Bali,

die westlichste der indonesischen Kleinen Sundainseln, ist ein lohnendes Ziel nicht nur für Taucher. Hier kann man Tauchen mit Kultur und Landschaft verbinden. Die Korallenriffe versprechen wunderschöne Tauchgänge. Ich war 1994 dort, allerdings nicht in dem Touristenzentrum an dem Südzipfel, sondern weiter nordöstlich in Candi Dasa.

Getaucht wird hier entweder vom Land aus, oder man fährt mit dem Bus an den Tauchplatz und von dort mit kleinen schmalen Fischerbooten mit Ausleger ans Riff.

Blick auf Candi Dasa

Zwei taucherische Highlights haben wir besucht. Der absolute Spitzentauchplatz war ohne Frage der Nationalpark Menjangan. Auch wenn die Fahrt in den Nordwesten der Insel fast 4 Stunden dauerte und wir vor dem Wachwerden aufgebrochen sind, hat sich die Tour gelohnt. Ein anderer bekannter Tauchplatz ist das Wrack vor Tulamben. Es handelt sich hier um ein amerikanisches Versorgungsschiff, das die Japaner kurz vor Ende des 2. Weltkrieges noch versenkt haben. Von daher ist es für die tauchenden Japaner so etwas wie ein Nationalheiligtum.

Als Tauchtourist darf man seine Ausrüstung nicht selbst tragen. Hierfür stehen am Strand balinesische Frauen bereit. Und nicht nur Frauen.... Ich hatte meine Flasche nach dem Tauchgang am Strand abgelegt und habe noch gerade meinem Tauchpartner geholfen, an Land zu kommen. Als ich mich umdrehte, sah ich folgendes Bild:

Flaschenjunge

Aber sicherlich interessieren nicht nur die Bilder über Wasser. Auch unter Wasser läßt sich fotografieren. Ein paar Bilder möchte ich Euch zeigen:

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