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Die Antwort ... weiß nicht allein der Wind!

Herr von und zu Guttenberg hält eine Debatte für angezeigt, damit die Öffentlichkeit endlich zur Kenntnis nimmt, dass in Afghanistan Krieg geführt wird UND damit diese Öffentlichkeit den Krieg – mit all seinen Kollateral- und Normalschäden befürwortet.

Das ist deswegen notwendig, weil der Friedensnobel­preisträger Obama entschieden hat, den
„Krieg gegen den Terror“ (Bush wie Obama)
jetzt so konsequent zu führen
und von den Verbündeten führen zu lassen,
dass ihm daheim und weltweit abgenommen wird,
dass der Gegner in 18 Monaten erledigt ist.

Dafür hat er im Februar 2009 als eine seiner ersten Amtshandlungen die US-Truppen um 17.000 Mann verstärkt, dafür will er sie noch einmal um 34.000 Mann ausbauen und er legt den
Bündnispartnern, die in der NATO und
beim WELTORDNEN mitmachen wollen,
 nahe, ebenfalls mehr Soldaten zu schicken, die Taliban vernichten (statt Brunnen zu bauen oder so tun, als wären sie zum Brunnenbauen dort.)

Und weil Deutschland beim WELTORDNEN ganz vorne mitmachen will, hat vuz Guttenberg ebenfalls als eine seiner ersten Amtshandlungen das Bundeswehrkontingent symbolisch verstärkt und mittlerweile für die Truppensteller-Konferenz Ende Januar 2010 in London eine richtige Aufrüstung zugesagt.

Ob es dann 1200 oder 2500 Soldaten mehr sein werden, das wird sich zeigen. Entscheidend ist aber, dass sie antreten, um „Taliban zu jagen“, von den Alternative „Kill or capture“ (Töten oder festnehmen) soll in Zukunft regelmäßig die erste gewählt werden: Mehr „Luftschläge à la Kundus“ stehen auf dem Programm.
Es wird sehr viel mehr tote Afghanen geben.

Und es wird sehr viel mehr tote Deutsche geben.

Fazit:

Die neue Bundesregierung will an der Seite der USA den Krieg als Krieg zur Vernichtung des Gegner führen
und ihn von der bisher anders informierten Öffentlichkeit auch als solchen mitgetragen haben:
Sie will eine kriegsbereite Öffentlichkeit,
die die Vernichtungs der Taliban gutheißt und die dabei anfallenden Opfer hüben wie drüben nicht zum Anlass nimmt, über den Zweck des NATO-Krieges nachzudenken oder sogar dagegen Stellung zu beziehen,
sondern die jeden toten NATO-Soldaten als Beleg für die Heiligkeit der Mission und jeden toten Taliban (samt Kollateralschäden) als Beleg für den sicheren Erfolg der Mission wertet.

Dafür nutzt sie die Debatte darum, wer wann von den genauen Abläufen des Kundus-Massakers informiert war und darüber informiert hat.

 

Ein kommunistisch inspiriertes Zerrbild!
Wovon reden Sie, junge Frau ?

Regen Sie sich ab, mein Herr, und lesen Sie nach, was ich für Sie aus der deutschen Presse zusammengestellt habe ...

 

 

 

 

Die Presse meldet

 

 

Die Pressezitate werden noch bearbeitet –
schau doch in einer Woche noch mal vorbei ...

Bisher gibt es allerdings
Informationen zum Afghanistan Krieg

 

 

 

Er kennt beides schon und meint deswegen:

 

Mich deucht, die junge Frau hat recht ....

Das ist mir ja klar, aber was soll man denn jetzt machen ?

Na, ja, da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Was tun ?

Das seh ich mir an, dann sehen wir weiter ....

 

10.01.10