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Mit einem recht kleinen Boot und 6 Tauchern an Bord ging es dann samstags zu zwei Wracks vor Cape Cod. Nach dem ersten Ankern folgte dann ein Briefing nach dem Motto: Am Seil runter, am Seil hoch und tschüss... Auf meine Frage, wer denn nun mit wem taucht erntete ich nur verständnislose Blicke: "Na, ihr alle. Wenn ihr nicht mehr wisst, wo der Anker ist, fragt Karl, der kennt sich hier aus." Worauf Karl (siehe unten mit Hummernetz) sofort meinte, wir sollten ihn nicht nerven, er wolle Hummer fangen. Am Anker angekommen, der wie man links unten sehen kann, sehr wrackschonend geworfen wurde, zerstoben die anderen in alle Richtungen. Nach 30 Minuten wurde ich wieder nach oben beordert, während des Aufstiegs machte Karl schon wieder den Anker los. Der zweite Tauchgang an einem anderen Wrack knapp 40 Minuten später lief ähnlich ab. |
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Laut Bestimmungsbuch für den Ostatlantik müssten das Schwarzschwanz-Sägebarsche (Serranus africauda) sein - oder eine verwandte westatlantische Art.
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Dies scheint eine verwandte Art an dem anderen Wrack zu sein.
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Seesterne gibt es dort in Hülle und Fülle, auch Arten, die ich sonst nirgendwo gesehen habe.
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Eine Spitzbrasse (Charax puntazzo)
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Geschickterweise habe ich vor dem Filmwechsel das Zurückspulen vergessen. Die linke Körperseite liegt oben, also sollte dies ein Butt sein.
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Diese Aufnahme ist für mich das Highlight der Tauchgänge vor Cape Cod. Es handelt sich um einen amerikanischen Pfeilschwanzkrebs (Limulus polyphemus). Wie sein Verwandter, der Molukkenkrebs (Tachypleus gigas) gelten diese Tiere aus dem Stamm der Spinnenartigen (Chelicerata) als "lebende Fossilien", da sie ihre Form seit dem Erdaltertum (Silur) weitgehend beibehalten haben. Die nächsten Verwandten der Pfeilschwanzkrebse sind übrigens nicht andere Krebse, sondern die Asselspinnen (Pantopoda)
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