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Getestet mit Internet Explorer/Opera + 1024x786 + 16 Bit Farbe - Aktualisiert 01.05.2008 |

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© 2002 U.Pfeiffer |
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Uwe Pfeiffer |
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Astronomische Gedanken |
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Menschen sind es gewohnt Dinge so zu sehen wie sie jetzt sind. Betrachtet man z. B. einen Wald, dann ist das Laub der Bäume jetzt rot, grün oder gelb. Und die Bäume stehen jetzt dort, wo man sie sieht, in einer bestimmten Anordnung zueinander; Sehen bedeutet aufgrund der enormen Geschwindigkeit des Lichts praktisch Echtzeit. |
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Blickt man aber zu den Sternen, dann muss man sich von dieser Art des Sehens verabschieden. Der Blick in den gestirnten Himmel ist immer auch eine Reise durch die Zeit. |
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Ein rötlicher Stern A könnte in einem bestimmten Abstand neben einem grünen Stern B stehen; so erscheint es zumindest unseren Augen. Dank unserer heutigen Erkenntnisse wissen wir aber auch, dass Stern A 100 Lichtjahre entfernt ist und Stern B 10.000 Lichtjahre. |
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Jetzt wird klar, dass das Licht des Sterns A ein Licht ist, welches vor 100 Jahren entstand. Und das Licht des Sterns B machte sich vor 10.000 Jahren auf den Weg. Wirklich und wahrhaftig eine Zeitreise, 100 und 10.000 Jahre in die Vergangenheit dieser beiden Sterne. |
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Aber das ist noch nicht alles. Es wird auch klar, dass wir hier ein 100 Jahre altes Licht sehen, dass zusammen mit einem 10.000 Jahre alten Licht auf unser Auge trifft. Das heißt, so wie wir die beiden Sterne sehen, sahen sie niemals zum gleichen Zeitpunkt aus. Als das 100 Jahre alte Rot seinen Stern verließ, war das Grün schon 9900 Jahre vergangen. |
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Und da dies alles auch noch mit Bewegung verbunden ist, stellen wir auch fest, dass der Stern B niemals in dem Winkel und dem Abstand neben Stern A stand wir ihn jetzt wahrnehmen. Er war längst weitergezogen, als Stern A die Position einnahm, die wir heute sehen. |
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Und so ist es möglich jede Nacht eine Reise in die Vergangenheit ferner Welten zu unternehmen. Man wird sich allerdings damit abfinden müssen, sie jede für sich zu betrachten, denn zusammen existierten sie nie in dem jetzt wahrgenommen Zustand. Man wird auch zur Kenntnis nehmen müssen, das Universum nie als Ganzes sehen zu können, so wie es jetzt erscheint, ist es nie gewesen. |




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