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Am 08.02.2007, am selben Tag, an dem die FAZ auf Seite 6 mit einem 4‑spaltigen
Foto die Inbetriebnahme des ersten von der NATO errichteten
Kinderspielplatzes in der afghanischen Provinz Helmand würdigt, titelt sie
auf Seite 1: |
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Und sie kommentiert diese
Debatte so: „Die Tornados sollen den Feind aufklären, damit er bekämpft
werden kann.“ – „Diese Entscheidung betrifft Menschenleben und nationale Interessen,
sowie die Frage, welchen Preis Deutschland bei der Verfolgung seiner Ziele zu
zahlen bereit ist.“. Menschenleben – und zwar nicht
nur deutsche - sind im Preis
inbegriffen, wenn Deutschland sich den USA gegenüber als verläßlicher
NATO-Partner bewähren will, um im Bündnis an Gewicht zu gewinnen. (Titel
einer Anzeige des Deutschen Bundeswehrverbandes in der Zeitschrift
Wehrtechnik IV 2006) Das tut „Deutschland“. Und zwar beides: Viel geben ...: Bisher sind 65
Bundeswehr-Angehörige bei Auslandseinsätzen ums Leben gekommen – wenig im Vergleich mit den 3100
US-Soldaten im Irak, sehr viel für die Familien der Toten. Und für die toten
Soldaten: ALLES. ... und viel
verlangen: Nämlich eine Führungsrolle („Wir sind wieder wer!“) bei
der Ordnung der Welt: Ø im Nahen
Osten Ø auf dem
Balkan Ø rund um
das Schwarze und das Mittelmeer. Ø in
Afrika. Die Liste wächst Jahr um Jahr. Wie
wird man wohl zum Herrn der Welt ? Die
Konkurrenz der Nationen um den Reichtum der Welt DU wirst in
dieser Konkurrenz |
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12.02.2007