Rotes Meer

(last Update 05.05.2001)

Das Rote Meer - mittlerweile hat es sich zu einer Art Naherholungsgebiet für deutsche Taucher entwickelt. Ich war dreimal dort, das erste Mal 1992 für zwei Wochen in Hurghada, da war es mir eigentlich schon zu voll. Freunde berichten mir, daß es in Hurghada selbst mittlerweile schlimmer geworden ist. Deshalb machte ich im April 2000 eine Südtour. Nur knapp ein Jahr später folgte ich Jochen nach Safaga, zum

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Die Anreise verlief recht problemlos, in Hurghada dauerte es mal wieder etwas länger. Allerdings lag es diesmal nicht daran, dass die Ägypter sich etwas mehr Zeit gelassen hätten, eher waren die Fluglinien schuld, die dafür sorgten, dass gleichzeitig drei große Maschinen gelandet sind.

Ein paar Impressionen von der Basis könnt ihr hier sehen.

Die Basis verfügt über mehrere gut ausgestattete Tauchboote, in der Regel wird eine Ganztagesausfahrt mit zwei Tauchgängen angeboten. Wer allerdings zur Salem Express möchte, muss früh aufstehen. Die Fahrt dorthin wird nur in Verbindung mit dem "Early Morning Dive" angeboten, der um 5.30 Uhr Ortszeit startet.

Das Angebot auf der Basis hat mich so überzeugt, dass ich im November 2001 noch einmal für eine Woche dort hin bin. Ich habe dann nicht nur bekannte Plätze wieder gesehen, sondern auch zwei neue kennengelernt: Tobia Soraya und einer der absoluten Top-Plätze, Tobia Arba (bekannt auch als die sieben Säulen).

Auf folgender Karte sind die Tauchplätze eingezeichnet, diejenigen, wo ich war und Bilder geschossen habe, sind verlinkt, ihr könnt mit einem Klick auf die Karte die entsprechenden Seiten öffnen. Oder schaut sie euch der Reihe nach an, beginnend mit Shab Saiman.

Am 25 November 2001 habe ich noch ein paar Bilder an einem Korallenblock in der Lagune vor dem  benachbarten Hotel Menaville geschossen.

Tauchplätze Safaga

Südtour mit der MY Heaven Imperial:

Am 8. April 2000 sollte es gegen 21:25 von Düsseldorf aus Richtung Hurghada losgehen. Am Flughafen dann eine Durchsage, dass der Flieger wegen eines Sandsturms noch in Kairo steht und wir mit Bussen nach Köln gebracht werden. Nun ja, so kurz vor 2 Uhr morgens ging es dann endlich in die Lüfte. Von Hurghada starteten wir dann morgens gegen 6 Uhr mit einem Taxi auf die ca. 250 km lange Strecke zum Naturhafen Ras Galib. Seit dieser Tour frage ich mich, warum eigentlich kein Ägypter in der Formel 1 mitfährt.

Dort angekommen, gab es zunächst einige Verwirrung. Die Heaven One war voll, wir sollten auf die Heaven Imperial, die bis vor kurzem noch als Ghazala Imperial unterwegs war. Das Schiff war ziemlich leer, eine ganze Gruppe, die für die Imperial gebucht hatte, war aufgrund der Pleite eines Reiseveranstalters zuhause geblieben. Gut für uns, mit 7 Tauchern ist auf diesem Schiff einfach massenhaft Platz.

Beide Schiffe gehören zur Divers Heaven Fleet, die mit dem Slogan wirbt: "Service is our success". Ich muss sagen, bei dieser Flotte ist das nicht nur ein Werbespruch. Das Schiff war sauber und gepflegt, die Mannschaft immer freundlich und sehr kompetent und der Koch allererste Klasse. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, wieder ein paar Kilo über die Tour abzunehmen, wie 1992, aber der Tauchanzug wurde enger und enger..... . Ein paar Bilder vom Schiff (8 Bilder, 98 kB) könnt ihr hier sehen.

An den Tauchplätzen waren wir meist alleine. Von Zeit zu Zeit kam noch ein zweites Schiff hinzu, lediglich an den Nachtankerplätzen und am letzten Tag am Elphinstone Reef waren es mehr. Andrea, unsere Tauchbegleiterin (ich mag das Wort Guide nicht), machte ein ausgezeichnetes Briefing. Zu jedem Tauchplatz zeigte sie auf einer Tafel genau auf, wie der Tauchplatz aussah und wo wir was finden würden. Schaut es euch an (4 Bilder, 83 kB). Getaucht wurde entweder direkt von der geräumigen Taucherplattform aus oder das Zodiak setzte uns ab und wir tauchten in aller Ruhe zum Boot zurück. Schaut euch an, was wir so alles gesehen haben......

Hurghada 1992:

Boote am Riff

So sah es schon 1992 an einem Riff in der Nähe Hurghadas aus. Wir mußten das glücklicherweise nicht zu oft sehen, da wir zwei Mehrtagestouren unternommen haben.

Ich mag eigentlich lieber Fische als Taucher unter Wasser sehen.

So, genug geklagt. Das Rote Meer ist einfach ein Supertauchgebiet in der näheren Umgebung. Ein paar Bilder möchte ich Euch zeigen:

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