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Bischof Huber verurteilt Leichenschändung durch deutsche Soldaten
Huber sprach sich für die Fortsetzung des
Bundeswehreinsatzes in Afghanistan aus, Für
die evangelische Kirche hätten gewaltfreie Konfliktlösungen eindeutig
Vorrang, betonte Huber. Militärisches Eingreifen allein schaffe keinen
Frieden, sondern könne nur Raum schaffen für "politische und
zivilgesellschaftliche Initiativen". 25.
Oktober 2006 |
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http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/686695/ Bischof Huber im DLF-Interview
27.10.2007
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Gornik:
Angesichts des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr stellen sich viele
Christen wieder die Frage ...: Können Christen überhaupt Soldaten sein, oder
ist nicht doch der Friedensdienst mit der Waffe ein deutlicheres Zeichen? Ich persönlich bekenne mich dazu, ein Verantwortungspazifist
zu sein. Ich
will den Frieden, nicht den Krieg. Ich bin davon überzeugt, dass man sagen muss: Wer den
Frieden will, muss auch den Frieden vorbereiten. Aber Verantwortungspazifist
heißt, dass ich mich nicht zu sehr dafür interessiere, ob ich selber
unschuldig durchs Leben gehe, das tue ich sowieso nicht, sondern ob andere
Menschen die Chance zum Leben haben, behalten oder wiedergewinnen. Und diese
Frage führt dann dazu, dass in bestimmten Situationen der
Gewaltanwendung kein letztes Nein entgegengesetzt werden kann. Aber
wir reden neu über die Kriterien. Und wenn man die ernst nimmt und eng
definiert, müssen wir zugeben, auch in unserer Zeit wird viel Gewalt
eingesetzt, auch unter Beteiligung der Bundeswehr, die diesen Kriterien
leider nicht genügt. Gornik: Die
ethische Kriterienbildung, die ethische
Urteilsbildung aus christlicher Verantwortung war unser Thema.
"Position beziehen" heißt das neue Buch des Berliner Bischofs der
Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Wolfgang
Huber mit dem Untertitel "Das Ende der Beliebigkeit". Der Band
erscheint im Johannis-Verlag. Herzlichen Dank, Herr Bischof! |
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epd 25. Mai
2007 |
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„An
Pfingsten gehe es um den Geist des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung. Es gehe
um den Geist des Friedens, der aller Gewalt entgegentritt und die Zwietracht
überwindet, fügte der Berliner Bischof hinzu. Der Geist Gottes sei eine Stütze. Als Beispiel nannte Huber die Trauer
um die deutschen Soldaten, die bei ihrem Einsatz für den Frieden in
Afghanistan ums Leben kamen. |
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