Die Sicherheitspolitk der neuen Bundesregierung

ist dieselbe wie die der alten Bundesregierung:

 

Sie hat dieselben Gründe:

 

Weltweite Sicherung eines Friedens,
der sehr vielen Menschen schadet

 

Dafür: „Transformation“ der Bundeswehr in eine
              Truppe, die weltweit Krieg führen kann

Dafür:  Mittel umschichten

          und die Öffentlichkeit auf die Opfer einstimmen,
          die Kriegführen so mit sich bringt.

 

Aber der Reihe nach:

 

Wir wissen schon:

 

Der demokratische Staat

nutzt auch die Sozial- und die Arbeitsmarktpolitik zur

Förderung des Geschäfts: Pflege des Arbeitsmarktes   Und wie!

 

Ja, im Grunde

ist seine gesamte Politik

darauf ausgerichtet, das Wachstum (des Kapitals unter seiner Hoheit) zu fördern

www.gegenstandpunkt.com/vlg/staat/staat_i.htm (§§ 4-8)

damit er daraus über Steuern und Kredit die Mittel für seine Politik ziehen kann.

 

Die gesamte Politik, soweit sie nicht dazu dient, den Staat selbst zu organisieren.

www.gegenstandpunkt.com/vlg/staat/staat_i.htm (§§ 1-4; 9+10)

 

Auch die Aktivitäten über seine Grenzen hinaus
haben zunächst die Wirtschaft im Auge:

 

Ihr macht er über Handels- und andere -abkommen Land und Leute ferner Gegenden zugänglich, indem er sich mit den dort herrschenden Mächten ins Benehmen setzt.

 

Zum wechselseitigen Vorteil – wie es immer heißt.

Der stellt sich aber nicht immer ein:

 

Über Handels- , Zahlungs- und andere Bilanzen
stellen die Staaten fest,

ob die Betätigung von Kapitalen,
die ihren Sitz im Ausland haben,

der eigenen Ökonomie bekommt oder nicht:

 

Waren es gestern chinesische Billigtextilien, die deutsche Textil-
produzenten (Trigema mit dem Affen !) in den Ruin treiben,

so gilt es heute durch Zölle im Weltmaßstab
den Schutz der deutschen Zuckerrübenanbauer durchzusetzen.

 

Minütlich wird an den Devisenmärkten beobachtet,

wie die Waren- und Geldströme und darauf fußende Spekulation
den Kurs der eigenen Währung beeinflußt.

 

Es gibt in dieser Konkurrenz-Wirtschaft eben immer
Gewinner und Verlierer
das gilt auch für die Staatenwelt.

 

Früher konnten die
durch Außenhandel hervorgerufenen Schäden

erst zum Handels- und dann zum Schießkrieg führen.

 

Mittlerweile verlaufen die Konflikte anders.

Weil eine Macht

nach Ausschaltung ihres größten Mitbewerbers

über den Weltfrieden wacht.

Und dazu auch schon mal Kriege führt.

 

Das heißt, dass diese Macht bestimmt, wer wo wann Krieg führt

und wenn ein Staat unerlaubt Krieg führt, muß er damit rechnen,

von der Weltordnungsmacht bedroht zu werden.

 

Sie hat da wirklich einiges an Gewaltmitteln zu bieten und

kann so einem Quertreiber schon im Vorfeld des Schießkrieges

durch Ausnutzung der vielfältigen

wirtschaftlichen und politischen Abhängigkeiten (Diplomatie)

Druck machen.

 

Nach einem Anschlag auf zwei Hochhäuser
in einer ihrer Metropolen

hat sie ihren Anspruch auf Weltherrschaft
unmittelbar angemeldet und

versucht gegenwärtig ihn mit einem Weltkrieg
(gegen den Terrorismus) durchzusetzen.

 

Zu diesem Programm müssen sich alle anderen
 - kleinen und größeren - Mächte verhalten.

Auch die, die selbst schon einmal Weltmacht waren oder
die es – nur zum Beispiel –

schon zweimal - einmal 1914 und dann noch einmal 25 Jahre später - unternommen haben

gestützt auf ein Bündnis ähnlich gesinnter Mächte,

den Rest der Welt zu erobern.

 

Ja, solche Mächte gibt es. Zum Beispiel Deutschland.

Deutschland hatte bis zur Abdankung der Sowjetunion

im Bündnis mit der später siegreichen Weltordnungsmacht

mit seiner Bundeswehr

einen wesentlichen Beitrag zur Abschreckung des feindlichen Militärbündnisses geleistet.

 

Danach

gemeindete es

gestützt auf die Freundschaft mit der siegreichen Weltordnungsmacht

in Verhandlungen mit der abdankenden Weltordnungsmacht-Anwärterin

die DDR ein.

Und da war es wieder wer.

Gleich stellte es sich die Frage:

 

 

Das Fragezeichen war schon ziemlich abgeknabbert.

 

Aber im Kosovo-Krieg stellte sich heraus,

dass es auch im Verein mit seinen europäischen Bündnis-Partnern

nicht in der Lage war,

ohne die Weltordnungsmacht den Balkan neu zu ordnen.

Insbesondere, wenn diese Bündnis-Partner

nicht genau dasselbe wollten, wie Deutschland.

Der gefesselte Riese

 

Da die europäischen Mächte,

die früher mal Weltmächte waren oder es werden wollten

auf dieser Welt nur etwas zu sagen haben,

wenn sie zusammen halten,

haben sie noch während des Kosovo-Krieges verabredet,

sich in Zukunft in Fragen von Krieg und Frieden
besser abzustimmen
UND

sich die militärische Schlagkraft zuzulegen,

mit der sie Regionen, die sie interessieren,

zum Beispiel den Balkan

(oder den Kaukasus ?)

auch aus eigener Kraft ordnen können.

 

„Natürlich“; (sagen sie),

„nur in Absprache mit unserem Freund, der Weltordnungsmacht.“

 

Der nächste größere Krieg, der gegen Afghanistan geführt wurde,

führte den Europäern noch einmal vor Augen,

dass sie sehr viel nachrüsten müssen,

um mit der Weltordnungsmacht sinnvoll mitmachen zu können.

 

 

Der darauf folgende größere Krieg,

der von der Weltordnungsmacht gegen Irak geführt wurde,

führte den Europäern dann einmal vor Augen,

dass sie noch viel mehr nachrüsten müssen, um es sich leisten zu können,

einmal mit der Weltordnungsmacht nicht mitmachen zu wollen.

 

In dieser abwechslungsreichen Zeit

zwischen Kosovo- und Irak-Krieg

wurde Deutschland rot-grün regiert.

 

Mancher war überrascht, dass es ausgerechnet Politiker dieser Koalition waren,

die den ersten Kriegs-Einsatz deutscher Soldaten nach dem 2. Weltkrieg anwiesen.

Und noch überraschter, dass ihre Parteien das billigten.

Aber das ging alles ohne großen Streit über die politische Bühne.

1 2 3 im Sauseschritt

 

Im Verlauf von 7 Jahren kam die Aufrüstung unter Schröder, Scharping und Struck gut voran.

So konnte Struck am 13. Januar 2004 mitteilen:

 

„Mögliches Einsatzgebiet der Bundes­wehr ist die ganze Welt“, sagte der Mini­ster. Entsprechend werde die Armee um-strukturiert...

Absolute Priorität räumt Struck bei den Beschaffungsvorhaben dem Gerät ein, das für ,,strategische Verlegung“, „weltweite Aufklärung“ und für die Führung von Ein­sätzen notwendig sind.
Einsatzgebiet

 

Damit hat Deutschland sich vorgenommen,

einen wesentlichen Beitrag zur Schließung der Lücke zwischen Mittel und Zweck zu leisten,

den die EU - Regierungen 2004 haben feststellen lassen:

 

„... eine schnell einsatzbereite Eingreiftruppe von 60 000 Soldaten, wie die EU-Staa­ten sie neben der Nato-Reaktionstruppe anstreben,
um ein „strategischer Akteur“ auch unabhängig von der Nato zu werden,
würde „wenigstens 50 000 bis 60 000 (Mann) Kampftruppen aus einem Personalpool von 150 000 bis 200 000 Soldaten erfordern“.

„Unabhängig von der Nato“ heißt übrigens

„notfalls auch ohne (oder gegen ?) die USA“.

 

Diese Vorbereitungen dafür, weltweit
„Kriege zur Verteidigung europäischer strategischer Interessen“
  führen zu können ...

„Solche Konflikte können Europas vitale Interessen direkt durch Unterbrechung oder massive Verteuerung von Erdölversor­gung, durch Störung des Güteraustauschs und der Verkehrsverbindungen, durch erzwungene Mas­senflucht nach Europa verletzen, indirekt können solche Interessen auch durch kritische Belastun­gen der Beziehungen zu Amerika gefährdet werden.“

... haben auch in der Debatte um die Europäische Verfassung eine Rolle gespielt.

Auch wenn das wenige gemerkt haben. Europas Friedenspolitik

 

Wenn Dich jetzt wunderst, dass soviel von Kriegsvorbereitung die Rede ist,

die ausschließlich der Friedenssicherung dienen soll,

dann mußt Du Dir nur vor Augen halten,

was das für ein Frieden ist,

der da bewahrt werden soll.

 

Es ist der Frieden in Freiheit !

Wessen Freiheit?

 

Na, wem nützt dieser Frieden? Und wer hat den Schaden davon?

 

Jeder 7. Mensch auf der Welt hungert ,
obwohl Nahrungsmittel im Überfluss vorhanden sind.
Aber sie werden als Geschäftsmittel verwendet,
deswegen bekommt sie nur, wer sie kaufen kann.
Das Recht, mit seinem Eigentum tun und lassen zu können,
            was man will,
            was dem Geschäft dient,
garantiert der Freie Westen.
„Eigentum“ gehört zu den Werten,
der diese „Wertegemeinschaft“ verpflichtet ist.

 

Und dasselbe Eigentum führt hier dazu, dass durchaus arbeitswillige Menschen auf HARTZ IV gesetzt werden, weil nämlich die Produktionsstätten, in denen sie Nützliches für alle oder auch nur ihre Konsumgüter des gehobenen Verbrauchs herstellen könnten,

Privateigentum sind und nur für das Geschäft des Eigentümers
in Gang gesetzt werden.

 

Details dazu: Hunger und  Moderne Zeiten

 

In diesem Frieden werden weltweit immer mehr Menschen immer ärmer.

Auch die, die den immer größer werdenden Reichtum erarbeiten.

Und ein paar wenige Leute werden UNERMESSLICH reich.

 

Dieser Frieden läßt sich nur mit Gewalt aufrechterhalten.

Und wer über die Gewaltmittel verfügt, kann ihn zu seinen Gunsten gestalten.

 

Aber Vorsicht! Nicht ALLE Deutschen profitieren davon,
wenn Deutschland im Konzert der europäischen Mächte den Frieden
in der Welt mitgestaltet....

 

Im Gegenteil:

 

Alle müssen Opfer bringen, damit Deutschland das kann:

 

Kanonen statt Butter

 

Und manche überleben das Programm nicht.

 

 

Der Sarg mit dem Leichnam des bei einem Attentat in Afghanistan ums Leben gekommenen Soldaten der Bundeswehr wird auf dem Flughafen Köln-Wahn mit militärischer Ehrenerweisung empfangen. (Bild: AP)

 

Darüber redete Struck bei einem Festakt
zum fünfzigjährigen Bestehen der Bundeswehr Tacheles:

„Man muß sich darauf einstellen, dass die Bundeswehr auch in Kriegseinsätze geschickt werden kann.“ (faz 6.6.05)

Und im „focus“: „Es ist nicht auszuschließen, dass wir in solchen Einsätzen Soldaten verlieren werden – nicht nur durch Unfälle oder Anschläge, sondern durch eine militärische Auseinandersetzung. Das ist für alle, die wir nach dem Krieg geboren sind, ein ungewohnter Gedanke, aber er ist realistisch.“(faz 6.6.05)

Und im stern 51/2004:

 

So, wie die Bundeswehr jetzt umgebaut wird,

ist sie auch dazu bestimmt, Krieg zu führen,

 

auch an einem Ort der Welt, von dem wir nie gedacht haben, dass jemals ein deutscher Soldat da seinen Fuß hinsetzt.

Es kann sein, dass dort Menschen sterben, (soweit ganz ehrlich, jetzt kommt eine Lüge:) weil die internationale Staatengemeinschaft das von uns verlangt.“

 

Und damit diese Toten die Wehrbereitschaft des deutschen Volkes nicht beeinträchtigen, hat er eine Debatte eröffnet „darüber, ob das, was ich jetzt mit der Bundeswehr machen MUSS (Lüge), akzeptiert wird. ... Das wird einfach hingenommen ... Es hat dazu in unserm Land keine richtige Debatte gegeben. Es kann ganz schnell ein Meinungswandel eintreten in dem Fall, dass wir eine grosse Zahl von Soldatinnen und Soldaten verlieren.... Nun sagen Sie mal einer jungen Frau, die da mit ihren Kindern steht: Ihr Mann ist gestorben, weil es politisch richtig ist, dass wir in Afghanistan sind. Das versteht sie nicht, kann sie gar nicht verstehen.“

 

Die Öffentlichkeit soll vorbereitet werden,

damit sie nicht von der Fahne geht,

wenn noch mehr Särge heimkommen.

 

Und auch daran wird gearbeitet:

 

„Nato entsendet mehr Soldaten nach Afghanistan“:

„deutlich über zehntausend, bei dreizehn-, vierzehn- oder fünfzehntausend....

die von Hoop Scheffer angesprochene Entsendung zusätzlicher Truppen ist für Anfang nächsten Jahres geplant,

wenn die ISAF ihre Präsenz auf die südlichen Provinzen des Landes ausdehnt.“ faz 07.10.2005

 

„Neue Aufgaben für die Bundeswehr

Soldaten übernehmen Isaf Koordinierung im Norden Afghanistans“ (04.11.2005)

 

Während der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD war die Arbeitsgruppe Sicherheitspolitik als erste fertig. Weil:

 

Struck: „Das geht so weiter.“

 

Wir können uns also darauf einrichten:

 

Die neue Sicherheitspolitik ist die alte.

 

 

Es gibt nur einen neuen Kopf an der Spitze: Der neue Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) schreitet in Berlin bei seinem Amtsantritt die Ehrenformation der Bundeswehr ab. (Bild: AP) 

Verteidigungsminister Jung von der CDU aus Hessen,

Kochs Mann in Merkels Kabinett.

 

Und der will dasselbe tun, was Struck getan hat.

Und der will auch dasselbe sagen, was Struck gesagt hat.

Bei ihm versteht man es nur nicht so genau:

 

„Und deshalb muss dieser Transformationsprozess, der jetzt ja unmittelbar sich auf die Bundeswehr auswirkt, muss auch ein bisschen in der sicherheitspolitischen Diskussion auch öffentlich vielleicht noch etwas offensiver kommuniziert werden, weil ich schon glaube, dass wir auch für diese wichtige Funktion weiterhin die Unterstützung der Bevölkerung brauchen.“

 

Verstanden?

Das heißt:

 

 

 

Die Öffentlichkeit
muss vielleicht auch ein bisschen offensiver
vorbereitet werden,

damit sie nicht von der Fahne geht,

wenn noch mehr Särge heimkommen.

 

Andere Sätze aus diesem Interview mit dem Deutschlandfunk am 27.11.2005 versteht man leichter.

 

„Jung: Weitere Auslandseinsätze nur mit besserer Ausstattung der Bundeswehr

Verteidigungsminister sieht keinen Spielraum für Einsparungen

 

 

 

Und deshalb kann man heute froh und glücklich sein, dass wir erstens die Einheit unseres Vaterlandes erreicht haben, aber damit auch der Eiserne Vorhang fiel und der Kalte Krieg beendet wurde. Aber das ist die nächste Konsequenz, dass jetzt die Bundeswehr im Transformationsprozess sich befindet, damit auch die friedenssichernde Funktion im Auslandseinsatz herstellt.

      (Ich weiß, dass die Grammatik nicht stimmt,
aber so steht es beim dlf als Originaltext im Internet.
         Und wenn man ihn in der Bundestagsdebatte gehört hat,
                   glaubt man, dass er es so gestammelt hat.)

Wir sind jetzt, wenn man so will, dominierend mit dem Einsatz in Afghanistan, wir haben unsere Verantwortung im Kosovo, wir sind in Bosnien, wir sind auch in anderen Bereichen, beispielsweise in Afrika. Und wir nehmen dort schon breit unsere Verpflichtungen wahr, so dass ich glaube, dass bei der derzeitigen Struktur wir die Koalitionsvereinbarung so verstehen müssen, dass, wenn wir nicht weiterhin finanzielle Mittel aus anderen Haushalten gegebenenfalls bekommen, wir aus der eigenen Situation, aus dem eigenen Haushalt, nicht weitere Verantwortung übernehmen können, weil dafür die Grundlage nicht da ist.

Und ich sage noch einmal, beispielsweise in den schwierigen und auch gefährlichen Auslandseinsätzen, die die Bundeswehr abzuwickeln hat, ist das natürlich auch mit finanziellen Mitteln verbunden. Und die müssen dann auch vorhanden sein. Und deshalb, glaube ich, gibt es keine große Chance, dass wir hier noch weitere Reduzierungen im Haushalt vornehmen, sondern wir müssen die Grundlage und, wenn wir unsere Sicherheit gewährleisten wollen, auch dafür die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen.“
dlf 27.11.2005

 

Also nicht nur die Grundlage, sondern auch die nötigen finanziellen Mittel.

 

Das hat er auch ein bißchen undeutlich formuliert.
Im April 2003 hatte die CDU
die
Verdopplung der Verteidigungs­ausgaben gefordert.

 

Das heißt:

Kanonen statt Butter!

 

Aber etwas sehr wesentliches könnte sich ändern:

 

Von vielen ist der Weltordnungsmacht vorgehalten worden, die würde den Krieg gegen Irak ohne Mandat der Vereinten Nationen führen.

 

Damit sowas nicht wieder vorkommen muß, hat die CDU hat sich Im April 2003 für eine Veränderung des Völkerrechts aus­ gesprochen. In einem außenpolitischen Papier befürwortet die Partei eine Abkehr von der Beschränkung der Staaten, nur zum Zweck der Selbstverteidigung und der Nothilfe zu den Waffen greifen zu dürfen. Präsidium und Vorstand der CDU billigten am Montag diese Position. Die Thesen wurden unter Leitung des früheren CDU-Vorsitzenden Schäuble er­ arbeitet. Auch das Verbot der Intervention, also der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates, hält die CDU nicht mehr für zeitgemäß. Das Völkerrecht müsse in allen diesen Punkten „weiterentwickelt“ werden, heißt es in dem Papier. faz 29.04.2003

 

Dagegen gehen die Genforschungsaktivitäten der Bundeswehr wohl weiter. Dabei geht es darum, Erreger von Krankheiten, die mit biologische Waffen verbreitet werden können, gegen Antibiotika immun zu machen. „Damit seien die Erreger noch waffentauglicher gemacht worden. (Die Welt, 23.10.2000)

Die Forschung dient aber allein dem Ziel, biologische Kampfstoffe aufzuspüren und wirksam bekämpfen zu können. Von daher wäre es ja auch schade drum, nicht wahr...

 

 

 

05.12.2005