1. Vorgeschichte der Empfehlung

Auf dieser Seite habe ich die alten Seiten zusammengefasst, die die Überlegungen enthalten, die zur vorliegenden Empfehlung führten. Ich hätte die Seiten auch löschen können, habe aber gerade vergessen, wo die del-Taste ist...
Damit hier keine Verwechselungen auftreten: Dies existiert nur noch aus historischen Gründen.
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a) Anforderungen

Ich gehe für die Erstellung dieser Empfehlung von folgenden Fakten aus:

b) Notwendige Leitungen

Aus den Anforderungen ergeben sich folgende notwendige Adernpaare:
  1. Antrieb oberer Flügel
  2. Antrieb unterer Flügel
  3. Rückmeldung des oberen Flügels. Wer eine getrennte Rückmeldung für Hp1 und Hp2 haben will, begründe dies!
  4. Antrieb Vr 1 (Scheibe)
  5. Antrieb Vr 2 (Flügel)
  6. Weichenmotor für Abzweig
  7. Rückmeldung Weiche
  8. Motor klappbare Zs3-Tafel
  9. Ersatzsignal
  10. Indusiabschnitt
  11. Strecke vor Signal (Muß abschaltbar sein, damit nicht zwei Bahnhöfe die selbe Strecke versorgen.)
    Achtung: Bei einem Abzweig kann diese Leitung nicht verwendet werden, weil nicht beide Strecken parallel geschaltet werden sollten. In diesem Fall müssen die Strecken von Blackboxen oder den Bahnhöfen auf der anderen Seite versorgt werden.

Für alle elf Punkte werden aus folgenden Gründen Adernpaare benütigt:

Die Motoren
Um nicht vorzuschreiben, wie genau die Motoren angesteuert werden, müssen voneinander isolierte Adernpaare verwendet werden. Falls die bis zu fünf Motoren einen gemeinsamen Rückleiter hätten, ließen sich zwar vier Adern sparen, aber die Motoren ließen sich nur noch mit einer symmetrischen Versorgung schalten.
Die Rückmeldungen
Da nicht klar ist, was geschaltet wird (Fahrspannung oder Schaltspannung), können die Leitungen auch keinen gemeinsamen Rückleiter bekommen.
Indusi/Strecke
Galvanische Trennung von einander und vom Rest.
Ersatzsignal
Galvanische Trennung, das Fehlen eines offensichtilichen Bezugspotentials.

c) Spannungen

Damit motorische Antriebe in der richtigen Geschwindigkeit laufen und Antriebe ihre Mindestspannung bekommen, muß die Empfehlung sich auch über Spannungen auslassen.

Folgende Antriebe werden benutzt und benötigen folgende Spannungen:

Motoren
brauchen eine BESTIMMTE Spannung, welche hängt aber vom Motor und von der Justierung des Signals ab. Ich vermute mal, daß es keine Motoren gibt, die mehr als 12V brauchen.
Viessmann-Signale
sind sehr flexibel, brauchen aber MINDESTENS 12V (Herr Viessmann sagte mir in Dortmund, daß die Signale mit 12V getestet werden). Wenn noch eine Diode in der Leitung ist, um je nach Polung die richtige Spule anzusteuern, brauchen wir mindestens 12,6V
Memory-Draht
braucht eine exakt geregelte Spannung, da sonst die Lebensdauer ein Problem wird. Martin Balser betreibt seine mit 1V/100mA. Da also in Signalmodulen mit Memory-Dräten eh eine spezielle Regelung existieren MUSS, sind Memory-Dräte auch unproblematisch.
Lichtsignale
sind unkritisch, da sie mit LEDs arbeiten - die Vorwiderstände könnten wir ggf. austauschen, wenn wir ein Spannungsproblem haben.

Folgende Trafos habe ich bisher beim FREMO gesehen:

  • normale Modellbahntrafos mit 14 bzw. 16V Wechselspannung - die stellen kein Problem da.
  • Trafos mit 12V Wechselspannung. Daraus kann man schonmal nicht 15V geregelte Gleichspannung machen, wie ich vorher vor hatte, es festzulegen. :-(
  • Ladegeräte mit 13,8V geregelter Gleichspannung.

    Folgerungen

    Unter 12,6V können wir nicht gehen, da sonst die Viessmann-Signale evtl. nicht in ihre Endstellungen laufen.
    Über 13,8V können wir nicht gehen, wenn die Leute mit den Ladegeräten mitspielen können sollen.

    Autor dieser Seite: Stefan Bormann.
    eMail: stefan.bormann@gmx.de