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letztes Update

04.01.2008

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Motorinstandsetzung ab Oktober 2005

Der Motor hatte viel Ölverlust an der hinteren Kurbelwellenabdichtung , keinen messbaren Öldruck mehr  wenn er warm war und viel Druck auf dem Kurbelgehäuse , aber er lief noch und sprang ohne Startpilot an :-)

Da ich den Trecker behalten und auch benutzen wollte habe ich mich entschlossen den Motor komplett zu überholen.

Raus ist er  !!

Alle Schrauben ließen sich gut lösen , bis dahin keine weiteren bösen Überraschungen.

Also erstmal alles abbauen was beim Motorausbau stört. Beim Aufbocken war auch festzustellen , dass die Vorderachse  total ausgelutscht war.

Das sah nicht gut aus , die Kurbelwelle war soweit abgenutzt , dass man sie nicht mehr auf Untermaß schleifen konnte. Beim Kolben vom ersten Zylinder war der obere Ring in mehrere Teile gebrochen und der Kolben stark beschädigt. Die oberen Pleuellager waren teilweise gebrochen und stark verschlissen. Da braucht man sich nicht zu  wundern , wenn der Motor keinen Öldruck mehr aufbaut und Druck auf dem Kurbelwellengehäuse hat.

Das war ein schwerer Rückschlag , ich hatte angenommen man könnte die Kurbelwelle noch schleifen. Auf der Suche nach einer anderen KW musste ich feststellen , dass man für eine gebrauchte noch schleifbare KW schon 300 Eur bezahlen muss und da kommt dann noch das Schleifen hinzu. Das war mir zu teuer und ich spielte schon mit dem Gedanken den Cormick in Einzelteilen zu verkaufen , da ja auch das Lenkgetriebe defekt war und das sollte gebraucht auch um 300 Eur kosten.

Aber jeden Morgen geht die Sonne wieder auf und so hatte ich das große Glück in ca 1Km Entfernung einen D320 zu finden ,der  zwar eine defekte Kopfdichtung hatte , dafür aber einen super Öldruck und ein heiles Lenkgetriebe. Den hab ich günstig gekauft und sofort nach Hause gefahren.

Beim Zerlegen des D320 zeigte sich die Kurbelwelle in einem Top Zustand , ich brauchte nur neue Lagerschalen in Standartgröße und schon konnte ich sie in den D324 Motor einbauen

Nun konnte es weitergehen.

Die alten Laufbuchsen ausgebaut , den Motorblock vom D324 von aussen und innen komplett gereinigt , alle erforderlichen Teile beim örtlichen Landmaschinenhändler bestellt und den Neuaufbau begonnen.

Die Arbeit ging gut voran und es machte nach den Rückschlägen auch wieder Spass.

 

Die Motorüberholung war ende Februar 2006 abgeschlossen und der  Motor musste nur noch eingebaut werden um zu sehen ob die Steuerzeiten exakt stimmen damit der Motor wieder läuft.

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