klein: Ein anderes Hauptargument dagegen ist eigentlich, wer soll denn
bitteschön bis 67 Jahre, bis zu diesem Lebensalter, arbeiten, wenn schon zehn
oder mehr Jahre früher eigentlich gar keine Arbeit mehr für ihn da ist? Raffelhüschen: Nun, das ist de facto zu sagen. Ob die Leute Arbeit finden oder nicht, ist für die
Rentenfinanzierung vollkommen unerheblich, denn die Rentenkürzung findet statt, egal, ob sie länger arbeiten oder
nicht. Wenn man Arbeit findet oder finden sollte,
dann kriegt man zwar pro Monat die gleiche Rente nachher, aber man muss ja 24
Monate länger zahlen und kriegt 24 Monate weniger lang seine Rente. Das ist
exakt die gleiche Rentenkürzung, egal, ob man Arbeit findet oder nicht. Die
Rente wird um 7,2 Prozent gekürzt. |
|
28.05.2007